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Meine Tierklinik in Afrika - Review (PC)

Wertung:
72 %

Einleitung:

In der letzten Zeit kamen relativ viele Spiele auf den deutschen Markt, die das Thema Tiere und deren Pflege aufgreifen. Genau hier setzt auch das neueste Braingame-Spiel an. Es handelt sich dabei um die Simulation "Meine Tierklinik in Afrika". Erscheinen wird das Game übrigens für PC, GameBoy Advance und Nintendo DS. Schon beim Kauf dürfen sich angehende Tierärzte freuen, denn die beiden Handheldspiele kosten gerade einmal 35 Euro. Wer zehn Euro sparen möchte, darf auch zur günstigeren PC-Version greifen. Diese konnten wir jetzt ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich werden wir nicht grundlos in das Spiel geschickt. Ihr schlüpft in die Rolle einer Tierärztin, die eine Tierklinik in einem afrikanischen Nationalpark leitet. Dabei müssen wir viele Herausforderungen meistern. Als Tierärztin kümmern wir uns um kranke oder verletzte Erdmännchen, Erdferkel, Leoparden- und Löwenbabys, kleine Elefanten und übermütigen Zebrafohlen. Bevor wir allerdings in den Kittel schlüpfen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint ein einführender Film mit deutscher Sprachausgabe. Über kleine Bilder und leichten Animationen wird das Spiel passend eingeleitet. Im Anschluss erscheint das Hauptmenü mit den Punkten "Tutorial", "Szenario", "Freies Spiel", "Spiel laden" und "Einstellungen". Unter letzterem Punkt könnt Ihr spielrelevante Einstellungen vornehmen und unter Spiel laden einen bestehenden Spielstand aktivieren. Am Anfang sollte jeder in den Übungsbereich gehen und das Tutorial durchspielen. Hier wird uns in kleinen Schritten das Spiel und die Steuerung erklärt. Dank praktischer Übungen verfestigen wir das erlernte und so kann man im Anschluss direkt in das eigentliche Spiel starten. Als Spielmodis stehen zwei Bereiche zur Auswahl. Zum einen die Spielart "Freies Spiel". Ihr dürft hier einfach los spielen ohne irgendwelche Aufgaben erfüllen zu müssen. Damit jeder Akteur mit dem Spiel klar kommt, stehen verschiedene Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Wer es ein wenig anspruchsvoller mag, sollte ein Szenario beginnen. Im Story-Modus ist das Spiel in unterschiedliche Szenarien unterteilt. In jedem müssen wir verschiedene Aufgaben bewältigen, die im Laufe des Spiels immer anspruchsvoller werden. Natürlich werden auch hier unterschiedliche Schwierigkeitsstufen angeboten. Egal welche Spielart wir nun auswählen, irgendwann schlüpfen wir in die Haut der Tierärztin. Das Spielprinzip ist relativ einfach. Wir übernehmen die Rolle einer jungen Ärztin, die den Auftrag hat, in einem afrikanischen Nationalpark eine Wildtierklinik aufzubauen. Zu Beginn ist unsere Tierklinik noch relativ klein und Ihr könnt noch nicht alle Tierarten behandeln. Mit der Zeit bekommen wir aber die Möglichkeit neue Gehege zu bauen und die bereits vorhandenen zu erweitern. Dazu bietet uns das Spiel eine Reihe an Objekten an.

Tiere die während einer Behandlung in unserer Tierklinik bleiben, brauchen selbstverständlich weitere Pflege. Für das Behandeln und Versorgen der Tiere erhalten wir dann Geld von der Nationalparkleitung. Die Knete benötigt unsere Samariterin für viele Dinge: Wir sollen Futter oder Spielzeug für die Tiere und medizinische Instrumente kaufen, neue Gehege bauen, vorhandene erweitern und ausstatten oder einen Tierpfleger einstellen. Das war natürlich noch nicht alles. Ihr müsst Euch auch um die Tierärztin kümmern. Wie ein wirklicher Mensch hat sie Bedürfnisse. Damit wir den Überblick nicht verlieren, sehen wir auf unserem Interface diverse Balken für unsere Fitness, Energie, Freizeit und Gesundheit. Sinkt ein Balken mal ab, so müssen wir passende Handlungen ausführen - um diese wieder aufzufüllen. Von Schlafen über Essen bis hin zu Entspannungs-aktivitäten ist alles vorhanden. Daneben dürft Ihr Euch auch Weiterbilden. Wenn die Ärztin ein Buch liest, öffnen sich Informationsseiten mit vielen interessanten Fakten. Haben wir ein Buch über eine bestimmte Tierart gelesen, so erhalten wir ein Zertifikat, das uns als Spezialistin für diese Tierart auszeichnet. Das ist allerdings nicht das einzige was wir erlernen. Durch Handlungen wie füttern, streicheln, spielen, reinigen oder heilen erhalten wir Erfahrungspunkte, die unsere Fähigkeiten ebenfalls verbessern. Je mehr wir davon bekommen, desto zahlreicher werden die Tierarten sein, dir wir behandeln dürfen. Die Behandlungen sind natürlich das Herzstück des Spiels. Sobald wir einen Patienten angenommen haben, wird in einen extra Bildschirm gewechselt. Jetzt bietet uns ein Menü verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten an. Je mehr Instrumente wir besitzen, desto umfangreichere Untersuchungen können wir durchführen. Sind diese abgeschlossen, wird ein Diagnosemenü angezeigt. Anhand von Balken erkennen wir schnell, woran das Tier leidet. Nun folgt die Behandlung. Kümmern wir uns ausgiebig um das Tier, dann wird es schnell wieder gesund. Das ganze wird durch nette Animationen gezeigt. Grundsätzlich agieren wir mit der Spielfigur recht frei auf dem Gelände. Dabei dürft Ihr genauso spazieren gehen, wie die Gehege besichtigen oder in Gebäude eintreten. An den spielrelevanten Orten bzw. Tieren werden dann über kleine Menüs Aktivitäten ausgeführt. So behandeln wir nun ein Tier nach dem anderen und bauen unsere Tierklinik, die Gehege und unseren Wohnbereich immer weiter aus.

