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Splashdown 2: Rides Gone Wild - Review (PS2)

Wertung:
85 %

Einleitung:

Vor einiger Zeit konnten sich Playstation 2 Besitzer schon über das Spiel Splashdown freuen, dass damals recht gut bewertet wurde. Es musste erst einige Zeit vergehen, bevor der Hersteller sich entschlossen hat einen zweiten Teil auf den Markt zu bringen. Nun ist es endlich soweit und Splashdown 2: Rides Gone Wild erscheint in Deutschland. Wir konnten jetzt die fertige Version testen. Ob das Spiel an dem Vorgängerteil herankommt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem das Spiel gestartet wurde kommt der Spieler in das Hauptmenü, wo er die Punkte Training, Karriere, Arcade, Duell, Optionen und Laden anwählen darf. Als erstes bietet sich für Neueinsteiger der Trainingsmodus an. Hier wird die grundlegende Steuerung der Fahrzeuge und der Stunts erklärt. Anschließend kann man getrost in die eigentlichen Spielmodis starten. Wer den ersten Teil kennt wird schnell merken, dass sich an dem Gameplay von Splashdown 2 nicht viel geändert hat. Es kommt noch immer auf die hohen Geschwindigkeiten an um genug Tempo zu haben für Stunts und den Gesamtsieg. Die Stunts geben hierbei extra Speed - sobald eine Leiste aufgefüllt ist. Dabei gilt das Motto: Je extremer der Stunt, desto großer die Auswirkung auf die Turboleiste. So ist auch schnell klar, dass die Stunts nötig sind um am Ende als erstes durchs Ziel zu fahren. Bei den Stunts kommt es auch auf die Vielfalt an, denn macht man immer die gleichen Bewegungen geben diese immer weniger Punkte. Da aber sehr viele unterschiedliche Stunts ausführbar sind ist dieses kein sonderliches Problem. Eine Anleitung für die ganzen Tricks bekommt man übrigens ausreichend im Trainingsmodus.

Bei den Rennen muss der Spieler einiges beachten. So darf er um Bojen nicht falsch herum fahren. Wenn man einen Balken in der Turboleiste hat macht so ein Fehler nicht viel aus, da hier nur ein Balken abgezogen wird. Ist die Leiste aber leer bremst der Jet Ski ab und das Fahrzeug bleibt fast stehen. Außerdem darf der Spieler in späteren Spielabschnitten kaum noch eine leere Turboleiste haben, da er ansonsten nicht gegen die starke Konkurrenz ankommt. Für ein Rennen darf sich der Akteur einen von vier Fahrern aussuchen. Im späteren Spielverlauf werden dann noch weitere freigeschaltet. Dieses ist auch notwenig, denn mit den ersten Fahrern kann man später kaum noch was gewinnen. Hinzu kommen auch noch weitere Jet Skis und Kleidung die der Spieler im Karrieremodus erspielt.

Splashdown 2 bietet so einige Spielarten. Neben den oben schon erwähnten kommt auch noch ein Mehrspielermodus im Splitscreen hinzu. Die Levels selber sind recht groß, so dass Rundenzeiten von gut 2 Minuten nichts ungewöhnliches sind. Dabei hat der Hersteller auch auf viele Details neben der Strecke geachtet. Explosionen sind genauso an der Tagesordnung wie herunterfallende Objekte - z.B. Schiffe, die zwar niemanden verletzen aber dennoch ablenken. Wenn es irgendwo mal zu einer Explosion kommt sollte der Fahrer mal nachsehen, ob nicht eine Abkürzung entstanden ist. Diese bringt wertvolle Zeit. Hinzu kommt das sich die Strecke im Rennen verändert, so dass der Spieler teilweise andere Bereiche befahren muss. Egal welche Strecke man befährt, der Spieler muss immer aufpassen, dass er nicht stürzt. Dieses kann schnell passieren. Zum einen wenn das Gefährt gegen ein Objekt oder eine Randbegrenzung fährt oder wenn das Vehikel nach einem Sprung nicht richtig ausgerichtet landet. Jeder Stürz kostet wertvolle Sekunden. Das gleiche Schicksal erfahrt Ihr, wenn das Fahrzeug von der Strecke abkommt. Wird die Strecke nur mit schwimmenden Kugeln markiert hat man gut drei Sekunden Zeit um wieder zurück zu kehren. Danach wird der Jet Ski automatisch zurückgesetzt. Schlimmer ist es, wenn ein Fahrzeug eine Rampe falsch anfährt und neben der Strecke landet - die im oberen Teil weitergeht. Hier hat man keine Chance mehr zurück zu fahren. Nach drei qualvollen Sekunden ist der eigene Fahrer erst wieder im normalen Rennen und kann dem Feld hinterher eilen. Man muss aber dazu sagen, dass es vor allem am Spieler liegt, wenn er die Strecke verlässt. Richtig unfaire Stellen gibt es in dem Spiel nicht.

