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Tom Clancy´s Splinter Cell - Review (PS2)

Wertung:
90 %

Einleitung:

Lange mußten Playstation 2 Besitzer auf die Xbox schauen, wenn sie von Tom Clancy´s Splinter Cell hörten. Diese Zeiten sind endgültig vorbei denn UbiSoft veröffentlicht dieses Spiel jetzt auch auf Sony´s aktueller Konsole. Nun darf jeder in die Rolle von Sam Fischer schlüpfen und Spiele wie Metal Gear Solid und Co. können sich warm anziehen, denn dieses Spiel ist eine echte Konkurrenz im Action-Adventure Bereich. Gerade Fans dieses Genre werden besonders auf diesen Titel schauen, denn neben satter Stealth-Action spielen auch klangvolle Begriffe wie Tom Clancy und Unreal-Technologie eine gewichtige Rolle. An dem Projekt arbeiteten übrigens rund 50 Leute eines großes internationales Entwicklerteam von Ubi Soft aus den USA, Kanada und Frankreich.

 

Zum Spiel: 

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Sam Fisher, der inoffizielle Geheimmissionen für den CIA erfüllt. Die Aufgaben sind dabei vielfältig. Sie reichen von Rettungsaktionen wichtiger Zeugen - aus den Händen russischer Terroristen - bis hin zu Infiltrations- und Sabotageaufgaben. Im Verlauf der Hintergrundgeschichte, welche wie der Titel schon nahe liegt auf einer Geschichte des amerikanischen Erfolgsautors Tom Clancy aufbaut, gilt es dabei, Stück für Stück einem Geheimnis um Sams Vergangenheit auf die Schliche zu kommen. Mit Hilfe von kleinen Nachrichteneinspielungen vor und nach den Missionen wird das Geschehen erzählt. Weitere wichtige Informationen erhält der Spieler direkt im Spiel, indem er z.B. eine Konversation von zwei Terroristen lauscht oder aber mit Hilfe des Echelon 3-Computersystems am Armband direkte Anweisungen von seinen Vorgesetzten bekommt. Das Spiel läuft während der Mitteilungen konstant weiter so das die Figur trotzdem seine Handlung fortsetzen darf. 

Wie auch schon in anderen Spionagespiele sollten die Handlungen des Helden möglichst unauffällig bleiben. Wildes abballern der Gegner wird einen kaum weiter bringen. Viel mehr steht das schleichen, verstecken und auch bedrohen im Mittelpunkt. Das ist auch notwendig denn am Anfang jedes Levels stehen dem Spieler jede Menge Gegner gegenüber. Wer jetzt nicht vorsichtig vorgeht wird sich an dem letzten Checkpoint wiederfinden. Diese Rücksetzpunkte sind ein gutes Mittel um den Frustpegel nicht ansteigen zu lassen. Oft muß der Held nur zwei oder drei Räume weitergehen um dann an der Stelle zu kommen, wo er vorher gestorben ist. 

Sam Fisher verfügt natürlich über eine Reihe von Bewegungsabläufe und Gimmicks um gegen die Feinde zu bestehen. Auf Wunsch lehnt sich der Held so an Wände an, klettert Rohrsysteme hoch oder schießt "blind" um die Ecke einer Häuserwand. Neben der obligatorischen Handfeuerwaffe steht dem Spieler auch noch ein Multifunktionsgewehr zur Verfügung. Neben den Waffen kann man aber auch auf ein intelligent angeordnetes Menü mit diversen Hightechspielzeug zurückgreifen. An Türen kann der Spieler z.B. mit einem kleinen Fiberglaskabel auf die andere Seite spähen oder mit der Sticky Cams bestimmt Gebiete überwachen. Die eigene Sicht kann ebenfalls verbessert werden. Mit einem Tastendruck wird ein Restlichtverstärker oder eine Wärmeanzeige einschalten. Mit dem letzten kann Sam nicht nur Gegner hinter dünnen Wänden erkennen, sondern auch versteckte Sprengladungen entdecken. 

Diese vielfältigen taktischen Finessen werden dann noch mit einem breiten Spektrum an Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt ergänzt. So können Gegner weggeschleppt oder Gegenstände zerschossen werden. Das ist natürlich noch nicht alles denn man merkt bei dem Spiel das die Entwickler mit viel Liebe zum Detail gearbeitet haben. So lassen sich z.B. Löcher in Fässer schießen, so das die Flüssigkeit erst einmal ausläuft, bevor man sie ansteckt um eine Feuerwand zu bekommen. Das Faß selber ist dann auch wirklich nur bis zur Höhe des Einschussloches geleert. Wird nun ein weiteres Loch oberhalb geschossen läuft kein Öl mehr aus, ein tieferes Loch dagegen bringt weitere Flüssigkeit auf dem Boden. 

