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Ottifanten: Ostfriesen Lemminge in Not - Review (PC)

Wertung:
69 %

Einleitung:

Mit dem Spiel "Ottifanten: Ostfriesen Lemminge in Not" feiern die berühmten Comic-Elefanten von Star-Komödiant Otto Waalkes ein erneutes Comeback als virtuelle Spiel-Figuren. Veröffentlicht wird das Spiel übrigens vom Trendverlag für gerade einmal 19,99 Euro. Wir konnten uns jetzt die fertige PC-Version näher ansehen. Ob das Spiel nicht nur durch seinen günstigen Kaufpreis überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Ottifanten: Ostfriesen Lemminge in Not basiert auf dem beliebten Lemmings-Spielprinzip. Bevor wir uns mit den kleinen Comic-Elefanten in diverse Aufgaben stürzen, gelangen wir erst einmal in das ansprechend gestaltete Hauptmenü. Hier erblicken wir die Menüpunkte Start, Hilfe, Laden und Highscores. Wie nicht anders zu erwarten, können wir uns unter Highscores alle erreichten Bestleistungen in Ruhe ansehen. Ist ein Spielstand vorhanden; so kann der Spieler diesen unter Laden aktivieren. Hier darf man dann auch ein Level erneut starten, um seine Leistungen zu verbessern. Am Anfang sollte allerdings jeder erst einmal die Hilfe anklicken. Da kein Handbuch oder eine Hilfedatei auf der CD vorhanden sind, ist dieser Bereich die einzige Möglichkeit um die Eigenheiten des Spiels kennen zu lernen. Kennen wir die Symbole und die Fähigkeiten unserer Spielfiguren, so können wir endlich in das eigentliche Spiel gehen. Um dieses zu starten, braucht der Spieler nur den Menüpunkt Start anzuklicken. Nachdem wir einen Spielernamen eingegeben haben, beginnt das erste Level. Da das Spiel auf dem bekannten Lemmings-Spielprinzip basiert, dürfte jedem Spieler schnell klar sein, worum es eigentlich geht. Eine Reihe von Elefanten will an das andere Ende des Bildschirms kommen. Dabei laufen sie stets einen vorgegebenen Weg. Steht ein Hindernis im Weg, so kehren sie um und laufen in die entgegengesetzte Richtung. Das gleiche passiert, wenn man einen Stopper platziert. Dieser hält die Meute ebenfalls auf. Außerdem verhindert er, dass die Ottifanten unnötige Wege gehen oder in den Abgrund stürzen. Die Hindernisse, die sich uns in den Weg stellen, sollen wir nun mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bewältigen. Graben, Sprengen, Fallschirmspringen oder Brückenbauen - alle möglichen Aktionen können die Dickhäuter ausführen. Allerdings dürfen wir diese Aktionen nur begrenzt einsetzen. Es muss schon alles stimmen, damit die geforderte Mindestanzahl an Elefanten das Ziel erreicht. Am Anfang beschränken sich die Handlungen darauf, den Ottifanten Regenschirme zu geben - damit sie nicht abstürzen. Mit der Zeit werden die Aufgaben und Levels immer komplexer und so wird es einiges an Gehirnschmalz brauchen, bis man alle Levels schafft. Davon sind übrigens 40 vorhanden und wer anschließend immer noch nicht genug hat, kann zu jeder Zeit gemeisterte Levels noch einmal durchspielen.

 

Technik:

Viel kann man natürlich nicht erwarten. Nett animierte 3D Ottifanten bewegen sich durch statische 2D Levels. Diese wurden zumindest mit einigen Details versehen, so dass sie nett anzusehen sind. Hinzu kommen kleine Effekte wie Explosionen und immer wieder wechselnde Hintergrundbilder. Das war es dann auch schon. Mehr werden wir leider nicht zu sehen bekommen. Das Gleiche gilt für den Sound. Bis auf eine passende Musik werden wir nur wenige Ingamegeräusche hören. So etwas wie eine Sprachausgabe oder Schreie beim Absturz gibt es leider nicht. Hier hätte der Hersteller wirklich mehr machen können. Mit der Steuerung wird jeder schnell klar kommen. Das liegt vor allem daran, dass der Spieler nicht allzu viel machen kann. Im unteren Bereich des Bildschirms sehen wir eine Symbolleiste mit allen zur Verfügung stehenden Aktionen. Wir klicken dort ein Symbol an und weisen die Aktion einem Ottifanten zu. Dieser führt dann die Aktion, an der dafür vorgesehenen Stelle, automatisch aus. Ansonsten agieren die Elefanten eigenständig und wir können uns reineweg auf das Lösen der gestellten Aufgaben konzentrieren. Nett ist dann auch noch, dass wir aus zwei Ansichten wählen dürfen. Mit der Überblick- und der Zoom-Ansicht haben wir stets alles im Blick und selbst das scrollen des Bildes stellt kein Problem dar. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der einfachen aber zweckmäßigen Technik gut leben.

