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Mercury Meltdown Revolution - Review (Wii)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Wer Knobel- und Puzzlespiele mag wird evtl. das preisgekrönte Game Archer Maclean's Mercury kennen. Dieses erschien vor über einem Jahr auf Sony´s PSP. Jetzt bringt Atari die lang ersehnte Fortsetzung auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Spiel Mercury Meltdown Revolution. Das Geschicklichkeitsspiel erscheint übrigens exklusiv für die neue Nintendo-Konsole Wii. Wir konnten das Spiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich das Knobelgame für Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Das Leben als Quecksilbertropfen ist schon merkwürdig. Da will man eigentlich nur friedlich vor sich hin fließen und schon steckt man mitten in einem Knobelspiel. Wieder einmal übernehmen wir die Kontrolle eines flüssigen Tropfens, um an allerlei Hindernissen vorbei ins vorgegebene Ziel zu kommen. Bevor wir allerdings in das Spiel starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel eingelegt und gestartet wurde, muss der Akteur ein neues Profil erstellen oder wahlweise einen bestehenden Spielstand laden. Wer Mercury Meltdown Revolution das erste Mal spielt, sollte das obligatorische Tutorial durchspielen. Der Übungsbereich gibt uns eine gute Einführung in die Spielmechanik von Mercury Meltdown. Haben wir das Spiel verstanden, so kann der Gamer ohne Probleme in eines der diversen Spielarten eintauchen. Da wäre z.B. der Einzelspielerbereich. Hier kann man über den Levelauswahlbildschirm jedes Level einzeln anwählen, sobald man in einem Spielabschnitt genügend Quecksilber gerettet hat. Jedes Level hat übrigens eine Statusanzeige. Diese gibt zum einen die Menge des geretteten Flüssigmetalls an. Außerdem finden wir hier die Anzahl der eingesammelten Bonusobjekte, die schnellste Zeit und die fünf besten Rekorde. In dem Spiel gibt es acht Laboratorien mit je 16 Spielabschnitten. Wir müssen eine bestimmte Menge Quecksilber retten, um das nächste Laboratorium freizuschalten. Innerhalb eines Laboratoriums kann der Spieler dann die Levels in beliebiger Reihenfolge spielen. Selbstverständlich darf man auch schon gespielte Bereiche noch einmal angehen - um seine Leistungen zu verbessern.

Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Das Gameplay ist relativ einfach. Ihr versucht so viel Flüssigmetall wie möglich zum Ziel zu bringen - und das, so schnell wie möglich. Einfach ist das nicht, denn ein forderndes Labyrinth muss erst einmal überwunden werden. In einigen Spielabschnitten gibt es übrigens mehr als ein Zielfeld. Einige Zielfelder sind außerdem farbig, so dass unser Quecksilber mit dieser Farbe übereinstimmen muss. Wenn man ein Level erfolgreich abschließt, erhält man Punkte basierend auf der Menge des geretteten Quecksilbers und der Geschwindigkeit, mit der man das Ziel erreicht. Für jeden Abschnitt gibt es außerdem eine Par-Zeit. Ist man schneller, so bekommt man Zusatzpunkte. Diese erhält man auch, wenn man Bonusobjekte einsammelt. Durch diese werden übrigens später Partyspiele und andere Belohnungen freigeschaltet. In den Levels finden wir natürlich diverse Spielobjekte. Von Luftdüsen über Lenkplatten bis hin zu Transportbänder ist alles vorhanden und so ist es nicht immer einfach sein Ziel zu erreichen. Diesmal gibt es sogar einen Statuswechsler. Dieser versetzt unsere Blase in eine von vier möglichen Zuständen: normal, kalt, heiß oder fest. Hinzu kommen diverse Fallen, Abgründe und Schalter. Wichtig sind dann noch die Farbmischregeln, denn durch Mischen unterschiedlicher Farben werden neue Blasen gebildet - die man oftmals zum weiterkommen benötigt. Gesteuert wird übrigens mit der Tilt-Funktion. Hierdurch lenken wir die quirlige Kugel bzw. kippen das Brett ausschließlich durch Bewegung mit der Wii-Remote. Wer genug vom Einzelspielerbereich hat, sollte sich auch mal den Partyspielen zuwenden. Allein oder mit einem Freund kann man sich hier so richtig auslassen. Dazu werden diverse Spielarten wie Rodeo, Farbe, Schubs, Rennen oder Metrix angeboten. So agieren wir nun mit unserer Blase durch die diversen Levels und versuchen gestellte Aufgaben zu lösen.

