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Solitär - Review (NDS)

Wertung:
72 %

Einleitung:

Klassische Brett- und Kartenspiele gibt es mittlerweile viele auf Nintendos DS-Handheld. Jetzt werden die Karten neu gemischt, denn der Hamburger Publisher dtp young entertainment bringt Solitär als neues Produkt aus der Reihe Classics To Go auf den deutschen Markt. Schon beim Kauf kommt die erste kleine Überraschung, denn das Game kostet noch nicht einmal 30 Euro. Wir konnten uns die fertige NDS-Version jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Das NDS-Spiel Solitär umfasst gleich zwei bekannte Arten von Solitär, das Brettspiel und das Kartenspiel. Bevor wir allerdings in die einzelnen Spiele starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Game gestartet wurde, legen wir die Sprache fest und bestimmen ob wir Links- oder Rechtshänder sind. Daneben können wir noch eine persönliche Spielkarte mit dem Touchpen gestalten. Dazu malen wir ein kleines Bild oder schreiben unseren Namen auf eine Karte. Sind wir damit fertig, folgt das obligatorische Hauptmenü. Hier kann der Akteur zwischen der Karten- und der Brettspiel-Variante wählen. Dabei verbergen sich hinter der Kartenvariante zwölf Variationen des beliebten Kartenspiels. Bei dem Brettspiel werden uns dagegen sechs Variationen angeboten. Fangen wir erst einmal mit den Kartenspielen an. Zu Beginn gibt es vier spielbare Varianten, acht weitere können später noch freigespielt werden. Außerdem kann man bei der Kartenübersichtsseite die allgemeinen Spielregeln anschauen. Nachdem wir uns für ein Spiel entschieden haben, folgt der Infobildschirm. Hier werden uns Details zu der von uns gewählten Variante angezeigt. Über Werte wie Können oder Gewinnchance kann man das Spiel schnell einschätzen. Ziel des Spiels ist es, alle Karten, je nach gewählter Variante, anzulegen. Dabei spielt die Zeit eine wichtige Rolle. Je schneller das Spiel erfolgreich beendet wird, desto besser. An den Rekorden kann man sich dann später selber noch einmal versuchen oder Freunde dürfen diese schlagen. Kleine Hilfestellungen wie die bekannten Undo-, Redo- oder Zugvorschlag-Funktion gibt es selbstverständlich auch. Allerdings bedeutet das auch, dass wir mit einer Zeitstrafe rechnen müssen. Zur Wahl stehen dann die Spiele Klondike, Yukon, Thump & Pouch, Black Hole, Pyramid, Flower Garden, Memphis, Los Angeles, Woodstock, Scorpion, Golf und Canfield. Auf die einzelnen Spielarten gehen wir jetzt nicht näher ein, denn diese sollten eigentlich bekannt sein. Kommen wir nun zu den Brettspiel-Varianten. Nachdem wir vom Hauptmenü in diesen Bereich gelangt sind, erscheint ebenfalls eine Übersichtsseite. Zwei Varianten sind zu Beginn spielbar. Die restlichen vier muss der Spieler wie bei den Karten freispielen. Auch hier darf man sich ausgiebig über die Brettspielregeln informieren. Habt Ihr Euch für eine Spielart entschieden, folgt wieder der Infobildschirm, der uns über das Spiel und die Schwierigkeit informiert. Nun könnt Ihr Euch in den Spielen Englisch, 9x9, T, Wiegleb, H und X so richtig auslassen. Ziel des Spiels ist es, das Spielfeld bis auf einen einzigen Spielstein leer zu spielen. Pro Runde muss ein Spielstein einen anderen überspringen. Der übersprungene Spielstein wird daraufhin entfernt. Dabei dürfen Spielsteine nur in horizontaler und vertikaler Richtung bewegt werden. Der letzte Stein muss außerdem an der markierten Position stehen bleiben. Die Zeit spielt auch hier eine wichtige Rolle, wenn man auf Rekordjagd geht. Wie bei den Kartenspielen gibt es auch hier die gerade genannten Hilfestellungen, die unser Leben ein wenig erleichtern. So spielen wir nun ein Spiel nach dem anderen und versuchen neue Rekorde aufzustellen.

 

Technik:

Bei der Grafik kann man nicht viel erwarten. Das Spiel Solitär ist nun einmal eine Brett- und Kartspielsammlung. Zumindest werden uns nette Hintergrundbilder und übersichtliche Spielfelder angeboten. Hinzu kommen gut positionierte Schaltflächen mit denen man sofort klar kommt. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Kleinere Ingamegeräusche werden genauso eingespielt, wie eine stimmungsvolle Musik. Die Steuerung ist sehr einfach. Das Spiel lässt sich ausschließlich mit dem Nintendo DS-Touchpen steuern. Das klappt dank einer intuitiven Lenkung auch sehr gut. Natürlich muss man auch erwähnen, dass man nicht allzu viel in dem Spiel machen kann und daher versteht es sich schon fast von selbst, dass es bei der Steuerung kaum Probleme gibt. Nett ist außerdem, dass man durch Pusten die Karten neu mischt. Mit dem Schwierigkeitsgrad kann man ebenfalls gut leben. Dieser steigt stetig an und so kann man sich lange mit den diversen Spielarten beschäftigen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der soliden technischen Seite zufrieden sein.

 

Fazit:

Solitär bietet genau das, was man von so einem Spiel erwartet. Viele unterschiedliche Spielvarianten sorgen für ausreichend Abwechslung und dank eines ansteigenden Schwierigkeitsgrads kann man sich lange mit dem Spiel beschäftigen. Nett ist außerdem, dass wir neben den Karten auch gleich noch die Brettspielvarianten bekommen. Dass diese Spiele Spaß machen, versteht sich von selbst. Nicht ohne Grund begeistern diese seid Jahren viele Gamer. Zufrieden kann man auch mit dem Anschaffungspreis sein. Für unter 30 Euro darf man das Game bei seinem Händler kaufen. Wer also schon immer Solitär auf seinem Handheld spielen wollte, kann das jetzt ausgiebig machen. Erwartet Ihr nicht zu viel von dem Spiel, so werdet Ihr einen Kauf nicht bereuen. Auch wenn dieses Denkspiel das Genre nicht revolutioniert, hat uns das neuste dtp-Spiel gut gefallen und daher können wir eine Anschaffung befürworten.

 

Features:

- Zwölf Variationen des beliebten Kartenspiels
- Sechs Variationen des Solitär-Brettspiels
- Versenden einer Patience an Freunde und Bekannte
- Gestaltung einer eigenen Spielkarte
- Einfaches, intuitives Spielen mit dem Nintendo DS-Touchpen
- Pusten ins Mikrofon mischt die Karten neu

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Solitär (NDS)

 Solitär
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen
Grafik: 62 %  
Sound: 64 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  72 %  


 

 

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