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Meine Haustierfarm - Review (NDS)

Wertung:
65 %

Einleitung:

Pflegesimulationsspiele gibt es mittlerweile viele. Spiele die sich nicht nur um ein Tier drehen auch. Jetzt kommt allerdings ein neues Game in den Handel, das gleich achtzehn verschiedene Tierarten beinhaltet. Es handelt sich dabei um das Empire Interactive/Hanadeka-Spiel "Meine Haustierfarm". Dieses erscheint übrigens ausschließlich für Nintendos neusten Handheld. Wir konnten uns jetzt die fertige NDS-Version ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für tierlose Gamer lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Bei dem Spiel "Meine Haustierfarm" könnt Ihr Euch mit allen Tieren auf der Farm Eures Onkels anfreunden. Wir können uns dabei um viele verschiedene Tierarten kümmern. Bauen wir durch unsere Aktionen Freundschaften auf, so erhält der Spieler tolle Geschenke wie z. B. niedliche Tierfotos und lustige Minispiele. Kommen wir allerdings erst einmal zu den Tierarten. Neben zahlreichen Hunde- und Katzenrassen wie der amerikanischen Kurzhaarkatze oder dem Golden Retriever gönnt man uns auch noch Pferde, Hasen, Hamster, Minischweine, Eichhörnchen, Hühner und Enten. Dementsprechend dürfte für jeden Spieler ein passendes Tier dabei sein. Das Spielprinzip ist relativ einfach. Wir freunden uns mit allen Tieren an, die in der Umgebung der Hana Deka-Farm leben. Im Mittelpunkt steht unser Zimmer. Hier erblickt der Spieler fünf Symbole: "Rausgehen", "Album", "Minispiel", "Sound" und "Speichern". Unter zu letzt genannten Punkt, könnt Ihr Euren aktuellen Spielstand sichern. Bei Sound kann man dann die Hintergrundmusik und Soundeffekte optimieren. Nett ist auch der Bereich Album. Hier darf man sich die gesammelten Fotos in aller Ruhe ansehen. Es gibt übrigens mehr als 300 Bilder. Interessant sind auch die Minispiele, die wir unter gleichnamigen Punkt finden. Nachdem der Spieler sein Zimmer verlassen hat, kann er auf einer Karte zu den Tieren gehen. Neue Tiere werden natürlich extra hervorgehoben, sodass der Spieler diese direkt sieht. Jetzt müsst ihr Euch mit einem Tier beschäftigen. Dazu geben wir ihm einen Namen und betrachten das niedliche Tierfoto. Außerdem gibt es ein Kümmern-Menü, das fünf Optionen enthält. Mit diesen können wir uns mit dem virtuellen Wesen beschäftigen. Ist ein Tier schlecht gelaunt, so kann der Spieler keine Aktion ausführen. Also verabschieden wir uns und kehren zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurück.

Allerdings sind die meisten Tiere gut drauf und so dürft Ihr nun verschiedene Handlungen ausführen. Da wäre zum einen das Anfreunden. Streichelt das Tier mit dem Touchpen und wenn es dem kleinen Racker gefällt, erhalten wir ein Herz. Um so häufiger wir das machen, desto mehr Symbole bekommt der Spieler. Liebe geht auch durch den Magen und so darf man seinen neuen Freund bis zu drei verschiedene Futterarten geben. Trifft der Spieler die richtige Futterentscheidung, so fliegt gleich noch ein Herz auf unser Konto. Das Spiel zeigt übrigens über Symbole an, ob ein Tier etwas mag oder nicht. Wir machen allerdings noch viel mehr mit den virtuellen Begleitern. Nette Spaziergänge, indem wir dem Tier den Weg zeigen, bringen uns ebenfalls Sympathiepunkte ein. Sauberkeit ist dann auch noch wichtig. Dazu bürsten wir unseren Freund sanft. Nett ist auch ein erfrischendes Bad. Dazu muss der Spieler ein bisschen Wasser verstreuen. Wichtig ist hierbei, dass wir nicht zu wenig oder zu viel Wasser benutzen. Spielzeug ist auch gerne gesehen. Tiere die nicht gerne baden, mögen Spielzeug um so mehr. Durch unsere Handlungen wächst das Herzkonto schnell an und so bekommen wir nach kurzer Zeit neue Tierarten und die heiß begehrten Fotos. Kümmern wir uns dann noch um viele Tiere, folgen kleine Minispiele. So freunden wir uns nun mit den achtzehn verschiedenen virtuellen Wesen an, spielen, pflegen und füttern diese und schalten immer mehr Bilder frei.

