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Shadow Vault - Review (PC)

Wertung:
72 %

Einleitung:

Frogster Interactive bringt ein neues rundenbasiertes Strategiespiel mit RPG-Elementen auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das PC-Spiel Shadow Vault. Entwickelt wurde das Game übrigens von Mayhem Studios. Schon bei der Anschaffung werden Käufer positiv überrascht, denn das Spiel kostet gerade einmal 24,99 Euro. Wir konnten die fertige PC-Version jetzt testen. Ob Shadow Vault neben einem günstigen Kaufpreis noch mehr zu bieten hat, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich darf eine Rahmenhandlung bei so einem Spiel nicht fehlen. Aus einem Zeittunnel erscheint eine Armee aus der Zukunft und versucht die Vorherrschaft über ihre Ahnen zu gewinnen, um die Geschichte zu ändern. Doch der Versuch scheitert und es kommt zu einer nuklearen Katastrophe. Noch viele Jahre später führt die Allianz, die aus den Überresten der originalen Menschheit besteht, aus tiefen Schutzbunkern heraus einen Guerrilla-Krieg gegen die einst mächtigere Partei des Kontingents. Da diese auf der strahlenverseuchten Oberfläche lebt und langsam durch unkontrollierbare Mutationen geschwächt wurden, besteht ein Gleichgewicht der Kräfte. Doch plötzlich erscheint eine Dritte Seite im Spiel. Wir sollen nun der Geschichte durch eine Post-Nuklearen Welt folgen und herausfinden, wer der lachende Dritte ist. Der Spieler schlüpft bei Shadow Vault in die Rolle von zeitreisenden Soldaten, die einen Nuklearkrieg verhindern sollen. Bevor wir durchstarten fangen wir erst einmal ganz von vorne an. Nachdem das Spiel gestartet wurde kommt der Spieler in das Hauptmenü. Hier erblicken wir die folgenden Menüpunkte: Neu, Laden, Speichern, Fortsetzen, Mehrspieler und Optionen. Unter Optionen dürfen wir wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Unter Laden und Speichern kann der Spieler Spielstände sichern oder aktivieren. Wer mag darf sich auch in den Mehrspielermodus stürzen. Hier kann jeder ein Mehrspielerspiel starten oder sich an einem bestehen beteiligen. Der wichtigste Spielmodus dürfte für die meisten der Einzelspielerbereich sein. Am Anfang bleibt uns natürlich nichts anderes übrig wie ein neues Spiel zu starten.

21 aufwendig gestaltete Levels, mehr als 30 Charaktere und Einheiten mit weit über 30 Erweiterungen und 30 unterschiedliche Aktionen, die mit den Einheiten ausgeführt werden können (unterschiedliche Angriffe, Heilen oder den Sniper in Stellung gehen lassen) warten nun auf den Spieler. Wie oben schon erwähnt handelt es sich bei dem Spiel um ein rundenbasiertes Strategiespiel. Wir agieren dabei in einer isometrischen post-apokalyptischen Welt. Am Anfang durchlaufen wir erst einmal ein Einführungslevel. Hier werden uns die Steuerung und die Fähigkeiten der Spielfiguren erklärt. Die nötigen Infos werden Euch mit deutscher Sprachausgabe und Texten näher gebracht. Mit einer Hand voll Soldaten kämpfen wir nun rundenweise gegen Mutanten. Die Helden können Ihre Fähigkeiten wie Heilsprüche durch Erfahrungen verbessern. Für eine Runde stehen uns Aktionspunkte (APs) zur Verfügung, die wir durch Bewegungen und Angriffe aufbrauchen. Sind keine Punkte mehr vorhanden ist die nächste Spielfigur dran. Nachdem wir alle Figuren gezogen haben beenden wir die Runde und der Gegner darf seine Züge machen. Der Spieler muss dabei sorgsam mit seinen vorhandenen Punkten umgehen. Sind nach den Bewegungen nicht genügend Punkte mehr vorhanden, können wir keinen Angriff mehr ausführen. Daher achtet immer darauf wie weit Ihr mit der Spielfigur zieht.

