Konsolen-World: Onlinemagazin für Konsolen- und PC-Spiele

 
- Spiele-Charts
- Wertungen
          Onlinecounter:
   Home / Startseite                                                                                                     Favoriten hinzufügenStartseite machen

Aktuell:
- Aktuelle News







Salammbo - Review (PC)

Wertung:
80 %

Einleitung:

Mit dem Adventure Salammbo will die Adventure Company den Computerspiele-Bereich erobern. Dieses könnte auch möglich werden denn das Spiel hat schon einmal gute Vorgaben. Als Vorlage dient Gustave Flauberts Roman über Leidenschaft, Romantik und ausufernde Schlachten im antiken Karthago. Die Leitung für die Grafik hatte der französische Comic-Zeichner Philippe Druillet. Er wurde bekannt mit dem apokalyptischen Meisterwerken Lone Sloane und Lovecraft-Stories. Dazu kommen auch noch eine Sounduntermalung mit Mozarts Requiem. Ob das ausreicht um die Spieler von diesem Produkt zu überzeugen werden wir in diesem Test herausfinden.

 

Zum Spiel:

Wir schreiben das Jahr 241 v. Chr. und der Spieler befindet sich in Karthago. Die Hauptstadt von Hannibal liegt in Trümmern, nachdem der erste "Punische Krieg" gegen die Römer beendet wurde. Karthagischen Söldner warten seid langen auf Ihren Sold und da sie diesen nicht bekommen belagern sie die Stadt. In Mitte dieses Chaos erlebt der Spieler die Liebesgeschichte von Salammbo. Sie ist die schöne Tochter von Hamilcar Barkas, dem Kommandeur der karthagischen Truppen. Salammbo ist außerdem die Priesterin der Göttin Tanit. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Spendius, einem Sklaven im antiken Karthago. Salammbo erwischt den Helden bei einem Fluchtversuch. Doch anstatt die Wachen zu rufen, ist sie bereit Spendius zu helfen. Allerdings muß er dafür eine Nachricht an ihrem Liebhaber Matho überbringen - (dem Anführer der Söldner) der sich außerhalb der Befestigung befindet. So beginnt das Abenteuer und der Held beginnt seinen Weg vom Sklaven zum General. Spendius ist allerdings kein gewalttätiger Mensch, vielmehr versucht er sein Leben zu retten und bestimmte Situationen durch Einschleichen oder Infiltrieren zu lösen.

Nachdem das Spiel Salammbo gestartet wurde kann der Spieler ein neues Spiel beginnen oder ein schon begonnenes weiterspielen. Das Spiel wird mit einer extrem detailreichen Rendergrafik mit 360° Bewegungsfreiraum dargestellt. Unterstützt wird die Story mit aufwendigen Zwischensequenzen. Ein Rückblick auf Stationen der Reise erhält der Spieler in einem speziellen Logbuch, Fresken erläutern außerdem ausführlich historische Hintergründe. Der Akteur ändert seinen Blickwinkel mit der Maus. Dabei hilft ein Cursor der sich in der Bildschirmmitte befindet. Dieser ändert seine Form, wenn er in einem Bereich kommt, wo Aktionen möglich sind oder wo Gespräche geführt werden können. Der Spieler muß bei dem Spiel alles gut absuchen damit ihm nichts entgeht. Viele wichtige Objekte liegen in den Räumen herum die für den weiteren Spielverlauf wichtig sind. Wenn der Held Objekte findet darf er diese nehmen und zum Teil auch verwenden. So werden dann z.B. auch verschlossene Türen mit einem Schlüssel geöffnet. Genauso wichtig sind die Gespräche mit Personen. Bei den Dialogen erscheint auf dem Bildschirm verschiedene Antworten die vom Spieler ausgewählt werden. Hier erhält man ebenfalls wichtige Informationen.

