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My little Baby - Review (NDS)

Wertung:
77 %

Einleitung:  

Simulationen sprießen in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden. Pferde, Hunde, Katzen konnten man schon hegen und pflegen. Jetzt kommt ein neues Spiel auf den deutschen Markt, das vor allem Frauen ansprechen dürfte. Es handelt sich dabei um das dtp Young Entertainment-Spiel My little Baby. In der Simulation müsst ihr euch diesmal um ein süßes Baby kümmern. Erscheinen wird das Game übrigens exklusiv für Nintendo DS. Wir konnten uns das Simulationsspiel jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für angehende Mütter oder Babysitter lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Bevor wir uns um die niedlichen Babys kümmern, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem Ihr das Spiel gestartet habt, folgt ein einführender Film. Im Anschluss kann man einen bestehenden Spielstand aktivieren oder ein neues Spiel beginnen. Nun bestimmt der Spieler wie die virtuellen Eltern aussehen sollen. Dazu kann man die Hautfarbe, Haarfarbe, Frisur und Augenfarbe festlegen. Natürlich braucht das Neugeborene auch einen Namen. Haben wir alle Voreinstellungen erledigt, folgt das Hauptmenü. Hier könnt Ihr das Fotoalbum unseres Babys anschauen, die Einstellungen in den Optionen ändern oder die Credits des Spiels ansehen. Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Auf unserem Screen werden viele Elemente angezeigt. Da wäre zum einen das Informations-Icon. Berührt Ihr dieses Symbol, so gelangt Ihr zu den Statistiken, wo die Werte des Babys angezeigt werden. Durch die Statusanzeige erhalten wir alle wichtigen Informationen über das Kind und seine Bedürfnisse. Die Werte wie Sauberkeit, Gesundheit, Zufriedenheit oder Energie sollten wir immer im Auge behalten, wenn es dem Kind gut gehen soll. Sinkt der Wert Hunger zum Beispiel ab, so müsst Ihr ihm etwas zu Essen geben. Außerdem wird uns angezeigt, wie viele Worte das Baby bereits beherrscht. Mit dem Zoom-Icon kann man dann noch die Kameraposition zwischen weiter weg und näher dran wechseln. Über das Haus-Icon hat der Spieler Zugang zur Karte, wo verschiedene Räume anwählbar sind. Im Schlafzimmer zum Beispiel kann das Baby nach Lust und Laune spielen. Hier kann man ihm das Krabbeln, Gleichgewicht halten und schließlich das Laufen beibringen. Natürlich sollte das Baby das entsprechende Alter dafür haben. Die Pflege unseres Schützlings findet im Badezimmer statt. Hier sollt Ihr die Windel wechseln oder das Baby baden. Geschlafen wird dann im Schlafzimmer, wo man das Kind auch umziehen darf.

In der Küche muss man außerdem Mahlzeiten vorbereiten und das Baby füttern. Je nach Alter bekommt der Krabbler eine andere Ernährung, wodurch der Spieler über die Zeit ganz verschiedene Rezepte und Mahlzeiten ausprobiert. Babys brauchen selbstverständlich auch Freiräume. Diese findet Ihr im Garten. Mit ein wenig Sonnencreme bekommt unser virtueller Freund auch keinen Sonnenbrand. Außerdem darf man in dem Spiel einkaufen gehen. Es gibt verschiedene Geschäfte, wo Ihr Kleidung oder Lebensmittel bekommt. Das war noch nicht alles. Der Ordner-Icon ist für die Interaktionen zuständig. Hier kann der Gamer diverse Minispiele auswählen, die von Raum zu Raum verschieden sind. So säubern wir mal sein Zimmer, wiegen das Baby in den Schlaf, bereiten ein Essen zu oder bringen ihm das Krabbeln bei. Berühren wir das Foto-Icon, so wird automatisch ein Foto von dem kleinen Racker gemacht. Habe wir ein besonders schönes Bild, so können wir später sogar an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen. Nett ist auch die Sprechfunktion. Durch aktivieren des Mikrofon-Icons kann man über das Mikrofon mit dem Baby sprechen. Damit wir einen guten Einstieg bekommen, steht uns eine Nanny zur Seite. Sie wird uns gute Ratschläge geben und uns auf Fehler hinweisen. Zwischen unseren pflegerischen Aufgaben, gibt es auch viel Zeit um mit dem kleinen Quälgeist zu spielen. Ihr dürft ihn kitzeln, seine Aufmerksamkeit gewinnen, es streicheln und vor allem mit ihm sprechen. Das ist wichtig, denn ab dem neunten Monat lernt das Baby seine ersten Worte. So kümmern wir uns nun um unseren Schützling, ziehen ihn auf, erfüllen die Grundbedürfnisse und spielen ausgiebig mit ihm. Machen wir alles richtig, so gibt es kleinere Überraschungen für uns. Versagen wir allerdings, so kommt der Arzt vorbei, was nicht nur schlecht für unseren Geldbeutel ist.

