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Meine Tierpension - Review (NDS)

Wertung:
74 %

Einleitung:

Der Hamburger Software-Verlag dtp veröffentlicht mit "Meine Tierpension" ein neues Strategie- und Aufbausimulationsspiel in Deutschland. Das Spiel war übrigens das erfolgreichste PC-Kinderspiel des Jahres 2005 und auch die Handheldumsetzung schaffte es in die Top 5 der Gameboy Advance-Charts. Jetzt erscheint das Spiel endlich auf dem Nintendo DS. Wir konnten uns die fertige NDS-Version ein wenig näher ansehen. Ob sich das Spiel für Tierliebhaber lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In "Meine Tierpension" kann sich der Spieler um die sechs beliebtesten Haustiere (Pferd, Hund, Katze, Kaninchen, Wellensittich und Schildkröte) kümmern. Wir allein sind in unserer liebevoll eingerichteten Tierpension für das Wohlergehen der Tiere verantwortlich. Bevor wir uns nun um das erste Tier kümmern, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erblickt der Spieler das Hauptmenü mit den Menüpunkten "Neues Spiel", "Spiel laden" und "Ausreiten". Wie gewohnt darf man unter Spiel laden einen bestehenden Spielstand aktivieren. Unter Ausreiten kann der Spieler außerdem mit einem Haflinger, Andalusier oder Pony einen wilden Ritt über Stock und Stein wagen. Dazu müssen wir nur eine Pferderasse auswählen und eine verfügbare Reitstrecke bestimmen. Anschließend kann der Ausritt beginnen. Der wichtigste Bereich ist am Anfang natürlich der Menüpunkt "Neues Spiel". Hier beginnen wir eine neue Karriere als Besitzer einer eigenen Tierpension. Nachdem wir einen Namen eingegeben, einen Schwierigkeitsgrad ausgesucht und ein Startszenario bestimmt haben, kann das Spiel endlich beginnen. Das Spielprinzip und der Umgang mit den Tieren basiert darauf, dass wir die Bedürfnisse der Tiere befriedigen sollen. Je besser uns das gelingt, um so wohler fühlen sich unsere Gäste und desto zufriedener werden die Tierbesitzer später sein. Der Spieler soll sich nun intensiv um die Haustiere kümmern. Dafür können wir in die Gehege, in die Ausstattung unserer Pension und in Nahrung und Spielsachen für die Tiere investieren. Allerdings sollten wir immer unsere Finanzen im Auge behalten. Geben wir zuviel aus, so ist später kein Geld mehr für den Unterhalt der Tierpension übrig. Geht das Geld mal zur Neige, muss die Pension nicht sofort geschlossen werden. Die Bank räumt uns einen großzügigen Kredit ein, der allerdings zurückgezahlt werden muss.