Objekte und andere Hilfen findet der Spieler im Menue. Dort befinden sich die Punkte "Inventar", "Menue", "Karte", "Ihre Person" und "Journal". Im "Inventar" kann man Objekte ordnen aber auch verwenden. Durch den Punkt "Menue" gelangt der Spieler in das Hauptmenue um ein Spielstand zu sichern, zu laden oder Optionen einzustellen. Unter "Karte" sieht man eine Landkarte die dem Akteur hilft sich besser in dem Spiel zurecht zu finden. Bei dem Punkt "Ihre Person" gibt es dann auch noch ein Bild von Spendius zu sehen. Diese Figur kann nun im Spiel neu eingekleidet werden oder Speisen bzw. Getränke zu sich nehmen. Als letztes wäre dann noch der Menuepunkt "Journal". Dieser Punkt ermöglicht den Zugang zu dem Bordjournal, einem Comic, das alle wichtigen Ereignisse noch einmal darstellt. Hier sollte der Spieler besonders oft reinschauen, denn wichtige Informationen werden hier dargestellt, die benötigt werden um das Abenteuer zu beenden. Mit dieser Hilfe, durch genaues durchsuchen der Räume und durch Gespräche werden alle anstehenden Rätsel gelöst.

 

Technik:

Das Spiel wird in einer hochauflösenden und sehr detailreicher Rendergrafik dargestellt, wo der Spieler mit 360° Bewegungsfreiheit seinen Charakter durch die antike Welt bewegt. Optisch kann man kaum was aussetzen da die Hintergründe wirklich gut gelungen sind. Unterstützt wird das Geschehen durch gute Zwischensequenzen und lebensechten Charaktere. Das Interface und das Menüdesign sind dem Szenario angepasst. Auch der Sound kann das Niveau halten, denn es werden Mozarts Requiem als Begleitmusik abgespielt. Natürlich ist diese Musikrichtung nicht jedermann Sache aber zumindest paßt sie zum Spielgeschehen. Damit auch Einsteiger sich zurecht finden wurde die Steuerung sehr einfach gehalten. Nach kurzer Zeit kommt jeder mit den Funktionen und den Menues zurecht. Besonders lobend muß man erwähnen das dieses Spiel vollständig lokalisiert wurde.

 

Fazit:

Natürlich muß man die Art von so einem Spiel mögen aber da die Fangemeinde für solche Adventure recht groß ist wird es einige geben die sich das Spiel ansehen werden. Die Kombination aus opulenter Optik und die inhaltliche Tiefe machen das Spiel zu einem packenden Adventure. Leider muß man - wie bei diesem Genre üblich - viel Zeit investieren um alle Ecken abzusuchen. Es kann auch hier mal vorkommen das der Spieler in dem Spielgeschehen stecken bleibt, aber wer alles recht gründlich absucht und die Hilfen in Gesprächen und im Journal annimmt wird recht schnell die gestellten Aufgaben lösen. Das Spiel ist zwar nicht das beste Spiel in diesem Genre aber bei weitem auch nicht das schlechteste. Die Geschichte ist recht packend und wer sich erst einmal vom Spielgeschehen einfangen lässt wird Salammbo schnell weiterspielen wollen. Noch ein Vorteil sind die recht geringen Systemanforderungen die das spielen auch auf älteren Rechnern ermöglicht. Rundum kann man sagen das Salammbo jedem gefallen wird der Adventure mag und sich nicht von der Antike abschrecken lässt. Wenn dieses für Euch zutrifft werdet Ihr den Kauf nicht bereuen. 

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Salammbo (PC)

 
 Salammbo
EUR 34,95
Bei Amazon bestellen

Grafik: 85 %  
Sound: 79 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 78 %  
Gesamtwertung:  80 %  

Mindestanforderungen:

- Prozessor: P2 / K6 233
- Grafikkarte: 3D Karte 4MB
- DirectX 7.0
- Arbeitsspeicher: 64 MB RAM
- 810 MB Festplattenspeicher
- 16 CD-ROM 
- Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows 2000, Windows XP

 

 

 

 

Copyright © 1999 - 2017 Konsolen-World.de - Disclaimer / Impressum / Kontakt