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Sherlock Holmes DS: Das Geheimnis der Mumie - Review (NDS)

Wertung:
61 %

Einleitung:

Sherlock Holmes gehört ohne Zweifel mit zu den bekanntesten Kriminalfiguren. Neben etlichen Büchern und Filmen schafft der Detektiv es auch immer wieder in Spielen mysteriöse Fälle aufzuklären. Vor allem auf dem PC gibt es mittlerweile diverse Titel. Jetzt ist es auch auf Nintendos Handheld soweit, denn über Koch Media kommt das Adventure Sherlock Holmes DS: Das Geheimnis der Mumie auf den deutschen Markt. Wir konnten uns in den letzten Tagen die fertige NDS-Version ausgiebig ansehen. Ob sich das Spiel nicht nur für angehende Kriminologen lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Das Spiel kommt genretypisch nicht ohne eine Story aus. Sherlock Holmes erhält von seiner Cousine Elisabeth Montcalfe den Auftrag, das mysteriöse Verschwinden ihres Vaters Lord Montcalfe zu untersuchen. Das Herrenhaus dieses außergewöhnlichen Forschers gleicht einem Museum und beherbergt wertvolle Funde seiner Expeditionen in Ägypten. Holmes muss im Zuge seiner Ermittlungen zahlreiche Rätsel lösen, um die schreckliche Wahrheit über das Verschwinden von Lord Montcalfe ans Licht zu bringen. Kommen wir nun zum Spiel. Nachdem wir das Game gestartet haben, muss die Spracheinstellung bestimmt werden. Gespielt werden darf in englischer, französischer, deutscher, italienischer und spanischer Sprache. Nun brauchen wir nur noch ein Profil erstellen und im Anschluss erscheint das obligatorische Hauptmenü. Hier findet Ihr die Punkte "Neues Spiel", "Fortsetzen", "Anleitung", "Spielhilfe" und "Optionen". Unter zu letzt genannten Punkt kann man wie immer die unterschiedlichen Spieleinstellungen anpassen. Nett ist auch der Bereich Spielhilfe. Hier findet Ihr Hinweise die uns im Spiel weiterbringen. Daneben findet Ihr noch unter Anleitung eine kleine Einführung in die Spielsteuerung. Wer nun in das Spiel starten möchte, der darf zum einen ein bestehendes Game fortsetzen oder ein neues Spiel starten. Es folgt ein einführender Film in englischer Sprache und mit deutschem Untertitel, der uns passend in das Abenteuer führt. Der Spieler soll nun diverse Rätsel lösen und das Geheimnis um Lord Montcalfe aufklären. Dabei steuern wir den bekannten Detektiv Sherlock Holmes aus der Egoperspektive. Mit dem Touchpen kann man auf dem unteren Bildschirm die Blickrichtung in alle Richtungen drehen. Bildweise klicken wir uns dann durch die virtuelle Welt um anschließend erneut die Umgebung nach wichtigen Orten abzusuchen. Relevante Sachen darf man dann noch näher betrachten. Das Spiel zoomt nun an ein Objekt heran und wir sehen es in Großaufnahme. Unser Cursor wird durch eine Hand dargestellt. Diese verändert sich, sobald wir eine Aktion ausführen können. So dürft Ihr Gegenstände betrachten und in Eure Tasche packen, in die Nahansicht wechseln, oder Objekte nutzen. Ein Inventarsystem gibt es selbstverständlich auch. Dieses finden wir dann neben dem Notizblock und Dokumente im oberen Screen. Mit der L-Taste kann man die Bildschirme vertauschen und dadurch im Inventar eine Aktion ausführen. Hier soll man dann Gegenstände auswählen und benutzen. Wie bei solchen Spielen üblich muss unser Held auch Objekte kombinieren um neue Funktionen zu erhalten. Für jeden Detektiv ist der Notizblock ein unverzichtbares Hilfsmittel. Wir können damit alle Hinweise festhalten, die uns vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt von Nutzen sein werden. Allerdings werden diese nicht gespeichert - was doch sehr schade ist. Daneben finden wir noch viele Dokumente. Diese enthalten Hinweise die uns oftmals der Lösung weiterbringen. Leider fällt schnell auf, dass wir in dem Spiel recht einsam unterwegs sind. Die bekannte Figur Dr. Watson ist leider nicht vorhanden. Somit sind wir bei unseren Ermittlungen komplett auf uns alleine gestellt. Das ist leider nicht alles was fehlt. Auch Interaktionen mit anderen Charakteren sind leider nicht möglich. Somit beschränkt sich unsere Handlung auf das Erkunden der Umgebung und das Lösen von Rätseln. Dieses fällt einem nicht unbedingt leicht, denn das Spiel gibt uns äußerst wenig Hinweise. Oftmals weiß der Akteur nicht, was er als nächstes machen soll. Zum Glück gönnt man uns zumindest die Hilfefunktion, worauf allerdings Adventurefans ungern zurückgreifen. Schließlich möchte man doch selber
alles lösen. Die Rätselvielfalt ist zumindest ganz ordentlich. Neben den Inventarrätseln, sollen wir auch noch z.B. Buchstaben-, Schiebe- und Zahlenkombinationsaufgaben meistern. Diese sind natürlich auf die Möglichkeiten des NDS zugeschnitten. So erkunden wir nun die virtuelle Welt, sammeln relevante Objekte ein, kombinieren diese und lösen viele mehr oder weniger spannende Rätsel und Knobelaufgaben.

