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Pax Romana - Review (PC)

Wertung:
69 %

Einleitung:

Über DreamCatcher Games kommt das Polit-Spiel Pax Romana der französischen Entwickler Galiléa auf den Markt. In dem Spiel dürfen sich Echtzeitstrategie-Fans in die Rolle bedeutender historischer Persönlichkeiten des alten Roms versetzen. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen. Ob sich das Spiel für Echtzeitstrategie-Fans lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Bevor das Spiel beginnt dürfen wir ein kleines Video betrachten, das uns auf das Spiel einstimmen soll. Politische, wirtschaftliche und kriegerische Geschehnisse in der Zeit vom Punischen Krieg bis zum Bürgerkrieg prägen den Schauplatz von Pax Romana. Spieler beweisen als Cäsar, Pompeius oder einem anderen Charakter der römischen Geschichte ihre diplomatischen und machiavellistischen Talente. Pax Romana stellt die politischen, ökonomischen und militärischen Bedingungen der Epoche geschichtlich belegt dar. So darf man dann zu berühmten Schauplätzen des alten Roms aufbrechen. In 40 Szenarien mit 60 Strategien stehen mehr als 50 historische Persönlichkeiten zur Auswahl. Der Spieler darf nun gegen Computergegner oder bis zu sechs Kontrahenten im Multiplayer-Modus agieren.

Im Hauptmenü angekommen erblicken wir die Punkte "Neues Spiel", "Spiel laden", "Multiplayer", "Tutorial" und "Credits". Spielanfänger sollten als erstes den Modus Tutorial angehen. Hier wird das Spiel und die Steuerung ausführlich erklärt. Es ist unterteilt in die Bereiche Spielsteuerung, Einheiten, Kämpfe, Wirtschaft, Diplomatie, Administration, Wahlen, Forum und Senat. Hat man diese Szenarios durchgespielt, so hat der Spieler alle nötigen Informationen um in das eigentliche Spiel einzusteigen. Neben dem Mehrspielermodus steht vor allem der Einzelspielermodus im Mittelpunkt. So starten wir dann ein neues Spiel im Hauptmenü. Nun dürfen wir zwischen "Politisches Spiel" und "Strategisches Spiel" wählen. Im Level Strategie und Politik führen Verhandlungsgeschick, rhetorische Fähigkeiten und politisches Kalkül zum Erfolg. Einsteiger simulieren in einer klassischen, einfacheren Strategieversion die Entwicklung des Römischen Reichs. So dürfen nun bei "Politisches Spiel" die Kampagnen "Der Erste Punische Krieg", "Der Zweite Punische Krieg", "Die Eroberung des Ostens", "Der dritte Punische Krieg", "Zeit der Unruhen" und "Der Aufstieg Cäsars" angegangen werden. Bei "Strategisches Spiel" können wir dagegen zwischen den Kampagnen "Der Punischen Kriege", "Expanision im Osten", "Die gallischen Kriege" und "Der Große Parthische Krieg" die passende Spielart auswählen. Egal was wir nun aussuchen immer wird eine kleine Erläuterung in Form von Texten am rechten Rand des Bildschirms angezeigt. Diese beinhalten dann eine Kurzbeschreibung und den historischen Kontext. Nach einer Bestätigung startet das Spiel.

