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Mobile Suit Gundam: Target in Sight - Review (PS3)

Wertung:
54 %

Einleitung:

Die Playstation 3 ist gerade in Deutschland erschienen, schon veröffentlicht Atari das erste Spiel für Sony´s Next-Generation-Konsole. Es handelt sich dabei um das Bandai Namco Games-Spiel Mobile Suit Gundam: Target in Sight. In dem Actionspiel kämpft der Spieler in einem roboterähnlichen Kampfanzug um die Vorherrschaft auf einem Planeten. Wir konnten uns das Spiel jetzt genauer ansehen. Ob sich eine Anschaffung für PS3-Besitzer lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Mobile Suit Gundam: Target in Sight kommt natürlich nicht ohne eine Rahmenhandlung aus. Vor neun Monaten fielen die Truppen von Zeon auf der Erde ein. Die kurz vor der Vernichtung stehende Earth Federation mobilisiert ihre Truppen für einen entscheidenden Gegenschlag. Ihr könnt die Erde nun entweder vernichten oder angreifen. Bevor wir uns allerdings in den Krieg stürzen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten Continue, New Game, VS Mode, Options und Install. Wie Ihr evtl. bemerkt habt, wurde das Spiel nicht übersetzt. Mobile Suit Gundam: Target in Sight ist komplett in Englisch. Nur das deutsche Handbuch wird sprachunkundigen Spielern zur Seite stehen. Kommen wir zurück zu den Menüpunkten. Wie gewohnt kann man unter Options alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Unter Install darf man außerdem noch die Spieldaten des Spiels auf der Festplatte installieren um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern. Mobile Suit Gundam: Target in Sight bietet zwei grundlegende Spielarten an. Zum einen der VS-Mode. Hier können zwei Spieler im direkten Kampf gegeneinander antreten. Viel interessanter ist das eigentliche Spiel. Dieses kann man entweder über Continue weiterspielen oder über New Game neu starten. Nachdem wir uns für eine Seite (E.F.F. oder Zeon) entschieden, einen Namen eingegeben und einen Schwierigkeitsgrad (Easy, Normal, Hard oder Very Hard) bestimmt haben, folgt ein kleiner Film. Dieser leitet die Story über einfache Bilder und englische Sprachausgabe ein. Nach einer kleinen Einsatzbesprechung kann das Abenteuer endlich beginnen. Der Spieler soll nun in der Zeit vom Oktober bis Dezember die letzten drei Monate des Konflikts überstehen. Wir werden dabei vor allem eins machen: Kämpfen. Das geschieht zum Teil unter Zeitdruck, denn die Missionen sind nur bis zu einem bestimmten Datum verfügbar. Zum Glück müssen wir nicht alle Aufträge absolvieren. Die Missionen werden im Vorfeld in mehrere Bereiche aufgeteilt. Zum einen wählen wir ein Schlachtfeld aus, auf dem wir unsere Einheit aufstellen. Jedes Schlachtfeld ist Schauplatz zweier oder mehrerer Missionen.

Vor dem Angriff kann der Akteur Mobile Kampfanzüge für sich selbst und den Rest der Einheiten im Hangar platzieren. Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, finden wir uns mit unserem Kampfroboter auf dem Schlachtfeld wieder. Allerdings sollten wir nicht zu viel Zeit bei den Vorbereitungen vergeuden, denn sind wir nicht rechtzeitig fertig, findet die Schlacht ohne uns statt. Im eigentlichen Spielbildschirm werden nun neben der obligatorischen Schadensanzeige auch eine Boostanzeige, ein Radar und eine Munitionsanzeige eingeblendet. Hinzu kommt ein Fadenkreuz mit dem wir Ziele erfassen. Gespielt wird aus einer Third-Person-Perspektive. Mit unserer Figur können wir uns frei auf dem Schlachtfeld bewegen und mit einem Boost kleinere Sprünge ausführen. Entdeckt man Gegner, so nutzen wir unserer Hauptwaffe und falls vorhanden eine Maschinenpistole. Hinzu kommen Spezialwaffen und eine Nahkampfwaffe mit der wir direkte Schläge ausführen. Defensive Aktionen wie Blocken oder einen Schild-Angriff sind ebenfalls möglich. Damit der Spieler die Feinde auch auf Entfernung anvisieren kann, gönnt man uns eine Lock-On-Funktion. Hinzu kommt eine Zoomansicht, mit der wir jeden sichtbaren Feind schnell ausschalten. Bei den Gefechten gilt grundsätzlich, dass alle Teile des Kampfanzugs eine bestimmte Schadenstoleranz haben. Ist diese bei Null angelangt, ist dieser Teil zerstört und die Fähigkeiten der mobilen Einheit sind beeinträchtigt. Das kann schon einmal dazu führen, dass man eine zerstörte Waffe nicht mehr einsetzen darf. In den Kämpfen ist die Umgebung natürlich mit eingebunden. Wir sollen nicht nur Gebäude zerlegen, sondern auch Kettenexplosionen verursachen oder Brücken zerstören. Das kostet selbstverständlich Munition. Wird diese mal knapp, so kann unser Kampfroboter Nachschub bei einem Versorgungspunkt holen. Haben wir dann ein Missionsziel erfüllt, erhält der Akteur neben Rangverbesserungen auch Missionspunkte. Diese nutzt man für Verbesserungen des Mobilen Kampfanzugs. Die Upgrades erfolgen im Bereich Leistung, Waffen und Typänderung - um unserer Einheit an verschiedene Geländearten anzupassen. So verbessern wir nun unsere Mechs und kämpfen in unterschiedlichen Umgebungen gegen diverse Gegner.

