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Sacred 2: Fallen Angel - Review (PS3/Xbox 360)

Wertung:
85 %/85 %

Einleitung:

Vor gut vier Jahren kam das Spiel Sacred auf den deutschen Markt. Das Action-Rollenspiel schlug damals ein wie eine Bombe. Gekrönt wurde das Game mit vielen Updates. Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis ein echter Nachfolger erscheint. Im Oktober 2008 war es dann endlich soweit, Sacred 2: Fallen Angel kam für den PC in den Handel. Jetzt werden auch Konsolenbesitzer in den Genuss kommen, denn das Spiel wird aktuell für Playstation 3 und Xbox 360 veröffentlicht. In den letzten Tagen konnten wir uns die fertigen Versionen für beide Videospielsysteme ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für Fans des ersten Teils lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

So ein RPG kommt selbstverständlich nicht ohne eine anständige Story aus. Der Spieler begibt sich in eine Welt, die 2000 Jahre vor dem ersten Teil von Sacred spielt. Zu dieser Zeit strömte noch die T-Energie durch Ancaria, jene geheimnisvolle Kraft, die der Anfang allen Lebens, Quell der Magie und Ursprung allen Denkens ist. Alle Völker streben nach alleiniger Kontrolle über diese mächtige und auch gefährliche Energie. So droht dem Land abermals ein Krieg, welcher diesmal noch größer und folgenschwerer sein wird als alle Kriege und Schlachten zuvor. Der Ruf nach Helden wird laut, um diesen Krieg abzuwenden: Helden, die mit aller Macht verhindern, dass die Welt endgültig ins Chaos stürzt - oder dafür sorgen. Bevor wir jetzt zu viel verraten, wollen wir lieber ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, muss der Gamer einen Charakter erstellen. Zur Verfügung stehen die Klassen Seraphim, Dryade, Schattenkrieger, Inquisitor, Hochelfe und Tempelwächter. Jeder Charakter hat seine spezifischen Stärken und Schwächen, die sich im Verlauf des Spieles entsprechend anders weiterentwickeln. Nachdem wir dann einen Namen vergeben haben, müssen wir noch die Kampagne (Licht oder Schatten) bestimmen und eine Gottheit auswählen. Es folgt das Hauptmenü. Hier kann man dann ein bestehendes Spiel fortsetzen oder ein neues Abenteuer starten. Daneben darf man seinen Charakter wechseln, bzw. neu generieren und die Bestenliste und Erfolge bei der 360-Version bzw. die Rangliste bei der PS3-Version betrachten. Hinzu kommt der Bereich Einladung für gemeinsame Spiele. Die obligatorischen Optionen für die spielrelevanten Einstellungen dürfen natürlich nicht fehlen. Entscheidet Ihr Euch nun für ein neues Spiel, so folgt ein weiteres Menü. Jetzt könnt Ihr ein neues Abenteuer erzeugen, ein schnelles Spiel (Mehrspieler) spielen oder ein benutzerdefiniertes Game erstellen. Wollt Ihr ein neues Spiel erzeugen, müssen weitere Einstellungen vorgenommen werden. Da wäre zum einen der Spielmodus mit den Möglichkeiten neue Kampagne, freie Welt und freie Welt PVP. Außerdem darf man den Schwierigkeitsgrad einstellen. Für den Online-Modus darf der Gamer auch festlegen, ob der Spielbeitritt privat oder öffentlich sein soll. Maximal dürfen bis zu drei weitere Spieler einem Spiel beitreten. Nachdem wir alles eingestellt haben, wird die Steuerung anhand eines Bildes erklärt. Es folgt ein einführendes Intro inkl. deutscher Sprachausgabe, welches stimmungsvoll das Abenteuer einleitet. Nun starten wir in das Game, dass wie gewohnt aus der Third-Person-Perspektive gespielt wird. Je nach ausgesuchtem Charakter beginnt nun das Spiel auf unterschiedliche Weise.