 

Fazit:

Grundlegend macht Ottifanten: Ostfriesen Lemminge in Not viel Spaß. Allerdings gibt es ein paar Kritikpunkte die man erwähnen muss. Die Aktionen der Elefanten sind leider sehr beschränkt. Bis auf Fallschirmspringen, Graben, Abblocken, Brückenbauen und Sprengen können unsere Spielfiguren keine weiteren Aktionen ausführen. Hierdurch ergeben sich auch schnell die Lösungen für die einzelnen Aufgaben. Schaffen wir ein Level nicht, so liegt das vor allem daran, dass wir die einzelnen Aktionen nicht richtig eingesetzt haben. Frustrierend wird dieses vor allem, wenn wir immer wieder an Kleinigkeiten (wie zu kurze Brücken) scheitern. Also alles noch einmal von vorne und so lange weiter machen, bis wir vor dem nächsten Problem stehen oder das Ziel erreichen. Vor allem in den späteren Levels werden wir die gestellten Aufgaben selten beim ersten Mal schaffen. Neben mehr Aktionsmöglichkeiten wären auch weitere Levels nicht schlecht gewesen. Es sind zwar 40 vorhanden aber diese sind in wenigen Stunden durchspielt. Dann bleibt nur noch das verbessern des Highscores. Allerdings muss man auch beachten, dass dieses Spiel gerade einmal 19,99 Euro kostet. Für diesen Kaufpreis kann man wohl nicht mehr erwarten. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt also und so dürfen sich vor allem Fans der Ottifanten und Liebhaber von Lemminge-Spiele auf dieses Spiel stürzen. Obwohl es ein paar Kritikpunkte gibt hat uns das Spiel ganz gut gefallen. Habt Ihr also aktuell nur wenig Geld in Eurem Geldbeutel und mögt Ihr diese Art von Spielen, dann dürft Ihr gerne zuschlagen. Erwartet aber nicht zu viel.

 

Features:

- Liebevoll gestaltete 3D-Hintergründe und abwechslungsreiche, 3D-vorgerenderte Ottifanten - Leichtes Zuweisen der Funktionen über die untere Funktionsleiste durch einfaches Klicken auf den gewünschten Ottifanten
- Das Lemmings-Spielprinzip ist in zeitgemäße Grafik umgesetzt
- 40 Level mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Highscore-Listen
- 6 Spezialaufgaben für die Ottifanten: Graben, sprengen, Fallschirmspringen, abblocken, Brücken bauen, klettern
- Vollvertonung mit witzigen und charmanten Ottifanten-Animationen.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Ottifanten: Ostfriesen Lemminge in Not (PC)

 
 Ottifanten - Ostfriesenlemminge...
EUR 19,99
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Grafik: 65 %  
Sound: 63 %  
Bedienung: 76 %  
Singleplayer: 70 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  69 %  

Systemanforderungen:

Mindestens
o Pentium III 1,2 GHz
o 256MB Arbeitsspeicher (RAM)
o 32MB Grafikkarte (zweite Generation)
o Soundkarte


Empfohlen
o Pentium 1,6GHz
o 512MB Arbeitsspeicher (RAM)
o 64MB Grafikkarte (zweite Generation)
o Soundkarte


Optimal
o Pentium 2GHz oder schneller
o 512MB Arbeitsspeicher (RAM)
o 128MB Grafikkarte (zweite Generation)
o Soundkarte

32fach-CD-ROM-Laufwerk
1400MB freier Speicher auf der Festplatte 

 

 

 

 

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