Im Laufe des Spiels agieren wir mit unterschiedlichen Figuren und Gruppen. Hinzu kommen neutrale oder befreundete Truppen, die von der CPU gesteuert werden. Jede Figur hat spezielle Fähigkeiten die wir gezielt einsetzen sollten. Neben Soldaten gibt es auch andere Spezialeinheiten wie z.B. Hunde, Sanitäter oder Scharfschützen. Greifen wir mit einem Charakter an, stehen uns unterschiedliche Angriffsformen zur Verfügung. Wir müssen zusätzlich auf Details wie Konzentration achten, damit Attacken Wirkung zeigen. Hinzu kommt, dass wir bei den Feuergefechten Munition verbrauchen. Ist eine Waffe leer gefeuert, bleibt nur noch der weniger effektive Nahkampf übrig. Zum Glück dürfen wir uns aber an bestimmten Punkten wieder aufladen. In Gebäuden haben Figuren erhöhte Verteidigungswerte und daher sind sie hier relativ sicher. Hinzu kommt das wir mit Statuspunkten Ressourcen, Rüstungen oder Waffen einkaufen können. Das Zahlungsmittel erhalten wir durch absolvieren von Quests. Frisch ausgerüstet kann es dann zur nächsten Aufgabe gehen. In einem Level angekommen erhalten wir sofort unseren ersten Auftrag. Diese
Aufgaben sind recht vielfältig, denn sie reichen von Säuberungs- bis hin zu Rettungsaktionen. Ist eine Teilaufgabe erledigt, kommt sofort die nächste auf uns zu und so werden wir ständig etwas erledigen müssen. Zwischen den Levels stellen wir neue Truppen zusammen. Gefallende Veteranen ersetzen wir ganz einfach durch neue Rekruten. Der Spieler sollte hierbei auf eine gute Mischung achten. Sanitäter werden genauso dringend in einer Mission benötigt wie Scharfschützen oder Nahkämpfer. So dürft Ihr Euch nun durch die gut 21 Szenarien schlagen.

 

Technik:

Die Grafik haut einen nicht gerade vom Hocker. Es sind zwar viele Details vorhanden aber dennoch erwartet man in der heutigen Zeit ein wenig mehr von einem Spiel. Vor allem die Effekte und Texturen hätten besser aussehen können. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass Shadow Vault keinen starken Rechner benötigt. Mit einen kleinen 600 MHz Prozessor dürft Ihr das Spiel schon starten. Hinzu kommt, dass die Grafik ausreicht um das Spiel ordentlich zu spielen. Obwohl die Optik nicht mehr zeitgemäß ist, muss man die einzelnen Levels loben. Diese passen gut zum Spiel und dank unterschiedlicher Umgebungen wird einiges an Abwechslung geboten. Die Figuren sehen auch ganz passabel aus. Allerdings sind die Bewegungen viel zu steif. Hier hätte man ruhig bessere Animationen einbauen können. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Die Musik kann man sich genauso gut anhören wie die deutschen Synchronsprecher. Die Ingame-Geräusche klingen dagegen etwas mager. Die Kamera ist ein Totalausfall. Wir sehen das Spiel nur aus einer Perspektive. Da wir auch mal hinter Objekten agieren wird unsere Spielfigur oftmals von diesen verdeckt. Die Menüs und die Steuerung sind dagegen in Ordnung. Schon nach wenigen Minuten wird jeder sicher mit den Spielfiguren agieren können. Es fällt einen nur manchmal schwer eine Figur aus einer Gruppe anzuwählen.

 

Fazit:

Klar Shadow Vault ist kein Topspiel, aber das kann man bei diesem Anschaffungspreis auch nicht erwarten. Spieler die gerne rundenbasierte Strategiespiele mögen, werden bei diesem Game zumindest auf ihre Kosten kommen. Es macht eigentlich recht viel Spaß die unterschiedlichen Aufgaben zu lösen. Auch das aufbauen und weiterentwickeln der Charaktere kann begeistern. Schade das die Technik und die KI der computergesteuerten Figuren nur mittelmäßig ist. Wenn der Hersteller hier ein wenig mehr gemacht hätte wäre eine bessere Wertung drin gewesen. Hinzu kommt das der Schwierigkeitsgrad relativ hoch ist. Zum Glück kann man zu jeder Zeit speichern, sodass kaum Frustmomente aufkommen. Wer also schwere rundenbasierte Strategiespiele mag und einen genauso kleinen Rechner wie Geldbeutel hat, darf zu diesem Low-Budget-Spiel greifen.

 

Features

- 36 verschiedene Skills, um die Charaktere zu verbessern
- Rundenbasierendes Strategiespiel mit RPG-Elementen.
- 21 Szenarien in post-apokalyptischer Atmosphäre
- Intuitive Regeln im Spiel, starke taktische Spielerfahrungen
- Mehr als 30 Einheiten und Charaktere
- Epische Geschichte und dynamisches Storyline begleiten den Spieler während des gesamten Spiels
- 40 unterschiedliche Aktionen, die mit den Einheiten ausgeführt werden können

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Shadow Vault - Review (PC)

 
 Shadow Vault
EUR 24,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 76 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 75 %  
Singleplayer: 72 %  
Multiplayer: 65 %  
Spielspaß: 68 %  
Gesamtwertung:  72 %  

Systemvoraussetzungen:

- Windows 98 / ME / 2000 / XP
- Prozessor 600 MHz (oder besser)
- 128 MB RAM
- 32MB Grafikkarte mit 3D-Beschleuniger
- Direct X 8.0
- min. 700 MB freier Arbeitsspeicher
- 16-bit Direct XTM kompatible Soundkarte

 


 

 

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