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Minority Report - Review (PS2)

Wertung:
78 %

Einleitung:

Das Spiel Minority Report ist auf Steven Spielbergs basierenden Film aufgebaut. Durch das Spiel soll man den Film noch einmal erleben können, da der Spieler die Rolle des Filmhelden Pre-Crime-Officer John Anderton übernimmt - der eine finstere Verschwörung verhindern muß. Wir schreiben das Jahr 2054. John Anderton leitet eine Eliteeinheit der Polizei, die Morde vorhersagen kann und diese verhindern soll, bevor sie begangen werden können. Die Pre-Crime wird allerdings von der Horizon Corporation - ein mächtiger Geheimbund - manipuliert und für ihre Zwecke ausgenutzt. Sie wollen gezielte Mordanschläge und die Kontrolle der Gesellschaft und um dieses Ziel zu erreichen schrecken sie vor nichts zurück. Es kann nur einen geben der rettend eingreifen kann. Doch Anderton muss fliehen und wird fortan von den Einheiten verfolgt denen er bis jetzt vertraut hat. Er muß sein Leben behalten um Horizon zu entlarven und die Welt zu retten.

 

Zum Spiel:

Nachdem die CD gestartet wurde kommt der Spieler ins Hauptmenue. Hier findet er fünf verschiedene Punkte. Als erstes sollte sich jeder dem Trainingslevel zuwenden, wo Ihr die beiden Ausbildungsarten Grundausbildung und Jetpack-Training absolvieren könnt. Bei Grundausbildung wird die Steuerung und der Einsatz von Waffen erklärt. Außerdem können verschiedene Kampftechniken ausprobiert werden. Bei Jetpack-Training steuert Ihr einen auf den Rücken geschnallten Jetpack. Neben der Steuerung wird ebenfalls erklärt, wie Ihr die Waffen gleichzeitig einsetzen könnt. Kombiniert mit beiden Trainingsarten erhält jeder genügend Einblick in die Lenkung, so das der Einstieg ins Spiel leicht fällt. Wer nun sofort loslegen will kann ein neues Spiel starten oder über den Punkt "Spiel Laden" ein schon bestehendes fortsetzen. Neueinsteiger müssen über den Menuepunkt "Neues Spiel" ein Game beginnen. Nach einem Einführungsintro mit deutscher Sprache beginnt sofort das Spiel. In gut 15 futuristischen Leveln muß der Spiele die gestellten Aufgaben lösen. Diese können recht verschieden sein. Neben potenzielle Mörder festnehmen stehen auch noch Aufgaben an wie z.B. das Partner überleben müssen. Davon mal ab entstehen in den einzelnen Leveln weitere Aufgabe da z.B. Gasleitungen explodieren die man nun abriegeln soll. Währenddessen Ihr nun versucht das Levelende zu erreichen versuchen Dutzende von Gegner Euch das Leben schwer zu machen. Mit Tritten und Schlägen werden diese aber erledigt und falls das mal nicht ausreicht kann die Figur auch noch unterschiedliche Waffen einsetzen. Daneben sammelt der Spieler nützliche Items auf die neben Heilung auch Munition oder Waffen einbringen. Geld und Secrets liegen ebenfalls in den Leveln herum die aber nicht unbedingt wichtig für die Story sind. 

Die Umgebung spielt bei den heißen Schlägereien voll mit. Tische und andere Möbel zerbersten und Personen können durch Glasscheiben fliegen. Eigentlich kann fast jeder Gegenstand - den Ihr in dem Spiel seht - zerstört oder im Kampf eingebunden werden. Gegner darf der Spieler nicht nur mit üblichen Schlägen malträtieren. Neben zwei Arten von Grundschlägen gibt es auch noch Haltegriffe die dann wiederum kombiniert werden können mit Knietritten oder Faustschlägen. Hat man genügend Zeit darf der Spieler einen Gegner so stundenlang weichgeklopft. Geht ein Feind endgültig KO ist noch lange nicht alles vorbei. Wer richtig Haß auf diese Leute bekommt darf nun stundenlang auf diese eintreten und sie sogar über den Boden kicken. Das klingt zwar ein wenig martialisch aber es sieht echt witzig aus. Ansonsten ist das Spiel schon fast erzählt. Neben Feinde erledigen, Items sammeln müssen noch Schalter betätigt oder sonstige Aufgaben wie Schieber drehen erledigt werden. Im späteren Verlauf fliegt der Held dann noch mit einem Jetpack umher und kann so wie Superman ein Level bereisen. Zwischen den einzelnen Leveln wird die Story mit weiteren Intros erzählt. 

