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Peter Jackson's King Kong - Review (Xbox)

Wertung:
92 %

Einleitung:  

Jeder dürfte den behaarten Riesenaffen King Kong aus diversen Filmen kennen. Mit dem aktuellen Kinofilm erlebt der König der Affen ein ungeahntes Comeback. Natürlich darf ein passendes Spiel nicht fehlen und so dürfen sich alle Spieler auf das actiongeladene Spiel Peter Jackson's King Kong stürzen. Neben dem mehrfach ausgezeichneten Spiel-Entwickler Michel Ancel war auch das Studio Montpellier, der Oscar-Preisträger und Filmemacher Peter Jackson und die Spezialeffekte-Schmiede Weta Ltd. Alternative an der Entwicklung des Spiels beteiligt. Erscheinen wird das Game übrigens für alle aktuellen Spielplattformen. Wir konnten jetzt die Xbox-Version ausgiebig testen. Ob das Spiel genauso gut ist wie der Universal Pictures Film, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Die Story orientiert sich natürlich stark an der Filmvorlage. Der Spieler schlüpft in dem Spiel in die Rolle von Jack Driscoll. Dieser ist eigentlich Drehbuchauto und soll mit einem Filmteam auf Skull Island einen Film drehen. Schnell merken die Beteiligten, dass mit der Insel etwas nicht stimmt. Schon bei der Landung mit dem Boot seht Ihr merkwürdige Bauwerke und riesige Krabben machen Jagd auf Euch. Wir schlagen uns immer weiter durch die Insel und treffen auf mysteriöse Tore. Plötzlich entdeckt uns ein Eingeborenenstamm. Diese nehmen Jack und die Schauspielerin Ann gefangen. Nach einiger Zeit erwachen wir und stellen mit entsetzen fest, dass wir an einem Pfahl gefesselt sind. Ann trifft es noch schlimmer, denn sie soll geopfert werden. Kurze Zeit später hören wir schon erste dumpfe Töne. Natürlich weiß jeder, wer jetzt kommt … King Kong. Er schnappt sich die holde Maid und verschwindet im Dschungel. Zum Glück kann uns Kameramann Carl Denham befreien. So machen wir uns auf die Suche nach Ann und ihrem Entführer. Wir spielen aus der Egoperspektive und beginnen das Spiel mit der Landung auf der Insel. Alles was wir bis jetzt erzählt haben, geschieht in den ersten Spielminuten. Natürlich wird das ganze durch eingespielte Filme zusammengehalten. Nachdem wir nun die Steuerung übernommen haben, merken wir schnell, dass irgendetwas anders ist. Der Hersteller hat bei dem Spiel genauso auf eine Gesundheitsanzeige verzichtet, wie auf ein Fadenkreuz. Nur wer will darf dieses dazuschalten. Nötig ist das nicht, denn wir treffen die Gegner auch so recht gut. Nach der Landung untersuchen wir die Umgebung und begeben uns in das Innere der Insel. Schnell treffen wir auf erste riesige Tiere, die uns an den Kragen wollen. Daher zücken wir unsere Waffe und erledigen diese Biester. Die anfänglichen Tiere sind allerdings noch recht harmlos. Im späteren Spielverlauf werden wir auf viel gefährlichere Tiere treffen. Wir sagen nur Raubsaurier und T-Rex. Wehren können wir uns mit diversen Feuerwaffen wie Pistolen oder unterschiedlichen Gewehren. Diese benötigen allerdings Munition. Hin und wieder finden wir zwar welche, aber das reicht nicht aus um alle Gegner aus dem Weg zu räumen. Daher muss der Spieler öfters zu herumliegenden Speeren greifen. So ein Zahnstocher ist bei einem T-Rex nicht gerade wirkungsvoll. Wir können damit allerdings herumfliegende Saurier töten, die dann als Futter bzw. Ablenkung für den gefräßigen T-Rex dienen.