 

Technik: 

Trotz der großen Vielfalt der Aktionsmöglichkeiten leidet die Steuerung nicht unter diesen. Mit Hilfe der guten Menüsteuerung lassen sich alle Aktionen leicht bewältigen. Auch die Kameraführung fällt angenehm auf. Sie richtet sich immer optimal aus und dank der Selbstjustierungsfunktion kann jeder seinen persönlichen Blickwinkel einrichten. Auch wenn die Grafik ein wenig schlechter aussieht wie bei der Xbox-Version zeigt das Spiel was in der Playstation 2 steckt. Der Hauptcharakter wurde sehr gut modelliert und die Umgebung glänzt mit wunderbaren Texturen. Desweiteren wird man von guten Licht- und Schatteneffekten überschüttet die nicht nur die Stimmung verstärken, sondern auch Gegner im Vorfeld ankündigen. Jedes Objekt im Spiel wirft einen realistischen und vor allem dynamischen Schatten, Lichtquellen brechen sich an Fenstern und Objekte spiegeln sich in den Plastikvorhängen, welche physikalisch korrekt von Sam Fischer aufgewirbelt werden. Neben der brillanten Grafik kann das Spiel auch mit dem Sound überzeugen. Das Spiel bietet eine sehr gute Dolby Digital Qualität, so das man Gegner mit der richtigen Anlage schon von weitem akustisch orten kann. 

 

Fazit: 

Ubi Soft hat das Meisterwerk, das man schon auf der Xbox bewundern konnte, gut auf der Playstation 2 umgesetzt. Die Grafik zeigt nun endlich was die Playstation 2 leisten kann. Kaum hat man ein Spiel auf Sony´s Konsole gesehen das so mit Licht und Schatteneffekten glänzt, genauso wie mit den Texturen. Auch das Gameplay und das Leveldesign weiß zu überzeugen. Besonders lobenswert muß man erwähnen das der Hersteller es geschafft hat das Spiel optimal zu konvertieren. Zusätzliche Rendersequenzen, kleine Verbesserungen im Leveldesign und neue visuelle Hilfen wurden dem Spiel spendiert. Der Spieler wird aber schnell merken das die Playstation 2 an ihre Leistungsgrenze angekommen ist, denn in vielen Situationen läuft das Geschehen nicht ganz flüssig ab. Da stellt sich automatisch die Frage, warum z.B. Sam Fisher im Vergleich zur Xbox Version mehr Polygone bekommen hat oder weshalb man in einigen Räumen echtzeitberechnete Schatten sieht und in den nächsten überhaupt keine. Trotz dieser leichten technischen Problemen wirkt sich dieses nicht auf den Spielspaß aus. Leichte unterschiede zur Xbox -Version gibt es auch zu vermelden. So hat die PS 2-Version neu gerenderte Intros und eine Bonusmission. Außerdem wurde der Schwierigkeitsgrad auf der PS2 um einiges reduziert, was von einigen als Vorteil, von den anderen als Nachteil gesehen werden wird. Leute die Metal Gear Solid 2 gemocht haben, werden Splinter Cell auf jedenfall lieben.

 

Features:

- Das von von der Fachpresse zum besten Xbox-Spiel des Jahres 2002 ausgezeichnete Spiel jetzt auch für die PlayStation2!
- Hervorragende Grafik- und Soundeffekte 
- Maßgeschneiderte Unreal Engine Technologie: Dynamische Lichteffekte, Schattenwurf und Textur-Rendering erwecken die Spiel-Umgebung zum Leben.
- Eine neue Stufe der Stealth Action - Völlig neuartige Stealth-Bewegungen und interaktive Spiel-Umgebungen.
- Sie können jedes noch so kleine Objekt in ihrer Umgebung aufnehmen und benutzen. Zerschießen sie Lampen und nutzen sie den Schatten: nutzen sie die Umgebung zu ihrem Vorteil.
- SPLINTER CELL entstammt dem Universum des berühmten US-Schriftstellers Tom Clancy.
- Nochmals verbesserter Spielspaß durch: überarbeitetes Gameplay, eine Zusatzmission und komplett neue Zwischensequenzen 

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Tom Clancy´s Splinter Cell (PS2)

 
 Splinter Cell
EUR 54,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 92 %  
Sound: 90 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 90 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 92 %  
Gesamtwertung:  90 %  


 

 

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