Wer nun ein wenig Ablenkung benötigt darf sich im Hauptmenue den Punkt Extras anschauen. Dort findet Ihr neben den Credits und einem Cheatsmenue auch unterschiedliche Kampfarenen, andere Protagonisten, Konzept Grafik und jede menge Videos. Wer einzelne Level dann noch einmal spielen möchte darf unter Level-Warp diese direkt anwählen. Grundvoraussetzung ist allerdings das Ihr diese im normalen Spiel freigeschaltet habt. 

 

Zur Technik:

Die Grafik und die Effekte können sich wirklich sehen lassen. Explosionen kommen genauso gut rüber wie die optischen Verzerrungen bei Waffenfeuer. Leider wurde bei der Kollisionsabfrage ein wenig geschlammt. Gegner verschwinden schon mal in den Möbeln. Ganz nett ist auch das man so gut wie alles zerstören kann was man sieht. Egal ob Ihr Scheiben mit der Faust zerstört oder einen Gegner durch schmeißt ... alleine an solchen Aktionen kann sich ein Spieler einige Zeit aufhalten. Diese Effekte haben allerdings auch einen Nachteil, denn kommt es mal zu massiven Zerstörungen fängt das Spiel an zu ruckeln. Nett anzusehen sind auch die vielen Intros die einen durch die Story führen. Der Sound ist ebenfalls ganz OK, auch wenn er nichts besonderes bietet. Die Musik selber kommt nur teilweise und wer diese eine Zeit lang genossen hat wird schnell den Menuepunkt suchen, wo er diese abstellen kann. 

Die Figuren sind recht gut modelliert und animiert worden. Sie bewegen sich zwar ein wenig hölzern aber damit kann man leben. Lenken lassen sich die Figuren über eine sehr einfache Steuerung die der Spieler im Trainingsmodus gut erlernen kann. Durch Mehrfachdrücken der Schlagtasten werden so auch Kombos ausgeführt. Die Lenkbewegung wird zwar recht direkt auf die Figur übertragen aber dafür bewegt sich diese sehr langsam, sodas im Kampf mit mehreren Gegnern Frustmomente aufkommen. Das merkt man auch am Schwierigkeitsgrad. Schon bei der Einstellung "Leicht" schafft der Spieler kaum ein Level ohne ein Leben zu verlieren. Ein wenig gewohnheitsbedürftig ist die Kameraperspektive. Es besteht zwar eine gewisse automatische Ausrichtung die aber erst eintritt, wenn die Figur läuft. Dank der Selbstjustierung kann der Spieler aber selber an der Kameraausrichtung Hand anlegen. Mit einem Druck auf die R3 Taste wird diese dann auch blitzschnell hinter die Spielfigur positioniert. Trotz dieser Total-Kontrolle muß sich der Spieler aber erst einmal mit dieser auseinander setzen und wenn es dann noch Hecktisch wird verliert er oft den Überblick. Mit der Zeit bekommt man diese aber in den Griff.

 

Fazit:

Minority Report ist zwar als Action Adventure angekündigt aber eigentlich könnte man es viel mehr in den Beat´em Up oder Hack and Slay Bereich einordnen. Eigentlich macht der Spieler nichts anderes wie Gegner zu killen. Entweder mit Hilfe der Waffen aber vor allem mit Händen und Füßen. Dieses ist aber ganz nett gemacht worden, da die Umgebung mitspielt. Alleine das verwüsten der Umgebung macht schon einen großen Spaß. Das war's dann auch schon mit dem Gameplay. Bis auf ein paar Schalter drücken und Items sammeln sieht der Spieler höchstens noch das Jetpack mit dem er in den Leveln herumfliegen kann. Rundum ist das Spiel recht eintönig da die Handlungen sehr begrenzt sind. Zumindest wird das Spiel durch die Intros und der vielen Action interessant gehalten, so das es trotz leichter technischer Mängel - wie Kameraführung, ruckelnde Optik und Steuerung - Spaß macht. Wer Spiele mit massiven Actioneinlagen wie Beat´em Up mag kann sich das Spiel gerne zulegen. Es ist zwar nicht innovativ aber dank der massiven Action kann der Käufer einige Stunden Freude bekommen. 

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Minority Report - Review (PS2)

 
 Minority Report
EUR 64,99
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Grafik: 80 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 79 %  
Singleplayer: 77 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 78 %  
Gesamtwertung:  78 %  



 

 

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