In der Zeit wo sich unser großer Freund sättigt, haben wir die Chance, auf ihn zu feuern. Mit den Speeren machen wir allerdings nicht nur Jagd auf Tiere, sondern wir benutzen diese auch als Fackel um z.B. Gras in Brand zu stecken. Ein sehr gutes Mittel um gleich mehrere Gegner kalt zu machen. Ihr merkt schon das Peter Jackson's King Kong kein banaler Egoshooter ist. Ihr müsst gut überlegen, wie ihr die vielen Feinde besiegt, damit wir mit der spärlichen Munition auskommen. Das abfackeln ist aber auch bei Sperren - wie Dornenbüsche - eine gute Methode um den Weg freizumachen. Wir agieren natürlich nicht alleine in dem Spiel. Oft sind weitere Personen an unserer Seite. Teamarbeit wird groß geschrieben und so gibt es immer wieder Stellen, wo wir nur mit einer anderen Spielfigur weiter kommen. Hinzu kommt, dass auch unsere Mitstreiter gegen die diversen Gegner kämpfen. Außerdem geben sie ab und zu mal Munition oder ihre Waffe, damit wir weiter kämpfen können. Der Spieler muss im Gegenzug auf seine Freunde aufpassen. Bei den Auseinandersetzungen nehmen wir öfters mal Schaden. Obwohl keine Gesundheitsanzeige vorhanden ist, hat der Hersteller eine gute Lösung gefunden. Beim ersten Treffer verändert sich der Bildschirm und uns wird schwummerig. Bekommen wir weitere Attacken ab, so ist das Spiel zu Ende. Erholen werden wir uns nur in Ruhepausen. So agieren wir nun durch die unterschiedlichen Umgebungen, lösen kleine Rätsel und kämpfen gegen eine Vielzahl von unterschiedlichen Gegnern. Das war aber noch nicht alles, denn das Spiel bietet noch mehr. An bestimmten Stellen dürfen wir auch King Kong spielen. Aus der Third-Person-Perspektive darf nun auf Dinosaurier eingedroschen werden. Hinzu kommen diverse Kletteraktionen - um die Frau unseres Herzens zu retten. Am Ende wartet New York auf uns, wo wir mit King Kong so richtig die Sau rauslassen dürfen. Das ganze Geschehen wird durch eine erstklassige Präsentation - inkl. deutscher Sprachausgabe - zusammengehalten. Leider endet das Spiel schon nach ca. acht bis zehn Stunden. Allerdings warten dann noch ein paar nette Bonis auf uns.

 

Technik:

Optisch wird ein wahres Feuerwerk abgefeuert. Selten sah ein Spiel auf der Xbox so gut aus. Das fängt bei den unterschiedlichen Umgebungen an, die viele Details aufweisen. Hinzu kommen gute Charaktermodelle. Vor allem die Gesichter hat der Hersteller gut hinbekommen. Das gleiche gilt für die Animationen. Alle Figuren bewegen sich sehr geschmeidig durch die virtuelle Welt. Die Effekte wie Feuer, Licht, Schatten usw. sind ebenfalls gelungen. Es macht richtig Spaß die Umgebung zu erkunden. Dabei treffen wir auf imposante Gegner, die einen immer wieder ins Schwitzen bringen. Die komplette Präsentation - mit den Ingame-Filmsequenzen - ist ebenfalls eine wahre Augenweide. Hierdurch wird die Story erstklassig zusammengehalten. Man könnte schon fast meinen, wir agieren in dem Kinofilm. Die gute Stimmung kommt auch zustande, weil ein genialer Sound vorhanden ist. Neben tollen Umgebungsgeräuschen werden wir auch realistische Waffen zu hören bekommen. Hinzu kommen professionelle Synchronsprecher - die den Charakteren Leben einhauchen. Selbst im Spiel werden wir öfters mal Kommentare hören und so fügen sich die Mitstreiter gut in das Geschehen ein. Die Musik haut einen ebenfalls fast vom Hocker. Selbst nach Stunden lauscht man dieser immer wieder gerne. Außerdem passt sich die Musik den Geschehnissen an. Wird es mal spannend, so wird man es als erstes bei der Musik merken. Gelungen ist auch die innovative Kameraführung. Zu jeder Zeit zeigt diese alles aus einem guten Blickwinkel. Obwohl das Spiel sehr linear aufgebaut ist, fällt dieses kaum störend auf. Das liegt vor allem an den eingebauten Ereignissen. Es gibt kaum Momente, wo nichts passiert. Ständig fühlt man sich auch noch durch irgendetwas bedroht und so sind schweißnasse Hände vorprogrammiert. Selbst mit der KI der Gegner kann man zufrieden sein. Es macht richtig Spaß gegen die gewaltigen Urtiere zu kämpfen. Mit der Steuerung kommt man ebenfalls sehr schnell klar. Sie ist sehr einfach ausgefallen und unsere Spielfiguren machen immer das, was wir ihnen sagen. Fasst man nun alles zusammen, so kann die Technik voll überzeugen.