 

Technik:

Die Grafik haut einen natürlich nicht um. Allerdings kennt man das ja von solchen Simulationsspielen. Wir agieren zum einen in einer recht freien Welt, in der es viele unterschiedliche Bereiche gibt. Von der Wohnung, über die Praxis, bis hin zur Außenanlage ist alles vorhanden. Dabei hat der Hersteller an viele Extras gedacht und so kommen die Orte recht authentisch rüber. Die Darstellungsqualität ist allerdings nicht sonderlich hoch. Matschige und undetaillierte Texturen sind genauso vorhanden, wie grob gestaltete Objekte. Auch die Vegetation hätte man besser hinbekommen können. Je weiter wir weg zoomen, desto altbackener sieht die Grafik aus. Fahren wir mit der Kamera sehr dicht an einen Ort heran, kann man zum Teil mit dem Gezeigten leben. Ein wenig entschädigt werden wir durch die Tiere. Diese wurden nett modelliert und animiert. Man kann ihnen wunderbar bei ihren Aktivitäten zuschauen. Außerdem wirkt der Park später recht lebendig, wenn überall Tiere ihr Unwesen treiben. Daneben gibt es noch die Tierärztin. Hier hat man sich besonders angestrengt, denn unser Charakter hat neben stimmigen Bewegungen auch ein nettes Aussehen. Das bringt uns auch schon zum Sound. Unsere Heldin wurde mit einer guten deutschen Synchronstimme bedacht, die der Spielfigur Leben einhaucht. Ansonsten werden wir noch eine dezente Musik zu hören bekommen und kleinere Ingamegeräusche. Diese wiederholen sich oftmals und so ist die gesamte Geräuschkulisse recht monoton. Mit der Kamera kommt man relativ schnell klar. Diese dürfen wir frei drehen und zoomen. Allerdings kann man den Blickwinkel nicht kippen und so werden wir nicht immer eine optimale Ansicht haben. Die Steuerung ist kinderleicht. Zum einen folgt unsere Spielfigur sehr direkt den Anweisungen. Hinzu kommt, dass wir mit sehr vielen übersichtlichen Menüs arbeiten, die nicht überladen wirken. Da wir dann noch ein gutes Tutorial durchlaufen, erlernt man die Lenkung sehr schnell und so kann man direkt in das Spiel einsteigen. Fasst man alles zusammen, so gibt es doch einige Punkte die stören. Allerdings sind die technischen Macken nicht so gravierend, dass diese das Gameplay negativ beeinflussen.

 

Fazit:

Meine Tierklinik in Afrika ist ein nettes Simulationsspiel, das vor allem junge Mädchen ansprechen dürfte. Das Spiel versteht es gekonnt, das Leben einer Tierärztin zu simulieren. Nicht nur das wir Tiere untersuchen und behandeln sollen. Wirklich gut geht es unseren Schützlingen erst, wenn wir diese ausreichend füttern, streicheln und mit ihnen spielen. Daneben müssen wir uns aber auch um die wirtschaftliche Seite der Tierklinik kümmern. Wie immer gilt: Ohne Moos nix los. Habt Ihr ein gut gefülltes Konto, so dürft Ihr einkaufen gehen und nette Sachen für uns und die Tiere erwerben. Ein interessanter Aspekt ist auch, dass sich der Spieler um die Ärztin kümmern muss. Nur wenn es unserer Spielfigur gut geht, kann diese sich mit voller Kraft den Tieren zuwenden. Ihr sehr schon, dass der Hersteller an fast alles gedacht hat. Schade ist dabei nur, dass die technische Seite einige Wünsche offen lässt. Vor allem bei der Grafik erwartet man in der heutigen Zeit doch ein wenig mehr. Das gleiche gilt für die spielerische Vielfalt. Wir können zwar vieles machen, allerdings wiederholen sich die Handlungen recht schnell. Hierdurch werden sich Spieler oftmals selber motivieren müssen, weiter zu spielen. Zum Glück kann man sich häufig mit den Tieren beschäftigen. Natürlich muss man auch erwähnen, dass dieses Spiel gerade einmal 25 Euro kostet. Daher darf man nicht die gleichen Maßstäbe ansetze, wie bei einem Vollpreisspiel. Wer also gerne für kleines Geld Tiere pflegen und eine Klinik aufbauen möchte, der darf gerne bei diesem Spiel zuschlagen. Sind Eure Erwartungen nicht zu hoch, so werdet Ihr einige Stunden gut unterhalten.

 

Features

- Exotische Wildtiere und ihre Babys
- Tiere reagieren individuell auf dein Einfühlungsvermögen
- Zahlreiche Infos zu Wildtieren und deren Krankheiten
- Tolle Auszeichnungen für Behandlungserfolge
- Einzigartige Afrikaumgebung
- Pflegen, Spielen, Streicheln
- Mit tollen Aufklebern zum Sammeln
- Mehrsprachige Version Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Meine Tierklinik in Afrika (PC)

 
 Meine Tierklinik in Afrika
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 66 %  
Sound: 68 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 72 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 74 %  
Gesamtwertung:  72 %  

Systemanforderungen:

- Windows 99 SE/ME/ 2000 / XP
- PIII mit 800 MHz CPU
- 256MB RAM
- 800 MB Festplattenspeicher
- CD-Rom-Laufwer
- 3-D-Grafikkarte mit 64 MB

 


 

 

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