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Monster House - Review (PS2)

Wertung:
73 %

Einleitung:  

Animationsfans können sich aktuell nicht beklagen, denn ein Film nach dem anderen kommt in die deutschen Kinos. Ende August ist es wieder so weit, dann läuft der neue Animations-Film von Steven Spielberg und Robert Zemeckis mit dem Titel Monster House bei uns an. Darin erleben der 12-jährige Junge DJ und seine Freunde spannende Abenteuer. Natürlich darf ein passendes Spiel nicht fehlen. Dieses kommt fast zeitgleich über THQ auf den deutschen Markt. Neben einer NDS-, GBA- und einer Gamecube-Version wird auch ein Ableger für Sony´s Playstation 2 erscheinen. Diese konnten wir uns jetzt genauer ansehen. Ob sich das Action-Adventure-Spiel nicht nur für Fans des Films lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Monster House kommt selbstverständlich nicht ohne eine Story aus. DJ beschäftigt sich in seiner Freizeit häufig mit dem unheimlichen "Nebbercracker Haus" aus der Nachbarschaft. Dort scheinen Spielzeuge und sogar Menschen innerhalb von Sekunden plötzlich aus dem Vorgarten zu verschwinden! DJ ist sich ganz sicher: Das Haus verschluckt sie - und sie kommen nie wieder zurück. In dem Spiel geht es zusammen mit DJ und seinen zwei Freunden Chowder und Jenny auf Entdeckungstour. Die drei kleinen Helden schleichen sich in das Haus, um dessen Herz zu zerstören. Bevor wir uns aber in das Abenteuer stürzen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erblickt der Spieler das Hauptmenü. Hier finden wir die Menüpunkte New Game, Load Game, Options, Extras und Thou Art Dead. Wie gewohnt kann man unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Unter Load Game darf der Spieler einen bestehenden Spielstand aktivieren oder unter New Game ein neues Spiel starten. Daneben gibt es den Bereich Extras. Hier finden wir die obligatorischen Credits und eine Art Gallery. Ganz witzig ist der Bereich Thou Art Dead. Hinter diesem Menüpunkt finden wir das 2D Automatenspiel aus dem Film. Um hier ein Game zu wagen, muss der Akteur allerdings Münzen besitzen, die er im Hauptspiel findet. Kommen wir nun zurück zum eigentlichen Spiel. Dieses wird am Anfang erst einmal durch einen kleinen Film eingeleitet. Wir agieren nun mit den drei Charakteren DJ, Chowder und Jenny durch die diversen Level. Dabei spielen wir jeweils abwechselnd eine Figur. Natürlich hat jede Spielfigur etwas andere Fähigkeiten. Die Unterschiede sind vor allem bei der Waffe offensichtlich, denn jeder Held hat eine andere Wasserpistole (Soaker) und sekundäre Angriffsmöglichkeiten. Wir dürfen unseren Charakter nun recht frei durch die Levels bewegen. In der Hand haben wir die erwähnte Wasserpistole, deren Fähigkeiten wir mit der Zeit auch verbessern können. Außerdem kann unser Held die Waffe schwingen und so ankommende Feinde niederschlagen. Das ist auch oftmals notwenig, denn unsere
Soaker hat nur einen begrenzten Wasservorrat. Ist dieser leer, kann nicht mehr gefeuert werden. Haben wir genügend Zeit, so kann man allerdings seine Waffe durch mehrfaches drücken einer Taste wieder aufladen. In der Zwischenzeit werden Gegner einfach weg geschlagen. Das Schlagen mit der Waffe hat noch einen weiteren Vorteil. Sind Feinde zu nahe, kann man sich hierdurch genügend Abstand verschaffen. Schafft man das nicht, so bekommt unsere Spielfigur ordentlich Schaden. Zum Glück finden wir hin und wieder nützliche Items, die unsere Lebensleiste wieder auffüllen. Neben diesen Objekten finden wir noch viele weitere. Dazu öffnen wir Kisten oder sammeln Items, die aus zerstörten Gegenständen wie Vasen fallen. Daneben gibt es auch offensichtliche Objekte, die man schon von weitem sieht. So erkunden wir nun eine Vielzahl von Räumen, durchsuchen die Umgebung und kämpfen gegen diverse Gegnern. Natürlich sind die Gegner keine bösartigen Monster. Vielmehr bekommen wir es in dem Spiel mit Einrichtungsgegenständen wie Büchern oder Stühlen zu tun. Diese sind aber nicht zu verachten, denn nicht jeder Gegner ist nach einem Schuss oder Schlag erledigt. Oftmals benötigt man eine Kombination aus Schlägen und Schüssen um sie niederzustrecken. Wir müssen allerdings nicht gegen jeden ankommenden Feind kämpfen. Durch niederknien kann man anfliegenden Büchern wunderbar ausweichen. Das war selbstverständlich noch nicht alles. Daneben muss der Spieler noch viele kleine Rätsel lösen. Von Schlüssel finden bis hin zu Schieberätseln ist alles vorhanden. Hinzu kommen noch kleinere Quick-Time-Events. Das ganze wird dann noch durch kleine Filme zusammengehalten, die immer wieder eingespielt werden.

