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Project: Snowblind - Review (PS2)

Wertung:
87 %

Einleitung:

Das Egoshooter-Genre hat seid Jahren eine große Fangemeinde. Viele Spiele sind bis jetzt erschienen und der Nachschub scheint nicht abzureißen. Nun versucht sich auch Crystal Dynamics in diesem Genre. Sie veröffentlichen über Eidos das Spiel Project: Snowblind in Deutschland. Das Spiel erscheint übrigens für Playstation 2, Xbox und PC. Wir konnten jetzt die fertige PS2-Version testen. Ob sich das Spiel gegen die starke Konkurrenz im Egoshootergenre durchsetzen kann, erfahrt ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich werdet Ihr in Project: Snowblind nicht grundlos Feinde abknallen. Nach einem Militärputsch herrscht in Hong Kong ein gnadenloses Regime. Eine Gruppe von Elitesöldnern soll durch Undercover-Einsätze verhindern, dass die neue Regierung ihr gefährliches Waffenprogramm weiterentwickelt. Um den Guerillakrieg für sich zu entscheiden, wurden die Soldaten um Lt. Frost durch Biomodifikationen und Nanotechnologien zu perfekten Cyberkriegern ausgebildet. Das Elite-Team wird im gegnerischen Grenzland ausgesetzt. Abgeschnitten von der Kommandozentrale und nur mit einer Hand voll Männern muss Lt. Nathan Frost die geheime Waffe der Miliz stoppen, die die Welt in Dunkelheit zu hüllen droht. Nach einem einführenden Intro startet der Spieler nun in das Ego-Shooter-Spiel. Project: Snowblind ist ein recht lineares Shooterspiel, indem an bestimmten Stellen diverse Ereignisse eintreten. Hierdurch wird ständig irgendetwas um uns geschehen. Kaum gehen wir ein paar Meter, erleben wir hautnah eine Explosion, von allen Seiten feuern Feinde auf uns und monströse Roboter oder Panzer schieben sich in unser Blickfeld. Die ganze Zeit begleitet uns unser Einsatzleiter über Funk. Er gibt wichtige Informationen wie z.B. die nächsten Aufgaben an uns weiter. Natürlich kämpfen wir nicht alleine gegen die CPU-Gegner. An unserer Seite agieren computergesteuerte Soldaten - die uns Feuerschutz geben, mit uns kämpfen oder zum nächsten Gefechtsort stürmen. Trotz ihrer guten Bewaffnung sind sie kein gleichwertiger Mitstreiter. In der Regel bleibt alles an uns hängen. Damit wir uns besser zurecht finden, werden die Ziele auf einem kleinen Radar eingeblendet. Hierdurch wissen wir immer wo wir als nächsten hin müssen. In regelmäßigen Abständen kommt der Spieler an Orte, wo er seinen aktuellen Spielstand speichern darf. Hinzu kommt das wir so genannte Nanoboosts finden. Mit diesen können wir uns - nach einem Ableben - direkt in das Spiel zurückholen. Wir treffen in dem Spiel auf diverse Feinde die uns alles abverlangen. Der Hersteller hat darauf geachtet das die CPU-Gegner den Spieler angemessen fordern. Außerdem bekommen wir es mit diversen Robotern oder Panzern zu tun. Bei solchen Spielen sind die Waffen ein extrem wichtiger Punkt. Bei Project: Snowblind haben wir eine ganzes Arsenal an unterschiedlichen Waffen wie Sturmgewehr, Raketenwerfern, Scharfschützengewehr, Schrotflinte, Plasmakanone und diverse Granaten. Diese Waffen haben jeweils eine Primär- und eine Sekundärfunktion wodurch sie vielfältig einsetzbar sind. Hinzu kommen diverse Bioimplantate die uns Spezialfähigkeiten verleihen. So können wir zum Beispiel die Umgebung mit einem Wärmesensor abtasten oder kurzzeitig unsichtbar werden. Der Spieler muss allerdings sehr sorgsam mit diesen Fähigkeiten umgehen, da sich diese mit der Zeit verbrauchen. Sie regenerieren sich zwar wieder aber das dauert seine Zeit. Nett ist auch der Kicker wodurch wir schwere Objekte bewegen können oder der Icepick wodurch wir elektronische Geräte deaktivieren dürfen. Das war aber bei weitem noch nicht alles. Der Spieler darf in dem Spiel dann auch noch diverse Fahrzeuge steuern oder fest montierte Geschütze bedienen. So agieren wir nun in dem actiongeladenen Ego-Shooter und ballern alles ab was nach einem Feind aussieht.

