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Metal Slug 7 - Review (NDS)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Fans von Metal Slug können sich freuen, denn das Kultspiel Metal Slug 7 kommt für Nintendos DS-Handheld auf den deutschen Markt. Endlich kann man auch unterwegs in das 2D-Shoot´em Up-Abenteuer eintauchen. Wir konnten uns die fertige NDS-Version in den letzten Tagen ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für Metal Slug-Anhänger lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Ganz grundlos werden wir in Metal Slug 7 nicht gegen unsere Feinde vorgehen. Bei der ersten Metal Slug-Entwicklung für Nintendo DS zieht Ihr mit den sechs Charakteren Marco, Tarma, Eri, Fio, Ralf und Clark in den Kampf gegen General Morden und seine Truppen. Jeder der Kämpfer verfügt über individuelle Fähigkeiten um sich gegen die Gegnerscharen zur der Wehr zu setzen. Das Spiel bietet darüber hinaus viele neue Waffen und zwei Slug-Vehikel, die noch mehr Abwechslung garantieren. Insgesamt sollt Ihr sieben spannende Missionen meistern. Bevor wir jetzt zu sehr ins Detail gehen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, muss die Spracheinstellung ausgewählt werden. Metal Slug 7 darf mit englischer, deutscher, spanischer, französischer und italienischer Übersetzung gespielt werden. Es folgt das Hauptmenü mit den Punkten Hauptmission, Kampfschule, Rangliste, Liste der Kriegsgefangenen und Optionen. Unter zu letzt genannten Punkt dürft Ihr die spielrelevanten Einstellungen wie Steuerung, Autofeuer oder Sound anpassen. In der Rangliste seht Ihr dann eine Tabelle mit den zehn besten Punkteständen und schnellsten Zeiten. Nett ist auch der Bereich Gefangenenliste. Hier rufen wir alle Kriegsgefangenen auf, die man in den einzelnen Missionen befreit hat. Am Anfang sollte jeder erst einmal die Kampfschule besuchen. Hier wird unser Kampftraining stattfinden. Unser Drill Instructor Cyntha wird uns ausgiebig trainieren. In kleinen Übungsmissionen wie Basis stürmen, Spezialtraining, Ziel ausschalten, Gegenstände einsammeln oder Kriegsgefangene retten wird unser Können verfeinert. Kommen wir nun zum Herzstück des Spiels: der Hauptmission. Nachdem Ihr den Schwierigkeitsgrad (Anfänger, Normal oder Schwer) eingestellt habt, wird die Spielfigur bestimmt. Zur Wahl stehen die oben schon beschriebenen Charakteren Marco, Tarma, Eri, Fio, Ralf oder Clark. Haben wir uns für eine Figur entschieden, kann das Spiel endlich beginnen.

Das Gameplay ist so, wie man es von der Serie kennt. Wir laufen mit unserem Charakter durch eine 2D-Welt. Von links nach rechts stellen wir uns den diversen Herausforderungen. Grundlegend ballern wir alles ab, was uns vor die Knarre läuft. Gegnerischen Angriffen weichen wir genretypisch mit eleganten Sprüngen aus. In den Levels vorhandene Deckungsmöglichkeiten werden dann taktisch klug genutzt um Feinde in Schach zu halten. Die meiste Zeit werden wir allerdings recht offensiv die Levels entlang laufen. Damit wir die Feindmassen aus dem Weg räumen können, gönnt man uns ein reichhaltiges Waffenarsenal. Neben unserer Standardwaffe finden wir alle paar Meter nette Extras in Form von Maschinengewehren, Schrotflinten, Flammenwerfern, Laserkanonen und Uzi's. Haben wir eine aufgenommen, so darf man diese mit der zweiten Waffe auch austauschen. Diese reichen allerdings nur solange, wie wir Munition haben. Ist diese verfeuert, so müssen wir uns mit unseren Grundwaffen inkl. den zehn Granaten begnügen. Zum Glück gönnt man uns zusätzlich die allseits beliebten Slug-Vehikel. Diese besonders schlagkräftigen und effizienten Fahrzeuge räumen eigentlich alles in wenigen Sekunden vom Bildschirm. Übrigens gönnt man uns in dem NDS-Spiel gleich zwei komplett neue Vehikel. Daneben gibt es aber auch noch die bekannten Kampfmaschinen. Gut ausgerüstet und hochmotiviert schreiten wir nun die linearen Levels ab und kämpfen uns durch die Gegnerhorden. Die Vielfalt ist mal wieder grandios. Von einzelnen Soldaten über Hubschrauber bis hin zu riesigen Monstern ist alles vorhanden. Meistens kommen wir auch nur weiter, wenn wir alle Feinde vom Bildschirm gefegt haben. Dank eines Tempofetzers kann man übrigens durch wiederholte Angriffe innerhalb eines bestimmten Zeitraums Punktmultiplikatoren aktivieren. Hierdurch schießt der Zählerstand förmlich in die Höhe. Wir sollen uns allerdings nicht nur grundlos durch die Abschnitte ballern. Ziel ist es schließlich, die armen Gefangenen zu befreien. Diese befinden sich nicht immer auf unserem Weg. Oftmals muss man Verzweigungen absuchen um diese zu finden. Dementsprechend warten auch kleinere Jump & Run-Aufgaben auf Euch. Ist ein Gefangener befreit, so bekommen wir häufig nette Extras spendiert. Am Ende wartet dann selbstverständlich noch ein ordentlicher Bossgegner auf uns. Auf dem unteren Bildschirm darf man außerdem zu jeder Zeit eine Karte des momentanen Levels einsehen. Mit dem Touchpen kontrolliert man dann, was noch vor einem liegt. Ist ein Level nach einer harten Schlacht beendet, so folgt eine kleine Auswertung und die nächste Herausforderung kann beginnen.