Wir schlüpfen in die Haut unserer Spielfigur, mit der wir neben der Hauptstory auch diverse Nebenhandlungen erledigen sollen. Wie Ihr in dem Spiel vorgeht, ist komplett Euch überlassen. Natürlich wird das Spiel durch erfüllte Nebenquests leichter, da man sich mit den erarbeiteten Erfahrungspunkten mächtig aufbauen kann. Der Spieler erkundet nun die riesige Spielwelt und redet mit unzähligen Personen. Diese haben interessante Aufgaben für uns. Die NPCs sind recht unterhaltsam, denn sie lassen viele witzige aber auch sehr skurrile Sprüche ab. Dass es genug zu tun gibt, versteht sich von selber. Dabei greift der Hersteller allerdings auf bekannte Kost zurück. Wir sollen Sachen einsammeln, Gegner töten oder Leute eskortieren. Alles wurde in kleine Storys gepackt und so wird man gut motiviert immer weiter zu spielen. Als Belohnung bekommen wir dann jede Menge Geld und Erfahrungspunkte. Später erhalten wir auch spezielle Waffen oder Ausrüstungsgegenstände. Damit wir den Überblick nicht verlieren, nutzt man eine Übersichtskarte. Diese zeigt nicht nur die riesige Spielwelt, sondern auch die Quests an. Bei den Quests müssen wir erwähnen, dass diese sehr langatmig sind. Minutenlange Laufwege muss der Spieler in Kauf nehmen um eine Mission zu erfüllen. Im Spiel selber brauchen wir zum Glück nicht alle Wege zu Fuß bewältigen. Man gönnt uns nützliche Reittiere, genauso wie einzigartige Wesen die uns schnell zum gewünschten Ort bringen. Egal welche Aufgabe wir gerade erledigen, unsere Spielfigur wird ständig auf feindlich gesinnte Gesellen treffen. Das ist kein großes Problem, denn unser Charakter greift auf ein reichhaltiges Kampf- und Talentsystem zurück. Das macht sogar richtig Spaß, denn wir dürfen mehrere Fertigkeiten zu Combos verketten. Die Talente darf man sogar weiter aufleveln. Hierdurch sind Spezialisierungen möglich. Hinzu kommen Begleiter die uns im Kampf zur Seite stehen. Das war bei weitem noch nicht alles. Uns gönnt man auch ein reichhaltiges Waffenarsenal. Unsere Mordwerkzeuge darf man dann noch mit Relikten aufmotzen. Das ist auch notwendig, denn wir bekommen es immer wieder mit mächtigen Bossgegnern zu tun. Diese wurden fantastisch in Szene gesetzt und so freut man sich förmlich auf jeden dieser gigantischen Widersacher. Das liegt u.a. auch daran, dass diese Feinde besonders gute Items fallen lassen. Die eingesammelten Objekte wandern dann sofort in unser Inventar. Das bringt uns zum Inventarsystem. Mit dem wird jeder sehr schnell klar kommen. Kleine Sortierfunktionen erleichtern unser Leben und so findet man gesuchte Gegenstände sehr schnell. Die Objekte wie Rüstungen werden dann von unserem Charakter angelegt. Das bringt nicht nur einen besonderen Schutz, sonder sie lässt unsere Figur auch anders aussehen. So erkunden wir nun die riesige Spielwelt, reden mit vielen Charakteren, erledigen diverse Aufgaben und Quests, rüsten unsere Spielfigur immer weiter auf, kämpfen gegen unzählige Gegner und folgen der Story.

 

Technik:

Mit der technischen Seite kann man bei beiden Versionen sehr zufrieden sein. Da wäre zum einen die Grafik. Wir werden sehr detailreiche Areale zu sehen bekommen. Eine nette Vegetation ist genauso vorhanden, wie unzählige Objekte. Etwas magerer sehen allerdings die Bereiche in der Unterwelt aus. Hier werden wir eher triste Umgebungen erblicken. Entschädigt werden wir aber durch tolle Licht- und Schattenspiele und atemberaubende Effekte. Vor allem bei den Kämpfen wir ein kleines Grafikfeuerwerk abgefeuert. Nett sehen auch die Figuren aus, die anständig modelliert und vor allem animiert wurden. Der Sound hat uns voll überzeugt. Neben diversen passend eingespielten Ingamegeräuschen, werden wir auch einer netten Musik lauschen. Professionelle deutsche Synchronsprecher runden dann das Bild ab. Sie hauchen den Charakteren mächtig Leben ein und so hört man ihnen gerne zu. Die Kamera ist ebenfalls in Ordnung. Diese kann man frei drehen und zoomen und so hat der Spieler alles selber in der Hand. Mit der Steuerung wird jeder sofort klar kommen. Obwohl so ein Rollenspiel sehr komplex ist, wurden die einzelnen Funktionen sinnvoll auf das Pad gelegt. Schon nach wenigen Stunden hat man die Lenkung verinnerlicht und so kann man sehr schnell in das Spiel einsteigen. Etwas mager fällt aber die KI der Gegner aus. Diese zeigen kaum intelligente Handlungen. Meistens stürmen sie nur auf uns zu und so machen die Kämpfe mit der Zeit nicht wirklich Spaß. Dennoch kann man insgesamt sehr zufrieden mit der technischen Seite sein.

