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Mojo - Review (Xbox)

Wertung:
72 %

Einleitung:  

Eines der kleineren Genre ist das der Denk- und Geschicklichkeitsspiele. Nicht oft kommen Spiele für diesen Bereich raus. Fans dieses Genre können sich nun auf ein neues Spiel freuen, denn über Dreamcatcher kommt das Spiel Mojo auf den Markt. Das Spiel wird für Playstation 2 und Xbox erscheinen. Wir konnten jetzt die fertige Xbox-Version testen. Ob sich dieses Geschicklichkeitsspiel für Spieler lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Mojo ist ein Geschicklichkeitsspiel, wo Ihr eine Murmel lenken müsst. Mit dieser kugelt Ihr nun in gut 100 unterschiedlichen Levels und zerstört durch Kollision Blöcke. Diese werden allerdings nur zerstört, wenn die eigene Kugel die richtige Farbe hat. Einen Farbwechsel erreicht der Spieler, indem er leuchtende Elemente durchfährt. Dadurch erhält die eigene Kugel eine bestimmte Farbe. Ein Spiel ist erst dann beendet, wenn alle Quader zerstört werden. Da eine Zeit abläuft wird dieses nicht immer gelingen. Zur Zeitpufferung nimmt man eine Mojoleiste aus den anderen Levels mit, die man dann zusätzlich verbrauchen kann. Diese wird dann bei speziellen Quadern wieder aufgebaut.

Damit der Spieler auch gefordert wird stehen so einige Hindernisse im Weg. Nicht nur das die Quader immer anderes angeordnet sind macht Euch zu schaffen. Die Umgebung bietet dann ebenfalls einige Stellen die erst einmal bewältigt werden müssen. So sind Gefälle und Abgründe genauso vorhanden wie z.B. Magnete die Eure Laufbahn beeinflussen. Um trotzdem auf der Bahn zu bleiben müssen nun Turbos eingesetzt werden. Außerdem gibt es auch noch Boxen die verschlossen sind. Diese könnt Ihr mit einem Schlüssel öffnet der natürlich nicht neben der verschlossenen Box liegt. Viele weitere nützliche aber auch gefährliche Objekte befinden sich dann auch noch in dem Spiel. So dürft Ihr nun die vielen unterschiedlichen Levels im Einzelspielermodus bewältigen.

Natürlich bietet das Spiel auch noch einen Mehrspieler-Modis. So dürft Ihr mit bis zu drei Freunden zusammenspielen. Dabei sind Spielarten wie Kooperation genauso vorhanden wie Spielarten, wo alle gegeneinander agieren. Die Spielregeln sind recht einfach. Der mit den meisten zerstörten Quader gewinnt. Einzige Ausnahme ist nur der Moment, wenn alle aus dem Spiel ausscheiden und nur ein Spieler übrig bleibt. Dieses geschieht wenn man andere Kugeln vom Spielfeld drängt. Außerdem dürft Ihr auch noch einen Minigolf-Parcours freischalten. Wer dann genug von vorhandenen Levels hat darf sich auch dem Editor zuwenden. Mit wenigen Handgriffen entstehen hier ganz eigene Spielflächen. Rundum bietet das Spiel viele unterschiedliche Spielarten die langen Spielsspaß versprechen.

 

Technik:

Wie immer glänzen Geschicklichkeitsspiele nicht mit optischen Highlights. So werden Spieler auch nicht viel mehr zu sehen bekommen wie eine Spielfläche auf der sich Würfel und Kugeln befinden. Da aber bei solchen Spielen die Optik eine zweitrangige Rolle spielt kann man mit der gebotenen Grafik noch leben. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Viel wird man nicht zu hören bekommen was aber nichts am Gameplay ändert. Punkten kann das Spiel vor allem bei der Vielfalt und den gestellten Aufgaben. Hier wird so einiges geboten. Über 100 unterschiedliche Levels werden Euch lange an das Spiel binden. Ein wenig problematisch ist nur die Steuerung. Diese ist recht träge was aber auch an der Spielart selber liegt. Ein Magnet zieht nun mal eine Kugel stark an und man benötigt einiges an Schwung um von ihm wegzukommen. Hat man sich dann erst einmal an diese Steuerung gewöhnt kann man sich immer mehr auf die gestellten Aufgaben konzentrieren und diese haben es in sich. So darf man auch den Schwierigkeitsgrad bei mittelschwer einordnen. Er ist zumindest so hoch, dass Anfänger einige Probleme bekommen werden. Fasst man nun alles zusammen, so kann das Spiel nur im Mittelfeld landen. Eine mittelmäßige Technik ist aber in dem Genre nichts neues.

 

Fazit:

Natürlich muss man dazu sagen das Mojo nur was für Knobelfans ist. Leute die damit nichts anfangen können sollten die Finger von dem Spiel lassen. Allen anderen wird ein recht üppiges Spiel geboten was wirklich fordernd ist. Die Aufgaben sind oft sehr hart und so wird es auch mal zu Frustmomente kommen, wenn man z.B. von der Spielfläche fällt. Trotz mittelmäßiger Technik kann das Spiel allerdings beim Gameplay punkten. Es macht tierischen Spaß die gestellten Aufgaben zu lösen. Genau soviel Freude macht Mojo wenn man es mit seinen Freunden spielt. Selbst agieren mit vier Leuten kann sich sehen lassen, auch wenn es hier ein kleines Problem mit der Kamera gibt. Diese ist zu weit weg und so wird man kaum die Symbole in den Quadern erkennen. Wer damit leben kann darf ruhig zu dem Spiel greifen, das übrigens zu einem kundenfreundlichen Preis auf den Markt kommt.

 

Features:

o über 100 Level
o acht verschiedenen Welten, aufgeteilt in je zehn Stufen und einem Bonuslevel
o Bis zu vier Spieler arbeiten im Multiplayer-Modus mit- der gegeneinander.
o Hürden wie Rutschen, beweglichen Plattformen, falschen Grenzen oder Fallgruben
o Magnetfelder, die Kugeln in Abgründe ziehen oder andere Kugeln, die bei Kollision die eigene zerschmettern
o Power-Ups wie Blutsauger, Stahlbälle oder Schutzschilder im Multiplayers-Modus
o Individuelle Gestaltung der Level mit dem Level-Creator. Ein Spiel mit höchstem Suchtfaktor!

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Mojo - Review (Xbox)

 
 Mojo!
EUR 29,99
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Grafik: 72 %  
Sound: 62 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer: 75 %  
Spielspaß: 74 %  
Gesamtwertung:  72 %  



 

 

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