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Stake - Furtune Fighters - Review (Xbox)

Wertung:
50 %

Einleitung:  

Die besten Krieger der Welt treffen sich in einem Wettkampf um Ruhm, Reichtum und Respekt zu erhalten. In mit tödlichen Fallen gespickten Arenen gehen sie mit verschiedensten Waffen aufeinander los, um den Besten unter sich auszumachen. Den Sieger erwartet das heiß begehrte "Stake-Emblem", die Verlierer finden ihr Ende. Um in diesem gnadenlosen Wettstreit auch nur den Hauch einer Überlebenschance zu haben, müssen die Teilnehmer alle Register ihres Könnens ziehen. Bis jetzt klingt das nicht einmal schlecht aber leider wurde dieses nicht sehr gut umgesetzt. Leider … denn die Idee ist gut, auch wenn sie nicht neu ist und wenn sich der Hersteller ein wenig mehr Mühe gegeben hätte wäre aus Stake bestimmt ein gutes Spiel geworden.

 

Zum Spiel:

Im Mittelpunkt von Stake steht unter anderem der Einzelspielermodus, wo sich ein Spieler einen beliebigen Kämpfer aussucht. Genauso aufgebaut ist dann auch der Mehrspielermodus wo bis zu 4 Spieler gegeneinander antreten können. Als erstes muss erst einmal eine Figur ausgesucht werden. Zur Auswahl stehen hierbei acht Charaktere die nicht nur unterschiedliche aussehen, sondern auch verschiedene Fähigkeiten besitzen. Anschließend befindet sich der Spieler schon mit seiner Figur in der Arena, wo zwei vom Computer gesteuerte Gegner auf ihn warten. Diese dürfen nun fleißig angegangen werden, indem Ihr sie z.B. mit drücken der Angriffsbuttons schlagt. Leider werden diese Angriffe sehr zeitverzögert ausgeführt. So ist das Treffen mehr Glück als Können und viele Schläge gehen ins leere.

Daneben gibt es aber auch noch verschiedene Items die in der Arena herum liegen. Darunter auch Bomben und andere tödliche Gegenstände die auf Gegner geworfen werden dürfen. Aber auch nützliche Items findet Ihr in der Arena, die dann die eigene Lebensleiste aufbauen, Schutz bieten oder höhere Sprünge erlauben. Egal wie man den Gegner nun angehen will, man muss ihn erst einmal einholen. Das fällt nicht immer leicht denn manche Charaktere sind um einiges schneller als der eigene. In der Zwischenzeit könnt Ihr dann in der Arena herumlaufen oder den Pfeilen nachjagen die anzeigen, wo sich die Gegner aufhalten. Bis dahin wird die eigene Figur fleißig aus der Ferne mit Bomben oder anderen Gegenständen beworfen und so geht das eigene Leben schnell zu Ende. Hat man es dann doch einmal geschafft einen Gegner einzukreisen kann mit verschiedenen Hit-Combos fleißig gepunktet werden. Aber Vorsicht denn überall können sich Fallen befinden.

Wie gut oder schlecht es der eigenen Figur geht kann der Spieler anhand der Gesundheitsanzeige erkennen. Daneben gibt es auch noch einen Frag-Zähler, eine Uhr, eine Minikarte, Gegneranzahl, verbleibende Frag und eine Powerupanzeige die angibt welches Item man gerade verwenden kann. Das Ziel ist nun die Gegner platt zu machen und dazu ist jedes Mittel recht. So müssen die Powerups eingesetzt werden um die eigene Figur am Leben zu halten und die Gegner so zu schwächen das sie besiegbar sind. Die Arenen können dann auch abgekürzt werden, indem man seitliche Gänge nutzt - so kommt man dann an anderen Stellen der Kampfarena wieder heraus. Überraschend ist das vor allem, wenn Ihr mit menschlichen Gegnern spielt.

 

Technik:

Kommen wir erst mal zu den positiven Aspekten in dem Spiel. Die Arenen sind eigentlich recht gut gestaltet worden, auch wenn sie recht karg aussehen. Trotzdem bieten sie viele Ebenen und genügend Flächen. Die Bewegungen der Figuren sind auch noch ganz OK, auch wenn sie nicht sehr realistisch aussehen. Auch die Fallen sorgen dafür, dass Ihr nicht nur auf die Gegner achten müsst. Die Steuerung ist zwar von den Bewegungen recht gut gelungen, aber warum eine Verzögerung zwischen Tastendruck und Aktion der Figur eingebaut wurde bleibt offen. Zumindest ist die Steuerung so einfach gehalten, das man sich schnell damit auskennt. Optisch reizt das Spiel die Technik der Xbox bei weitem nicht aus. Das beginnt schon bei den Figuren und endet bei den Effekten die nur das nötigste zeigen. Ebenso schlecht ist die Kameraperspektive die zwar immer die eigene Figur im Mittelpunkt lässt aber kaum zeigt, wenn Angriffe von der Seite kommen. So fliegt man fleißig durch den Raum ohne das man selber was dafür kann. Dann hätten wir da noch den Sound. Mit der Hintergrundmusik kann man sich evtl. noch anfreunden aber das schlimmste ist die sonstige Geräuschkulisse, die eigentlich nicht vorhanden ist. Neben der Musik hört man so gut wie keinen anderen Sound was mehr als eintönig ist. So kommt auch nie Spannung oder Spaß auf. Rundum kann man festhalten das Stake technisch absolut nicht ausgereift ist und die Möglichkeiten der Xbox bei weitem nicht ausnutzt. 

 

Fazit:

Tja schade eigentlich das eine so gute Idee so schlecht in ein Spiel umgesetzt wurde. Nett in einer großen Arena mit Freunden kämpfen und fiese Fallen aufstellen, mit netten Items Gegner ärgern und mit Schlägen andere Figuren malträtieren könnte den meisten Spielern gefallen. Aber dieses Spielprinzip werden wir in diesem Spiel nicht richtig genießen können, denn zu viele technische Schwächen trüben das Spielvergnügen. Das fängt mit der Grafik an, geht über die Kameraführung weiter bis hin zu dem fast nicht vorhandenen Sound und der misslungenen Steuerung. Da dann auch noch die KI der Gegner fehlt macht Stake nur ein wenig Spaß, wenn man es mit Freunden spielt. Aber auch dann wird der Spielspaß nicht lange anhalten da nicht viel geboten wird. Acht Figuren und acht Arenen sind einfach zu wenig um einen Spieler lange an Stake zu binden. Wir würden gerne auch was positives über Stake berichten aber selbst beim besten Willen konnten wir keinen Punkt entdecken der wirklich überzeugen konnte. Wirklich Schade.

 

Feature:

- 8 Arenen voller Fallen, Granaten und Bomben
- 8 Krieger mit verschiedenen Fähigkeiten
- Herumliegende Gegenstände können gegen Gegner eingesetzt werden

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Stake - Furtune Fighters (Xbox)

 
 Stake: Fortune Fighters
EUR 49,99
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Grafik: 58 %  
Sound: 42 %  
Bedienung: 54 %  
Singleplayer: 42 %  
Multiplayer: 56 %  
Spielspaß: 48 %  
Gesamtwertung:  50 %  



 

 

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