 

Fazit:

Sacred 2: Fallen Angel hat den Sprung auf beide Konsolen eindrucksvoll geschafft. Da es keine nennenswerten Unterschiede bei der Playstation 3 und Xbox-Version gibt, ist es eigentlich egal welches Spiel Ihr Euch holt. Spaß macht das Game auf beiden Konsolen. Das liegt nicht nur an der Story, sondern auch am actionreichen Gameplay. Die Spielwelt ist gigantisch groß und unzählige Quests sollen von uns erledigt werden. Bis man alles gesehen und geschafft hat, werden Wochen vergehen. Da dann noch die Spielweise dank unterschiedlicher Klassen jedes Mal etwas anderes ist, kann man das Spiel auch ein zweites Mal oder noch öfters in seine Konsole legen. Sehr motivierend ist auch das Charakterentwicklungssystem. Fans von Erfahrungspunkten werden ihre helle Freude haben. Allerdings muss man auch erwähnen, dass hier ein kleines Manko zu tragen kommt. Die Aufgaben sind wirklich zahlreich, was leider auch bedeutet, dass diese immer wieder das gleiche Grundgerüst haben. Wir müssen ständig Sachen besorgen oder Leute erledigen, was nicht gerade abwechslungsreich ist. Zum Glück gönnt uns das Spiel aber viele unterschiedliche Gegner und unzählige Möglichkeiten um diese zu erledigen. Das macht dann so richtig Spaß. Das gleiche gilt für das Ausrüsten unserer Spielfigur. Das Spiel erlaubt uns unzählige Möglichkeiten und so werden Rollenspielfans voll auf Ihre Kosten kommen. Der Mehrspielerbereich ist ebenfalls interessant. Es macht einfach nur Spaß mit Freunden in das Spiel einzutauchen. Wer also actionreiche RPG-Games mag und über Wochen in ein Rollenspiel eintauchen möchte, der wird einen Kauf nicht bereuen. Gibt man dem Spiel ein wenig Zeit, so zeigt es sein enormes Potenzial. Das süchtig machende Gameplay hat uns voll überzeugt und daher können wir den Kauf beider Versionen befürworten.

 

Features:

- Riesige, frei begehbare, "lebende" Welt ohne Ladezeiten
- Zwei Kampagnen: "Licht" und "Schatten"
- Sechs einzigartige Charaktere: Seraphim, Schattenkrieger, Hochelfe, Dryade, Inquisitor und Tempelwächter
- Modifizierbare Fähigkeiten: Jede Fähigkeit kann vom Spieler weiterentwickelt werden, wodurch einzigartige Charaktere entstehen, die vor allem Online ein sehr variables Spiel ermöglichen
- Uneingeschränkte Kampffähigkeit vom Rücken des Reittieres aus: Jeder Charakter kann vom Rücken verschiedener einzigartiger Reittiere kämpfen, sowohl im Nah- und Fernkampf
- Ein Pantheon von 6 Göttern: Jeder Gott bietet dem Spieler eine individuelle, besonders mächtige Kampfkunst
- Eine in einem Action-Rollenspiel noch nie da gewesene Grafikqualität
- Das ultimative Multiplayerspiel: Neben dem Singleplayer-Modus stehen dem Spieler Multiplayer-Modi wie PvP, PvE, LAN und Instant Coop zur Verfügung und bieten sowohl Hardcore- als auch Casual-Gamern Stunden voll spannender Unterhaltung

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Sacred 2: Fallen Angel (PS3)

 
 Sacred 2 - Fallen Angel
EUR 69,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 82 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 83 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer: 87 %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  85 %  

Wertungsbox:

Sacred 2: Fallen Angel (Xbox 360)

 
 Sacred 2 - Fallen Angel
EUR 69,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 82 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 83 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer: 87 %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  85 %  




 

 

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