 

Technik:

Optisch bietet das Spiel eine aufwendige aber sehr bunte Grafik. An diese muss der Spieler sich erst einmal gewöhnen, denn mit den Farben hat der Hersteller nicht gespart. Nachdem man sich an diese Optik gewöhnt hat wird man aber immer mehr auf die vielen Details achten die neben der Strecke auftauchen. Hier gibt es wirklich viel zu sehen, so dass man permanent abgelenkt wird. Aber auch die etwas nüchternen Stadionrennen sind optisch sehr aufwendig gestaltet worden, auch wenn sie bei weitem nicht die Detailfülle bieten wie die Outdoorlevel. Richtig gut werden das Wasser und die Wellen dargestellt. Hier zeigt das Spiel seine wahre Größe. Egal ob man Stromschnellen, hohe Wellen oder flaches Wasser sieht, es bringt den Spieler immer wieder ins Staunen. Leider kostet diese opulente Optik, denn das Spiel ruckelt öfters mal. Dieses stört aber nicht den Spielspaß. Die Animationen der Fahrer sehen ebenfalls gelungen aus. Teilweise drehen sie sich nach ihren Mitstreitern um und wenn sie auf Ihren Jet Skis Stunts ausführen sieht alles flüssig und real aus. Ebenso gut kommt der Sound rüber, der bei der stimmungsvollen Musik anfängt und bei den Jet Ski Geräuschen und dem Publikum aufhört. Auch bei der KI kann man nicht meckern, denn die gegnerischen Jet Skis fahren zwar hart aber fair. Zwar kommt es auch mal zu Zusammenstößen aber was sollen die Fahrer auch machen - wer ausweicht verliert. Allerdings gibt es auch wirklich negatives zu berichten. Nervig ist bei dem Spiel vor allem eins - die lange Ladezeit. Vor aber auch nach einem Rennen kann man lange einen Ladebalken betrachten der mit der Zeit echt nervig wird. Insgesamt gesehen ist das Spiel trotz kleiner Macken technisch in Ordnung, so dass das Gameplay von der Technik nicht negativ beeinflusst wird.

 

Fazit:

Insgesamt gesehen kann Splashdown 2 überzeugen. Vor allen die Grafik, die Wassereffekte, die Strecken und das gute Fahrgefühl können begeistern. Leider wird die gute Optik durch Ruckler getrübt. Dieses ist aber nicht so schlimm, denn das Gameplay wird hierdurch nicht gestört. Da dann auch noch die Spiellänge stimmt kann sich jeder tagelang mit dem Spiel beschäftigen. Dieses wird auch nicht schwer gemacht, denn das Gameplay stimmt bei dem Spiel, genauso wie die Vielfalt. Rund 75 unterschiedliche Stunts müssen erst einmal ausprobiert werden. Außerdem kann der Spieler viele Extras erspielen. Richtig nervig sind eigentlich nur die langen Ladezeiten, die teilweise über eine halbe Minute dauern. Insgesamt gesehen kann das Spiel Splashdown 2: Rides Gone Wild an dem Niveau des ersten Teils anschließen. Wer also den Vorgänger mochte darf hier sofort zugreifen. Alle anderen sind dazu ebenfalls eingeladen, denn Splashdown 2 bietet alles was man sich von so einem Spiel wünscht.

 

Features:

- Wilde, spektakuläre Rennen im feuchten Element
- Super-realistische Wassersimulation
- 75 verschiedene Stunts, die kombiniert werden können
- Karriere-Modus
- Zahlreiche fantasievolle Strecken: Lagunen-Romantik, Piraten-Karibik etc.

 

 

 


Wertungsbox:

Splashdown 2: Rides Gone Wild (PS2)

 Splashdown 2 - Rides Gone Wild
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen
Grafik: 84 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 81 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer: 87 %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  85 %  


 

 

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