 

Technik:

Bei der Grafik werden wir leider nicht viel zu sehen bekommen. Hauptsächlich bewegen wir uns in kargen Räumen, die neben ein paar Möbelstücken kaum etwas beinhalten. Hinzu kommen magere Texturen und kleinere Effekte. Etwas besser sehen unsere Spielfiguren aus. Diese wurden recht ansehnlich modelliert und animiert. Mit dem Sound kann man gut leben. Neben diversen Ingamegeräuschen werden wir auch eine düstere Musik zu hören bekommen. Hierdurch entsteht eine gruselige Atmosphäre. Da dann noch Gegner sehr überraschend erscheinen, kommt schnell ein beklemmendes Gefühl auf. Gut zuhören kann man auch den Synchronsprechern, die ihre Arbeit wirklich gut machen. An die Steuerung muss man sich erst einmal gewöhnen. Zum einen liegt es an der Tastenbelegung. Geschossen wird z.B. mit der X-Taste, während wir mit der R1-Taste Schläge ausführen. Hier wäre es nett gewesen, wenn man die Belegung frei wählen könnte. Außerdem steuern wir unsere Spielfigur sehr träge durch den Raum. Etwas unverständlich ist auch, dass wir nicht laufen können. Gerade beim Erkunden und Durchlaufen von schon abgesuchten Abschnitten ist das träge gehen recht nervig. Probleme werden wir auch an den Orten bekommen, an denen wir Aktionen ausführen müssen. Diese trifft man nicht immer auf Anhieb. Übersieht man so einen Punkt, kann es schnell zu Frustmomenten kommen. Die Zielfunktion unserer Waffe ist nicht viel besser. Das Spiel sucht automatisch aus, welchen Gegner wir gerade anvisieren. Ein wechseln ist leider nicht möglich und so müssen wir auf den Feind ballern, der uns aktuell angeboten wird. Die Kamera bereitet ebenfalls ein paar kleinere Probleme. Grundlegend richtet sich diese frei aus. Allerdings gibt es immer wieder Situationen, wo wir den Blickwinkel selber nachjustieren müssen. Kommt die Kamera an eine Wand oder an ein größeres Objekt, wird die Ansicht dann noch unfreiwillig verschoben. Die KI der Gegner ist gewohnt mager. Wirklich intelligente Handlungen wird man von ihnen leider nicht sehen. Fasst man nun alles zusammen, so kann das Spiel technisch nicht wirklich überzeugen. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein wenig mehr von einem Playstation 2-Spiel.

 

Fazit:

Monster House ist ein nettes Action-Adventure-Spiel, das allerdings keinen vom Hocker haut. Es gibt leider viele Bereiche die stören. Neben einer mittelmäßigen Grafik, nerven vor allem die etwas schwammige Steuerung und die träge Kamera. Etwas besser ist der Sound ausgefallen, der für eine gute Stimmung sorgt. Durch die gruselige Atmosphäre bewegt man sich recht gerne durch die unterschiedlichen Levels. Spielerisch wird ebenfalls nur bekannte Kost angeboten. Ankommende Feinde erledigen wir etwas unpräzise mit unserer Waffe oder manuell durch einfaches weg schlagen. Daneben durchsuchen wir die Levels nach Items und lösen kleinere Rätsel bzw. Quick-Time-Events. Das war es dann eigentlich auch schon. Zumindest wird alles durch eine ansprechende Story gut zusammengehalten. Nett ist dann noch, dass wir in dem Hauptspiel Münzen einsammeln können - die wir für das 2D Automaten-Spiel benötigen. Hierdurch wird man ermutigt alles gründlich abzusuchen. Nimmt man nun alles zusammen, so kann man Monster House wohl nur Filmfans ans Herz legen. Diese werden durch das nette Ambiente und die Story - für ein paar Stunden - gut unterhalten. Alle anderen werden sich wohl kaum für das Spiel begeistern können.

 

Features:

- 3 spielbare Charaktere mit eigenen Aktionen und Fähigkeiten!
- Gruselige Atmosphäre für Kids in ´Goonies`-Manier!
- Wasserpistolen (Soaker) helfen beim Kampf gegen die Objekte im Haus!
- Die Soaker der Kids können verbessert und sogar mit Objekten aus dem Haushalt kombiniert werden!
- Inklusive des 2D Automaten-Spiels aus dem Film!

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Monster House (PS2)

 
 Monster House
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 72 %  
Sound: 80 %  
Bedienung: 76 %  
Singleplayer: 70 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 68 %  
Gesamtwertung:  73 %  



 

 

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