 

Technik:

Mit der technischen Seite kann man ganz zufrieden sein. Die Grafik ist so, wie man es bei so einem Spiel erwartet. Viele kleine Details wie Spielzeug oder Kleidung sind genauso vorhanden, wie nette Hintergründe. Hinzu kommen die niedlichen Babys, die ganz den Eltern nachempfunden wurden. Ordentliche Animationen gönnt man uns dann auch noch. Es sieht schon putzig aus, wenn sich das Baby auf dem Bildschirm bewegt. Der Sound kann mit der optischen Seite gut mithalten. Kleinere Ingamegeräusche werden immer passend eingespielt und eine nette Musik begleitet das Geschehen. Mit der Steuerung kommt man auch schnell klar. Die Menüs sind selbsterklärend und nicht überladen. Auch das agieren mit dem Touchpen klappt auf Anhieb. Das wir die Steuerung schnell erlernt haben, liegt auch daran, das wir nicht viel machen können. Eigentlich führen wir immer wieder die gleichen Aktionen aus. Nett ist dann noch, dass wir mit dem Baby kommunizieren dürfen. Es reagiert gut auf unsere Stimme und auch Handlungen wie das zuklappen des Gerätes wurden geschickt in das Spiel eingebaut. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr einfach. Wir werden zwar vor kleineren Herausforderungen gestellt, diese werden aber keinen Spieler in ernste Bedrängnis bringen. Achtet man immer auf die Werte, so wird man stets ein gut gelauntes Kind haben. Fasst man nun alles zusammen, so kann die solide Technik überzeugen.

 

Fazit:

My little Baby wird natürlich nicht jeden Gamer ansprechen. Wirklich Spaß werden wohl nur die Spieler haben, die schon immer ein Baby auf ihrem Handheld pflegen wollten. Es macht auch eine ganze Zeit lang Spaß, sich um einen virtuellen Racker zu kümmern. Wir machen mit dem Kind eigentlich alles, was man mit einem echten Baby auch machen würde. Motivierend ist hierbei, dass wir ihm auch Sachen wie Sprechen oder Laufen beibringen können. Allerdings muss man auch erwähnen, dass sich unsere Handlungen auf wenige Möglichkeiten begrenzen. Hat man das Spiel ein paar Tage gespielt, so wird man alles gesehen haben. Dann kann man sich nur noch mit einem neuen Baby beschäftigen. Wirklich herausfordernd ist das leider nicht. Wer also gerne Babys auf seinem NDS verhätscheln möchte und die alttägliche Arbeit mit den Quälgeistern nicht scheut, der darf gerne zu dem Game greifen. Erwartet allerdings nicht zu viel von dem Spiel, denn My little Baby revolutioniert nicht das Simulationsgenre.

 

Features:

- Umfangreiche Baby-Simulation
- Baby wird per Zufall aus der Beschreibung der Eltern generiert
- Über 100 Animationen, riesige Auswahl an Spielzeug, Kleidung und anderen Gegenständen
- Baby kann Wörter erlernen (Spracherkennung und Sprachausgabe)
- "Kuckuck" rufen nach kurzem Zuklappen des NDS bringt Baby zum Lachen

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

My little Baby (NDS)

 
 My little Baby
EUR 39,99
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Grafik: 77 %  
Sound: 79 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  77 %  



 

 

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