 

Fazit:

Peter Jackson's King Kong ist eine erstklassige Filmumsetzung. Jetzt muss der Kinofilm sogar zeigen, ob er an die Klasse des Spiels herankommt. Eigentlich hat uns alles sehr gut gefallen. Das fängt schon bei der Technik an: Die Grafik ist atemberaubend, genauso wie der Sound und die gesamte Präsentation. Hinzu kommen eine spannende Atmosphäre und eine gute Story. Auch das Gameplay hat kaum schwächen, denn wir werden immer etwas anderes erledigen müssen. Schade ist eigentlich nur, dass die Rätsel etwas einfach ausgefallen sind. Das wird aber locker durch die guten Kampfszenen wieder wettgemacht. Ein wenig länger hätte das Spiel dann auch noch sein können. Das Ende werden wir leider schon nach acht bis zehn Stunden sehen. In dieser Zeit werden wir aber bestens unterhalten. Uns hat Peter Jackson's King Kong sehr gut gefallen und daher können wir das Spiel jedem zum Kauf empfehlen. Wer dieses Game nicht spielt, wird wirklich etwas verpassen.

 

Features

- Unvergleichbar abwechslungsreiche Spielmechanik: Der Spieler kämpft auf Skull Island in der Rolle von Jack Driscoll (aus der Perspektive der ersten Person) ums Überleben UND erfährt gleichzeitig die ungebändigte Kraft King Kongs im Kampf gegen gewaltige Monster aus der Sicht der dritten Person.
- Kinoreife Qualität: Durch die direkte Integration von Wetas Arbeiten in die Engine des Spiels und die cineastischen Umsetzung von Bild und Ton, werden Skull Islands dunkler Dschungel, die übergroße Umgebung und überall lauernde Gefahren für den Spieler zur Realität.
- Alle Schlüsselmomente des Films und vieles mehr: Der Spieler erlebt die explosive Spannung aller wichtigen Filmmomente in der Rolle von Jack und Kong. Darüber hinaus erforscht er die wunderschön gerenderten und mysteriösen Dschungel-Landschaften, die im nicht Film vorkamen.
- Die Kräfte von King Kong: King Kong ist eines der stärksten Wesen auf Skull Island und der Spieler erlebt, was es bedeutet, gefürchtet, respektiert und mächtig zu sein. Kong setzt seine gesamte Agilität sowie rohe, animalische Kraft ein, um seine Gegner und sämtliche Gefahren auf Skull Island zu bezwingen.

 

 

 

Screenshots:
 

Wertungsbox:

Peter Jackson's King Kong (Xbox)

 
 Peter Jacksons King Kong
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 94 %  
Sound: 96 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 92 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 90 %  
Gesamtwertung:  92 %  



 

 

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