 

Technik:

Die technische Seite enttäuscht leider auf ganzer Linie. Da wäre zum einen die Grafik. Optisch sieht das Spiel aus, als wäre es für die Playstation 2 bestimmt. Hässliche Texturen sind genauso vorhanden, wie dürftige Effekte und eine niedrige Framerate. Die objektarmen Levels sind außerdem sehr klein. Zumindest kann man teilweise die Umgebung zerstören. Das Spiel reißt aber auch hier keine Bäume aus. Gebäude zerfallen z.B. in wenige grobe Stücke und so macht es kaum Spaß diese zu zerlegen. Ein wenig besser sehen eigentlich nur die Mechs aus. Ein paar kleine Details erfreuen unser Auge. Hinzu kommt, dass sie sich sehr schwerfällig bewegen. Das bedeutet natürlich auch, dass die Kämpfe sehr gemächlich ablaufen. Wirklich dynamisch sieht keine Auseinandersetzung aus. Katastrophal ist auch die Kollisionsabfrage, was vor allem den Nahkampf lächerlich macht. Hier hätte der Hersteller sich eindeutig mehr anstrengen können. Nicht viel besser ist der Sound. Wir werden neben ein paar dürftigen Ingamegeräuschen, eine langweilige Musik und englische Synchronsprecher hören. Noch nicht einmal einen deutschen Untertitel gönnt man uns. Die Steuerung ist grundlegend in Ordnung. Allerdings liegt das hauptsächlich daran, dass wir sehr langsam mit den Figuren handeln. Verzichtet wurde auch auf ein einführendes Tutorial, was den Einsteig nicht gerade einfach macht. Eine echte Enttäuschung ist auch die KI. Wirklich intelligente Handlungen sehen wir leider nicht und so sind unsere Widersacher ein gefundenes Futter für unsere Waffen. Allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass wir jede Schlacht problemlos gewinnen. Ist die Übermacht zu groß, kommt es schnell vor, dass wir im Kreuzfeuer das Zeitliche segnen. Fasst man nun alles zusammen, so kann die Technik leider nicht überzeugen. In der heutigen Zeit erwartet man eindeutig mehr von einem Next-Generation-Spiel.

 

Fazit:

Mobile Suit Gundam: Target in Sight wird nicht viele Spieler begeistern. Das liegt vor allem an der veralteten Technik und dem recht eintönigen Missionsdesign. Da dann auch noch eine eher langweilige Geschichte erzählt wird, kann man sich kaum aufraffen, das Actionspiel zu spielen. Gefallen haben uns eigentlich nur die Mechs in der Nahaufnahme, die unterschiedlichen Trefferpunkte und das Aufrüsten der Einheiten. Das war es dann aber auch schon. Wirklich enttäuschend sind die unspektakulären und vor allem viel zu klein geratenen Schlachtfelder, in denen man langweilige Kämpfe austrägt. Noch nicht einmal durch eine anständige Präsentation wird man ermutigt weiter zu spielen. Da hilft auch kein Mehrspielermodus, denn selbst gegen einen Freund machen diese Auseinandersetzungen keinen Spaß. Wirklich empfehlen kann man Mobile Suit Gundam: Target in Sight wohl nur eisenharten Mechfans. Alle anderen sollten die Finger von dem Spiel lassen. Schade eigentlich, dass der Hersteller nicht mehr aus dem Spiel herausgeholt hat. Aus der Grundidee hätte man viel machen können.

 

Features:

- Umgebungen: Kämpfen Sie inmitten der Trümmer zerstörter Städte, in der sengenden Hitze der endlosen Wüste oder im Schutz der urigen Waldriesen.
- Realistisch animierte Mobile Suits mit vielseitigen Waffensystemen: Laser, Plasmagun, Lichtschwert, Raketenbatterien, Jetpacks, etc.
- Mehr als 30 mobile Einheiten können Sie nach ihren Wünschen individuell upgraden und modifizieren.
- Split-Screen Modus für Multiplayer-Gefechte

 

 

 

Screenshots:
 

Wertungsbox:

Mobile Suit Gundam: Target in Sight (PS3)

 
 Mobile Suit Gundam - Target in Sight
EUR 52,99
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Grafik: 52 %  
Sound: 62 %  
Bedienung: 67 %  
Singleplayer: 55 %  
Multiplayer: 40 %  
Spielspaß: 50 %  
Gesamtwertung:  54 %  


 

 

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