Im Spiel angekommen erblicken wir eine Karte. In dieser werden die einzelnen Provinzen dargestellt. Oben rechts darf der Spieler zwischen den Punkten Militärmodus, Wirtschaftsmodus, Diplomatiemodus und Administrationsmodus umschalten. Im Militärmodus sehen wir die Geländekarte in der wir alle militärischen Operationen durchführen. Beim Wirtschaftsmodus werden die Regionen dargestellt, genauso wie die Infrastruktur und der Handel. Unter Diplomatiemodus regelt der Spieler die Beziehungen mit den anderen Nationen; Krieg, Frieden, Bündnisse, Botschaften und so weiter. Die Verwaltung der Provinzen wird im Administrationsmodus durchgeführt. Darunter fallen Aufbau von Streitkräften, Steuersätze oder z.B. Befestigungen. Sehen wir die Karte so steuern wir mit der Maus in die Richtung in der wir uns bewegen wollen. Die Karte bewegt sich dann in die gewünschte Richtung. Der Zoom wir mit dem Mausrad bestimmt. So können wir näher heranfahren oder in die Gesamtperspektive wechseln. Nun darf der Spieler sein Reich verwalten. Natürlich kommt es auch mal zu militärischen Auseinandersetzungen. Sowohl Schlachten auf dem Wasser mit Schiffen als auch auf dem Land mit Bodentruppen sind möglich. Bevor die Schlacht beginnt erscheint ein neuer Bildschirm, indem wir weitere Einstellungen für den Kampf vornehmen können. Anschließend sehen wir den Verlauf in einer kleinen Animation. Nun dürft Ihr im Spiel Pax Romana als berühmter Politiker eine von sechs Parteien durch 300 Jahre römische Geschichte bis zum Ende der Republik führen.

 

Technik:

Optisch wird nicht viel geboten, was auch die geringen Systemvorrausetzungen erklärt. Der Spieler wird sich vor allem mit der Karte, vielen Aktionsfenstern und Tabellen auseinandersetzen müssen. Auf der Karte selber befinden sich neben den Provinzen auch Städte und Einheiten. Bis auf ein paar kleine Animationen - wie das wehen von Flaggen oder die Laufbewegung von Einheiten - wird der Spieler aber wenig zu sehen bekommen. Genauso spartanisch sieht es mit dem Sound aus, der mit dem nötigsten auskommt. Die ganze Zeit werden wir dann noch mit leisen Klängen berieselt die zumindest ein wenig unterhalten. Die Steuerung ist dafür recht gut gelungen, was aber auch nicht schwer fällt, da wir uns hauptsächlich in Fenstern mit diversen Aktionsknöpfen oder auf der Karte befinden. Hier müssen wir vor allem eins machen - diverse Schalter betätigen. Technisch ist das Spiel eigentlich recht gut gelungen. Allerdings ist auch so wenig vorhanden das man nicht viel falsch machen konnte. Optisch hätte es ruhig ein wenig aufwändiger sein können.

 

Fazit:

Das Spiel wird nicht jedem gefallen. Das liegt vor allem daran das grafisch nicht viel geboten wird. Optisch kommt das Spiel trotz kleiner Animationen sehr langweilig rüber. Die kleinen Animationseinblendungen bei den Schlachten ändern daran auch nichts. Dafür erhält der Spieler ein Spiel was viele Möglichkeiten bietet. Ob es die Massen ansprechen kann darf aber bezweifelt werden. Wer aber gerne mit vielen Tabellen arbeitet wird hier ein Spiel finden was zeitweise begeistern kann. Lange Kampagnen sind genauso vorhanden wie historische Szenarien mit vielen geschichtlichen Ereignissen. Der politische Ansatz in Pax Romana ist recht interessant, denn hier seid Ihr mal nicht der alles bestimmende Alleinherrscher. Vielmehr muss der Spieler zunächst seine Macht durch politisches Geschick im Senat ausbauen um dann neue Gebiete erobern zu können. Ob das wirklich viele Spieler ansprechen kann wird man sehen. Technisch hätte man zumindest mehr machen können, um nicht nur Strategiefanatiker anzusprechen. Vor einigen Jahren hätte Pax Romana noch begeistern können. Heutzutage erwarten Spieler aber mehr von einem Spiel und so geht die interessante Idee durch die Technik schnell unter.

 

 

 


Wertungsbox:

Pax Romana (PC)

 
 Pax Romana
EUR 39,95

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Grafik: 62 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 68 %  
Multiplayer: 64 %  
Spielspaß: 66 %  
Gesamtwertung:  69 %  

Mindestanforderungen:

- Windows® 98/2000/ME/XP
- Intel oder AMD 500 Mhz Prozessor
- 128MB RAM
- DirectX® 8.1-kompatible Grafikkarte mit 32MB RAM
- Soundkarte
- 4x CD-ROM-Laufwerk
- 500 MB freier Festplattenspeicher
- Maus und Tastatur

 

 

 

 

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