 

Technik:

Die Grafik haut einen leider nicht wirklich vom Hocker. Wir werden zumindest viele unterschiedliche Räume zu sehen bekommen, die auch unzählige Details beinhalten. Allerdings sieht alles sehr pixelig aus. Auch die Texturen hätten ruhig etwas schärfer sein können. Ebenso fehlen kleinere Animationen in der virtuellen Welt. Hierdurch wirkt alles sehr leblos, was zum Teil auch durch die nicht vorhandenen Personen im Spiel zustande kommt. Hin und wieder gönnt man uns zumindest kleinere Sequenzen, die das ganze ein wenig auflockern. Der Sound hat uns ein wenig besser gefallen. Neben kleineren Ingamegeräuschen werden wir auch einer netten Musik lauschen. Diese wiederholt sich allerdings sehr schnell. Außerdem gönnt man uns eine englische Sprachausgabe. Hier werden aber eher emotionslos die Sätze heruntergebetet. Die Steuerung ist ganz in Ordnung. Diese wird im Spiel ausreichend erklärt und funktioniert grundsätzlich ohne nennenswerte Probleme. Nervig ist aber dennoch die Art der Bewegungssteuerung. Ihr müsst Euch Bild für Bild durch die Räume bewegen. Nicht jedem wird das gefallen. Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt recht angenehm. Wir bekommen zwar kaum Hinweise im Spiel und so ist es nicht immer einfach anstehende Rätsel zu lösen. Zum Glück gönnt uns der Hersteller eine nette Hilfefunktion die ausreichend Tipps gibt. Echte Adventurefans wird das aber wenig gefallen, denn motivierend ist diese Art der Hilfe nicht. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es doch einige Kritikpunkte bei der Technik.

 

Fazit:

Sherlock Holmes DS: Das Geheimnis der Mumie hätte auf dem Nintendo DS ein gutes Spiel werden können. Leider leidet das Spiel aber an vielen kleinen Krankheiten. Da wären zum einen die Grafik und der Sound. Andere Spiele haben schon eindrucksvoll bewiesen, was man alles aus dem kleinen Handheld raus holen kann. Es macht nicht wirklich Spaß in den leblosen und sehr verschwommenen Räumen auf Erkundungstour zu gehen. Auch das Gameplay ist nicht wirklich berauschend. Die Spannung bewegt sich konstant auf einem niedrigen Niveau und dank kaum vorhandener Hinweise fragt man sich ständig, was man machen soll. Der Hersteller hat zwar an Hilfen gedacht, allerdings wollen Fans des Genres doch selber auf die Lösung kommen. Auch die Art der Steuerung wird nicht jedem zusagen. Viel zu träge bewegt man sich durch die Räume und hat man etwas vergessen, wird man oftmals lange Wege gehen müssen. Wer allerdings auf solche Adventurespiele steht, der wird zumindest durch die vielen unterschiedlichen Rätsel für ein paar Stunden an den kleinen Handheld gebunden. Erwartet allerdings nicht zu viel von Sherlock Holmes DS: Das Geheimnis der Mumie.

 

Features:

- Spannende Ermittlungen in einer 360 Grad-Spielwelt, die Sie mit dem Touchpen erkunden können
- Trotzen Sie dutzenden Rätseln und Fallen in Lord Montcalfes geheimnisvollem Herrenhaus
- Das berühmte "Sherlock Holmes"-PC-Adventure jetzt auf dem Nintendo DS!
- Nutzen Sie das integrierte Notizbuch, um alle Hinweise festzuhalten

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Sherlock Holmes DS: Das Geheimnis der Mumie (NDS)

 
 Sherlock Holmes
EUR 39,99
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Grafik: 60 %  
Sound: 66 %  
Bedienung: 68 %  
Singleplayer: 58 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 52 %  
Gesamtwertung:  61 %  


 

 

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