Neben den Finanzen muss der Spieler noch mehr beachten. Die Tiere sollen stets gefüttert und deren Gehege gesäubert werden. Außerdem brauchen die vierbeinigen bzw. geflügelten Schützlinge Bewegung und viel Zuwendung. Sollte ein Tier mal krank werden, so kümmert sich ein Arzt um dieses. Der Spieler muss allerdings auch hier etwas beachten. Kommt der Arzt zu oft in die Pension, wird gleich der Tierschutzverband gerufen. Im schlimmsten Fall wir das Tier sogar aus der Tierpension geholt. Das wirft natürlich kein gutes Licht auf unsere Arbeit. Das Spiel selber läuft in Runden ab, das heißt, ein Tag, den wir in Echtzeit spielen, wird als eine Runde angesehen. Wenn wir nun ein Gehege ausbauen möchten, benötigt diese Erweiterung immer eine Runde Bauzeit. Also erst in der kommenden Runde können wir unser neu hinzugekauftes oder ausgebautes Gehege nutzen. Am Abend, wenn die Tiere schlafen gehen, wird der Spieler dann noch eine kurze Tagesbilanz erhalten. Anschließend beginnt der nächste Tag. Nun sollen wir uns wieder um unsere Tiere kümmern. Welche Bedürfnisse diese haben, sehen wir anhand von Bedürfnisbalken. Die jeweiligen Anzeigen füllen sich, wenn ein Bedürfnis nicht ausreichend befriedigt wird. Ist ein Tier z.B. hungrig, so müssen wir es Füttern. Anschließend sehen wir, wie der Balken runter geht. Natürlich braucht ein Tier auch Zuwendungen und so muss der angehende Tierpfleger mit dem Tier auch spielen oder es streicheln. So kümmern wir uns nun um die Bedürfnisse Hunger, Hygiene, Bewegung, Geselligkeit, Luxus und Gesundheit. Dazu muss der Spieler benötigte Objekte wie z.B. Futter oder Spielsachen auch kaufen. Das dazu nötige Geld erhalten wir von den Besitzern der Tiere, die ihre Lieblinge gegen Geld bei uns abgeben. Je nach Szenario sollen dann noch bestimmte Aufgaben erfüllt werden. Schaffen wir diese, so erhalten wir den Ruf der besten Tierpension im Land.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel ganz nett aus. Wir werden neben einer übersichtlichen Karte auch ansprechende Landschaftsgrafiken zu sehen bekommen. Hinzu kommen gute bilschirmfüllende Animationen auf dem oberen Screen. Auch die Tiere und unsere Spielfigur wurden ansprechend gestaltet und so sieht man diesen gerne bei ihren Aktivitäten zu. Alles wird dann noch sehr niedlich dargestellt und so werden jüngere Spieler sich sofort wohl fühlen. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Neben passenden Musiktracks in DS Qualität werden wir auch viele Ingamegeräusche zu hören bekommen. Mit der Steuerung wird jeder sofort klar kommen. Die Bedienung der Menüs und Buttons per Touchscreen/Stick funktioniert auf Anhieb und selbst das agieren mit dem Avatar bereitet keine Probleme. Außerdem wurden die Menüs sehr übersichtlich gestaltet. Hinzu kommt, dass alle Menüpunkte selbsterklärend sind. Schon nach wenigen Minuten hat man die gesamte Steuerung erlernt und so kann man direkt in das Spielgeschehen einsteigen. Kommen doch mal Fragen auf, so hilft ein ausführliches Handbuch schnell weiter. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht sonderlich hoch. Da das Spiel allerdings für jüngere Spieler gedacht ist, kann man damit sehr gut leben. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite überzeugen.

 

Fazit:

Meine Tierpension ist ein wirklich nettes Spiel. Es macht schon Spaß sich um die niedlichen Tiere zu kümmern. Dabei sollen wir nicht nur Tiere streicheln. Wer nur mit den Schützlingen spielt, wird schnell die bösen Folgen kennen lernen. Kindern wird direkt gezeigt, dass Tiere auch Arbeit bedeuten. Nur wer Verantwortung übernimmt und alle Arbeiten erledigt, wird anschließend glückliche Tiere haben. Außerdem muss der Spieler gut wirtschaften können. Stimmen die Finanzen, so kann man seinen Lieblingen auch mal was gönnen. Allerdings sollten die Kinder, die dieses Spiel spielen, lesen können. Ist das nicht der Fall, werden sich kaum Erfolge einstellen. Daher kann man das Spiel auch erst Kindern ab 7 oder 8 Jahren empfehlen. Ältere Spieler werden dagegen ein wenig unterfordert. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht sonderlich hoch und so gibt es kaum Anreize für erfahrene Spieler. Wer also aktuell ein pädagogisch wertvolles Spiel sucht oder sich gerne um virtuelle Tiere kümmert, der darf ohne Bedenken zuschlagen. Junge Tierliebhaber kommen bei diesem Spiel voll auf ihre Kosten und so kann man das Spiel auch ohne Bedenken zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Bedienung aller Menüs und Buttons per Touchscreen/Stick
- Nutzung des oberen Screens als permanente Übersichtskarte
- Führung des Avatars per Touchscreen/Stick
- Neue Musiktracks in DS Qualität und zusätzliche SFX für die Tiere
- Implementierung diverser Sprachtakes (dt./eng.)
- Abspielen der bildschirmfüllenden Animationen auf dem oberen DS Screen in Korrespondenz mit der sonst defaultmäßig eingeblendeten Übersichtskarte
- Durchführung diverser Spielaktionen mit dem Stick

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Meine Tierpension (NDS)

 
 Meine Tierpension
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 74 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 75 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 70 %  
Gesamtwertung:  74 %  


 

 

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