 

Technik:

Grafisch wird ein kleines Feuerwerk auf den Bildschirm gezaubert. Dabei wird der Charme der Reihe gut auf Nintendos DS-Handheld eingefangen. Wir erleben kunterbunte und immer anders aussehende Levels, die nur so vor Details strotzen. Überall bewegt sich etwas und wenn die Gegner auf einen zu stürmen, folgen heftige Explosionen und Effekte. Diese lassen den Bildschirm förmlich erzittern. Daneben werden wir noch monströse Gegner erblicken. Wenn diese auftauchen, sieht das schon gewaltig aus. Feinde werden übrigens mit Blut ins jenseits geschickt, was dann auch die USK 16 Einstufung erklärt. Neben der imposanten Grafik dürft Ihr Euch auch auf einen imposanten Sound freuen. Eine stimmungsvolle und hämmernde Musik ist genauso vorhanden, wie viele passend eingespielte Ingamegeräusche. Toll klingen auch die Explosionen und der Waffensound. So macht ein Shooterspiel Spaß. Mit der Steuerung wird auch jeder schnell klar kommen. Grundsätzlich machen wir alles mit den Tasten. Einzig um die Kartenvorschau zu verschieben, kann man den Touchpen nutzen. Unsere Spielfigur reagiert direkt auf unsere Anweisungen und alle Aktionen werden sicher ausgeführt. Nur Schüsse nach unten klappen nicht immer auf Anhieb. Sehr nützlich ist auch die Funktion, dass wir das Spiel an der gleichen Stelle fortführen dürfen, wenn wir das Zeitliche segnen. So kommen Frustmomente nur selten auf. Allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass wir durch die Levels rasen. Der Schwierigkeitsgrad ist selbst auf einfachster Stufe recht ordentlich. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite voll überzeugen.

 

Fazit:

Metal Slug 7 hat uns von der ersten Spielminute an den Handheld gefesselt. Es macht einfach nur Spaß die Gegnermassen mit seinen monströsen Tötungswerkzeugen auszuschalten. Vor allem, wenn dann die Endgegner kommen, wird die Motivationskurve nach oben getrieben. Der Charme der Reihe wurde wirklich gut auf Nintendos DS-Handheld übertragen und so macht das Spiel sehr viel Freude. Schade ist eigentlich nur, dass es keinen Zweispielermodus gibt. Mit einem Freund im Koop-Modus würde das Spiel noch mehr rocken. Wer also schon immer einmal Metal Slug 7 auf seinem Nintendo DS spielen wollte, der darf ohne große Bedenken zuschlagen. Auch alle anderen, die ansatzweise Shoot´em Up-Spiel mögen, sollten das Spiel nicht beim Händler liegen lassen. Uns hat das neuste Ignition Entertainment-Spiel sehr gut gefallen und daher können wir eine glasklare Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- 7 genial designte Missionen
- 6 spielbare Charaktere
- Viele neue Waffen
- 2 neue Slug-Vehikel
- 3 Schwierigkeitsstufen

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Metal Slug 7 (NDS)

 
  Metal Slug 7 (NDS)
EUR 39,99
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Grafik: 84 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 88 %  
Gesamtwertung:  84 %  



 

 

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