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Ski Racing 2006 - Review (PC)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Wie in jedem Jahr kommen die neuen Winterspiele rechtzeitig zur kalten Jahreszeit auf den deutschen Markt. Nach diversen anderen Skirennspielen schickt nun auch Jowood das Deep Silver-Spiel Ski Racing 2006 auf die virtuelle Piste. Natürlich darf ein bekannter Sportler nicht fehlen und so dürfen sich alle Spieler auf Hermann Maier freuen. Das Spiel wird übrigens für PC, Playstation 2 und Xbox veröffentlicht. Wir konnten uns jetzt die fertige PC-Version anschauen. Ob sich eine Anschaffung für Rennskifans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Bevor wir uns auf die virtuellen Pisten begeben, kommen wir erst einmal in das Hauptmenü. Hier erblicken wir die Menüpunkte Freier Lauf, Weltcup, Multiplayer, Tutorial, Optionen, Extras und Skifahrer Profile. Wie gewohnt kann man unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Der Punkt Skifahrer Profile beinhaltet alle Daten und Einstellungen des Fahrers - wie zum Beispiel zusätzlich gewonnenes Material, Fortschritt im Weltcup und so weiter. Beim erstmaligen Spielen wird man gefragt, ob man ein neues Profil erstellen möchte, da das Spiel zumindest einen aktiven Spieler (Profil) benötigt um zu starten. Selbstverständlich dürfen hier mehrere Spieler ihr eigenes Profil oder ein Spieler mehrere Profile erstellen. Im Extra Menü können wir uns dann Rekorde alle Events ansehen, Wiederholungen betrachten oder im Event Editor eigene Kurse kreieren. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten. Am Anfang sollte jeder erst einmal das Tutorial durchspielen. Hier werden uns in kleinen Schritten die Steuerung und das Spielprinzip näher gebracht. Vom Start bis zum Zieleinlauf werden wir alle spielrelevanten Inhalte kennen lernen und diese auch ausgiebig üben können. Am Anfang sollte man zusätzlich unter Freier Lauf noch ein wenig trainieren. Hierdurch macht man sich endgültig fit für den Weltcup. Dieser ist dann auch das Herzstück in dem Spiel. Der Weltcup-Modus ist die Spielart, in dem man die Karriere eines Ski Neulings übernimmt, Trainingsfahrten absolviert, Erfahrungspunkte sammelt, Skills verbessert und neue Ski Materialien freispielt. Erfahrungspunkte bekommt man, indem man Rennen beendet. Wenn ein Spieler ein Rennen beendet erhält er automatisch 50 Erfahrungspunkte und abhängig von der Platzierung bis zu 50 weitere Erfahrungspunkte. Wenn man eine gewisse Anzahl an Erfahrungspunkte erreicht, erhält man einen zur freien Aufteilung bestimmten Skillpunkt, welcher auf die Skills aufgeteilt werden kann. Hierdurch wird man seinen Fahrer bzw. seine Fähigkeiten verbessern. Die Skills werden übrigens in die Bereiche Geschwindigkeit, Sprung, Explosivität und Aufkanten unterteilt. So nun starten wir in die einzelnen Rennen. Das Spiel bietet vier unterschiedliche Rennspielarten an: Abfahrt, Slalom, Super-G und Riesenslalom. Hinzu kommen Kombinationsrennen. In der Start-Phase müssen wir den richtigen Zeitpunkt erwischen um mit einer optimalen Power-Leiste zu starten. Anschließend folgt die Skating-Phase, bei der wir ebenfalls den richtigen Punkt auf der Power Leiste erwischen sollten. Ist uns beides gelungen, so stehen die Chancen recht gut, das wir eine gute Zeit fahren.

Natürlich müssen wir auch im restlichen Rennen Leistung bringen um am Ende auf dem Treppchen zu stehen. Im Rennen können wir selbstverständlich verschiedene Bewegungen ausführen. Zum einen kann unserer Fahrer in die Hocke gehen um den Luftwiderstand zu verringern. Hierdurch werden wir schneller. Durch das aufrichten unseres Körpers erhöhen wir den Luftwiderstand und erhalten mehr Kontrolle über unseren Sportler. Außerdem können wir Craven. Dieses geschieht automatisch, wenn wir nach links oder rechts steuern. Craven beeinflusst die Geschwindigkeit kaum, erweitert aber den Kurvenradius enorm. Wenn wir die Ideallinie verpassen und das nächste Tor voraussichtlich nicht mehr erwischen, bleibt nur noch die Möglichkeit des Aufkantens. Wir verlieren zwar stark an Geschwindigkeit aber dafür können wir extrem einlenken. An Hügeln kommt es außerdem öfters mal dazu, dass unser Skifahrer abhebt. Eine sichere Landung müssen wir selbstverständlich hinbekommen um nicht an Geschwindigkeit zu verlieren oder zu stürzen. Wer mag darf auch einen Sprung unterdrücken. Als letztes gibt es noch den Crave Boost. Der allgemeine Zustand des Fahrers bestimmt wie oft wir dieses verwenden können. Der Crave Boost sollte für die schwierigsten Stellen auf den Strecken aufgespart werden, da dieser nur begrenzt anwendbar ist. Durch Benutzung des Crave Boost bekommt der Fahrer mehr Grip, was dazu führt, dass die Kurven besser geschnitten werden können - und zwar ohne Zeitverlust. Der Balken selbst wird allerdings durch schlechte Landungen (nach Sprüngen) oder durch Erschöpfung verringert. Oftmals entscheidet sich ein Rennen mit diesem Feature, da man damit gut Zeit rausholen kann. Während der Rennen ermüdet der Fahrer langsam aber sicher. Die Zeit zwischen den Rennen entscheidet wie viel Ausdauer der Fahrer regeneriert. Die Anzahl der Carve Boosts steht in Relation zur Ausdauer - die am Anfang des Rennens zur Verfügung steht. Es ist eine wichtige strategische Entscheidung, ob es nicht besser wäre das eine oder andere Rennen zu überspringen um dem Fahrer Zeit zum Regenerieren zu geben. Hierdurch können wir nachfolgende Rennen erfolgreicher bestreiten. So fahren wir nun ein Rennen nach dem anderen und erhalten für unsere Erfolge Erfahrungspunkte. Haben wir mit der Zeit unseren Fahrer immer weiter aufgebaut, steht dem ganz großen Erfolg nichts mehr im Wege. Das war aber noch nicht alles. Der Sponsor Atomic wird während der Saison spezielle Events anbieten, in welchen man neues und besseres Equipment erhalten kann. Neue Ausrüstungsgegenstände erhalten wir auch während einer Saison und natürlich können wir unseren Fahrer zu jedem Zeitpunkt neu ausstatten. Wer dann genug vom Singelplayermodus hat, darf sich auch im Multiplayerbereich auslassen. Hier kann man dann Online, per LAN oder im Splitscreen fahren, eigene Turniere austragen und den wahren Weltmeister ermitteln.