 

Technik:

Die Grafik hat gute aber auch schlechte Seiten. Ganz niedlich sind die vielen unterschiedlichen Tiere. Vor allem bei unseren Aktionen, sieht es putzig aus, wenn sie auf unsere Handlungen reagieren. Allerdings gibt es auch ein paar Tiere, die mit weniger Liebe zum Detail dargestellt werden. Hinzu kommt, dass manche Bewegungen etwas abgeharkt wirken. Das Zusammenspiel mit einer Aktion, wie z.B. das Füttern, verzögert sich hin und wieder. Überzeugen können zumindest die diversen unterschiedlichen Hintergründe. Die Menüs sind dann auch noch aufgeräumt und übersichtlich. Hiermit wird wirklich jeder sehr schnell klar kommen. Das bringt uns auch schon zur Steuerung. Diese ist sehr einfach und innerhalb von wenigen Minuten komplett erlernt. Das liegt allerdings auch daran, dass wir nicht viel machen können. Etwas bescheiden ist auch der Sound. Der Spieler wird bei seinen Handlungen immer wieder die gleichen Töne zu hören bekommen. Außerdem ertönt eine nervige Musik. Hier hätte man eindeutig mehr machen können. Die Kamera hat zum Glück alles im Blick. Zu jeder Zeit wird alles aus einem guten Blickwinkel dargestellt. Oftmals dürfen wir die Kamera auch frei drehen und so ist jeder selber für eine gute Ansicht zuständig. Der Schwierigkeitsgrad ist mehr als einfach. Wirklichen Herausforderungen werden wir kaum begegnen. Fasst man nun alles zusammen, so ist die technische Seite solide aber auch etwas dürftig.

 

Fazit:

Meine Haustierfarm ist ein nettes Spiel für die ganz kleinen Gamer. Das wirklich positivste an dem Simulationsspiel ist die große Anzahl an Tieren. Der Hersteller gönnt uns gleich achtzehn virtuelle Tierrassen, die alle andere Bedürfnisse haben. Hierdurch kommt zumindest ein wenig Abwechslung auf. Das ist auch dringend notwenig, denn das eigentliche Gameplay ist recht monoton. Eigentlich muss der Spieler immer wieder die gleichen Aktionen wie Futter geben, mit dem Tier spielen oder es sauber machen ausführen. Das wird mit der Zeit recht langweilig. Als Belohnung für unsere Mühen winken dann aber zahllose putzige Bilder. Um diese komplett zu bekommen, müsst Ihr schon einige Zeit mit dem Handheld verbringen. Die Minispiele, die es dann auch noch gibt, hauen einen weniger vom Hocker. Das selbe gilt für den Schwierigkeitsgrad. Es gibt so gut wie keine wirklichen Herausforderungen in dem Spiel. Wer sorgsam mit den virtuellen Schmusetieren umgeht, wird schnell erste Erfolge einfahren. Daher ist das Spiel auch nur für die Leute geeignet, die liebend gerne mit vielen unterschiedlichen Tieren ihre Zeit verbringen wollen. Wer also keine großen spielerischen Herausforderungen sucht, viele Tiere pflegen möchte und wenig Wert auf eine zeitgemäße Technik legt, der darf ruhig zum nächsten Händler eilen. Alle anderen müssen hier nicht zuschlagen.

 

Features:

- 18 unterschiedliche Tiere, die man pflegen und füttern muss
- Erstelle Fotos von deinen Tierfreunden
- Minispiele sind vorhanden
- Basiert auf der Hanadeka-Marke des japanischen Fotografen Yoneo Morita

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Meine Haustierfarm (NDS)

 
 Meine Haustierfarm
EUR 39,99
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Grafik: 66 %  
Sound: 62 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 64 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 60 %  
Gesamtwertung:  65 %  


 

 

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