 

Technik:

Vor allem die Grafik kann bei Project: Snowblind überzeugen. Nicht nur das anständige Videos eingespielt werden, auch die Levels, Figuren und Fahrzeuge können sich sehen lassen. Hinzu kommen tolle Effekte wie z.B. Explosionen. Der Spieler wird an jeder Ecke etwas erleben und so wird das Spiel nie langweilig. Wie in den meisten Ego-Shootern muss man sich aber mit einem sehr linearen Ablauf zufrieden geben. Grundlegend werdet Ihr durch feste Abschnitte geführt die allerdings ab und zu mal Ausflüge wie z.B. in Häusern zulassen. Die Präsentation kann dann auch noch überzeugen. Durch das Zusammenspiel der Filme und dem actiongeladenen Gameplay kommt eine wirklich gute Stimmung auf. Nie wird man grundlos in einen Bereich geschmissen und so spielt man hoch motiviert bis zum Ende. Sehr zufrieden kann der Spieler dann auch noch mit dem Sound sein. Tolle Soundeffekte wie Explosionen oder Waffengeräusche begleiten das Geschehen. Außerdem werden wir gute deutsche Synchronsprecher zu hören bekommen. Insgesamt wird so ein ansprechendes Ambiente geschaffen. Mit der Steuerung wird jeder schnell klar kommen. Alle Aktionen lassen sich sicher ausführen und selbst das Zielen mit dem Analogstick bereitet kaum Probleme. Neben dem Singleplayermodus gibt es dann auch noch einen Mehrspielerbereich. Auf unterschiedlichen Maps kann der Spieler diverse Spielarten wie Capture the Flag, Deathmatch oder Demolition gegen andere Spieler online austragen. Fasst man alles zusammen, so kann die technische Seite bei diesem Spiel voll überzeugen.

 

Fazit:

Project: Snowblind ist ein wirklich gutes Ego-Shooter-Spiel. Sehr ansprechend ist die große Vielfalt bei den Waffen und Bioimplantaten. Aber auch die Fahrzeuge und Geschütze lockern das Spiel sehr gut auf. Schade ist nur, dass wir sehr linear durch die Levels agieren. Ein wenig mehr Freiheit wäre nicht schlecht gewesen. Da wir aber immer hoch motiviert in den nächsten Bereich gehen ist dieser Punkt nicht ganz so schlimm. Toll sind auch noch die Grafik und der Sound. Dank toller Effekte wird der Spieler ständig was zu sehen bekommen. Außerdem dürfen wir uns einer interessanten Story hingeben. Der Hersteller hat uns dann noch eine gute deutsche Sprachausgabe spendiert. Wer genug vom Singleplayermodus hat, darf sich zusätzlich in den Mehrspielerbereich stürzen. Auch hier kann man einige Stunden verbringen. Wer also Spiele aus dem Ego-Shootergenre mag muss bei diesem Spiel einfach zugreifen. Selten hat ein Spiel aus diesem Genre so viel Spaß gemacht. Uns hat das Spiel sehr gut gefallen und daher können wir es ohne Probleme zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Unzählige experimentelle Waffen, Hightech-Gadgets und "Customizing" der Waffen: Erweitern Sie Ihre Schlagkraft durch individuelle Upgrades, wählen Sie Ihre persönliche Superwaffe
- Setzen Sie Bio-Implantate und Nanotechnologien ein, um die übermenschlichen Fähigkeiten Ihres Helden zu nutzen
- Atemberaubendes "Total War" Szenario: Action ab der ersten Minute
- Fahrzeuge können im Einzelspieler- und Multiplayer-Modus zur Beseitigung von Hindernissen oder als Waffen eingesetzt werden.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Project: Snowblind (PS2)

 
 Project: Snowblind
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 92 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 87 %  
Multiplayer: 84 %  
Spielspaß: 85 %  
Gesamtwertung:  87 %  


 

 

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