 

Technik:

Die Grafik kann voll überzeugen. Neben schönen Schnee-Texturen gibt es auch Wettereffekte, Hintergründe und diverse Objekte. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit setzt ein Blur-Effekt ein, wodurch die Randbereiche verwischen. Ein toller Effekt der die hohen Geschwindigkeiten gut rüber bringt. Mit den Spielfiguren und deren Animationen kann man ebenfalls sehr gut leben. Diese sehen sehr realistisch aus und so fährt man gerne mit seinem virtuellen Sportler die Pisten herunter. Der Sound ist ein wenig schlechter ausgefallen. Vor allem die Umgebungsgeräusche hätten besser sein können. Hier hören wir nur ein paar Wind- und Schneegeräusche - die genauso eintönig rüber kommen wie das monotone Geklatsche der Zuschauer oder Kuhglocken. Hinzu kommt, dass kein Kommentator vorhanden ist - der hin und wieder mit ein paar flotten Sprüchen für Abwechslung sorgt. So können wir wirklich nur den Ingamegeräuschen lauschen. Mit der Steuerung wird jeder Spieler sofort klar kommen. Dank eines netten Tutorial wird man auch sofort ein Rennen bestreiten können. Hinzu kommt, dass die Spielfigur gut auf unsere Anweisungen reagiert und sich auch realistisch auf der Piste verhält. Selbst frustrierende Stürze kommen nur dann zustande, wenn wir grobe Fahrfehler begehen. Die Kamera hat dann ebenfalls alles im Blick und so steht einem guten Gameplay nichts mehr im Wege. Da dann auch noch drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade vorhanden sind, wird jeder Spieler eine angemessene Herausforderung finden. Fasst man nun alles zusammen, so kann man durchaus zufrieden mit der technischen Seite sein.

 

Fazit:

Ski Racing 2006 ist ein wirklich gutes Skirennspiel. Durch das realistische Fahrgefühl und einer guten Optik fährt man sehr gerne die unterschiedlichen Pisten herunter. Nett sind auch die originalen Strecken, das Skill-System und die vielen Ausrüstungsgegenstände. Hierdurch wird man gut motiviert immer weiter zu spielen. Da wir dann auch immer wieder andere Rennen bestreiten müssen, wird auch viel Abwechslung angeboten. Das liegt vor allem daran, dass wir bei einem Super-G-Rennen komplett anders fahren müssen wie bei einem Abfahrtslauf oder einem Slalom-Kurs. Der Einstieg in das Spiel wird auch relativ leicht gemacht, denn neben einem guten Tutorial ist auch eine einfache Menüsteuerung vorhanden. Hier wir sich jeder sehr schnell zu Recht finden. Schade ist eigentlich nur, dass der Sound etwas dürftig ausgefallen ist. Manche werden natürlich sagen, dass dieser realistisch klingt. Schließlich hört man bei einem richtigen Rennen auch nur die normalen Umgebungsgeräusche. Mit der Zeit wird der Sound aber langweilig und so wünscht man sich schnell einen guten Kommentator, der hin und wieder einen Witz reißt. Wer also aktuell ein gutes Skirennspiel sucht darf ohne große Überlegungen zu diesem Titel greifen. Ski Racing 2006 bietet fast alles, was sich Skirennspielfans wünschen. Uns hat dieses Spiel sehr gut gefallen und daher können wir das neuste Deep-Silver-Spiel auch zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Alle originalen Strecken der Saison 2005/2006
- Offizielle Lizenzen der berühmtesten Ski Fahrer aus dem Weltcup (Hermann Maler, Daron Rahlves, Kalle Palander uvm...)
- Verschiedene Spielmodi: bestreite die Weltcupsaison als blutiger Anfänger oder geh mit einem der Stars an den Start
- Drei verschiedene Schwierigkeitsgrade: von "Acarde" bis "Simulation"
- Multiplayer Mode via LAN oder Internet mit bis zu 32 Spielern gleichzeitig.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Ski Racing 2006 (PC)

 
 Ski Racing 2006
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 86 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 83 %  
Multiplayer: 81 %  
Spielspaß: 85 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Systemanforderungen:

- Windows 2000/XP
- Intel Pentium IV Prozessor 1,2 GHz
- 256 MB RAM Arbeitsspeicher
- 1,1 GB freier Festplattenspeicher
- CD-ROM Laufwerk
- Direct X9.0 kompatible Grafikkarte (64 MB)
- Direct X9.0 kompatible Soundkarte

 


 

 

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