 

Technik:

Die Technik ist ganz ansprechend. Da wäre zum einen die Grafik. Wir werden viele unterschiedliche Levels zu sehen bekommen, die unzählige kleine optische Effekte zeigen. Diese wurden kunterbunt gestaltet und so passen sie optimal zum Spiel. Auch unsere Kugel wurde nett modelliert. Sie bewegt sich physikalisch korrekt durch die Abschnitte. Man bekommt also schnell ein Gefühl dafür, wie sich die Flüssigkeitsblase verhält. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Eine stimmungsvolle Musik treibt uns immer wieder an, Höchstleistungen zu bringen. Hinzu kommen kleinere Soundeinspielungen, die immer passend eingespielt werden. Mit der Kamera kann man ebenfalls gut leben. Diese hat alles im Blick und so kann der Spieler seine Kugel sicher durch die Levels lenken. Sehr einfach und intuitiv ist auch die Steuerung. Gelenkt wird ausschließlich mit dem Wii-Remote. Das klappt auf Anhieb und so kann man schnell erste Erfolge einfahren. Natürlich dürft Ihr auch einen Classic Controller benutzen. Auch hiermit kann man seine Blase sicher steuern. Der Schwierigkeitsgrad ist angenehm. Am Anfang lässt sich jede Aufgabe schnell lösen. Später wird dann mehr von uns abverlangt und so werden selbst Genrekenner ausgiebig gefordert. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der technischen Seite sehr zufrieden sein.

 

Fazit:

Mercury Meltdown Revolution ist ein wirklich gutes und vor allem anspruchsvolles Denk- bzw. Knobelspiel. Es macht richtig viel Spaß, gestellte Aufgaben mit seiner Kugel zu lösen. Dabei überzeugen nicht nur die vielen unterschiedlichen Levels. Auch der langsam ansteigende Schwierigkeitsgrad wird kaum einen Spieler überfordern. Dieser steigert sich so allmählich, dass man - durch die gewonnene Erfahrung - spielend leicht mit den Aufgaben fertig wird. Dennoch wird man immer ausreichend gefordert und so wird das Game niemals langweilig. Toll ist auch der Umfang. Es wird sehr viele Stunden brauchen, bis wir alles gesehen haben. Schließlich kann man jede Menge freischalten und Extraherausforderungen annehmen. Hinzu kommt ein spaßiger Mehrspielerbereich, der
einen ebenfalls über Stunden am Bildschirm fesselt. Lobend erwähnen muss man auch die Steuerung. Die Features der Konsole wurden gut in das Spiel eingebunden und so macht das Agieren mit der Kugel sehr viel Freude. Wer dazu keine Lust hat, darf natürlich auch einen klassischen Controller benutzen. Wer also ansatzweise Geschicklichkeits- bzw. Rätselspiele mag, der wird an diesem Game kaum vorbei kommen. Uns hat Mercury Meltdown Revolution wirklich gut gefallen und daher können wir das neuste Atarispiel allen Genrefans ans Herz legen.

 

Features:

- Verbesserte Grafikeffekte im Vergleich zum PSP und PS2-Titel.
- Über 150 verschiedene Levels in unterschiedlichen Settings.
- Freischaltbare Boni und geheime Areale, die es zu entdecken gilt.
- Trotz der neuartigen Steuerung kann das Spiel alternativ mit Gamecube- oder Classic-Controller gesteuert werden.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Mercury Meltdown Revolution (Wii)

 
 Mercury Meltdown Revolution
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 83 %  
Sound: 81 %  
Bedienung: 86 %  
Singleplayer: 82 %  
Multiplayer: 84 %  
Spielspaß: 87 %  
Gesamtwertung:  84 %  



 

 

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