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Star Wars Empire at War: Forces of Corruption - Review (PC)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Im März 2006 kam das Strategiespiel Star Wars Empire at War auf den deutschen Markt. In dem LucasArts-Spiel konnte man sich im großen Star Wars-Universum auf die helle oder dunkle Seite schlagen. Jetzt erscheint über Activision das erste Add-On. Es handelt sich dabei um die Erweiterung mit dem Titel Star Wars Empire at War: Forces of Corruption. Diesmal steht eine Verbrecherorganisation im Mittelpunkt. Wir konnten das Spiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich die Anschaffung von Star Wars Empire at War: Forces of Corruption lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Star Wars Empire at War: Forces of Corruption kommt selbstverständlich nicht ohne eine Story aus. In Star Wars Empire at War hat man einen kompletten Bürgerkrieg in der Star Wars Galaxis geführt, entweder auf Seiten der Rebellenallianz oder für das Galaktische Imperium. In Star Wars Empire at War: Forces of Corruption muss der Spieler nun mit einem Verbrechersyndikat beide Seiten bekämpfen. Dazu schlüpfen wir in die Rolle von Tyber Zann, einem aufstrebenden kriminellen Genie. Korruption und Verbrechen liegen uns im Blut und treiben uns an, der berüchtigtste Verbrecherfürst der Galaxis zu werden. Bevor wir allerdings in den Weltraum starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nach dem Spielstart erblickt der Spieler unterschiedliche Menüpunkte. Zum einen das Tutorial. Selbst wenn man schon weiß, wie man Star Wars Empire at War spielt, empfiehlt es sich, den Übungsbereich durchzuspielen. Denn dabei erlernt der Spieler nicht nur die neuen Spielelemente kennen, sondern er wird auch direkt in die Rivalitäten zwischen Tyber Zann und Jabba the Hutt verwickelt. Im Anschluss dürfen wir uns auf drei unterschiedliche Spielarten stürzen. Zum einen wäre da die Kampagne. Hier erleben wir Tyber Zanns Aufstieg zum mächtigsten galaktischen Verbrecherfürst in einer Reihe von Einsätzen mit, während wir die Korruption verbreiten und Schlachten am Boden und im Weltraum austragen. Der Spieler soll das Zann-Konsortium aus dem Nichts zum unvermeidlichen Showdown führen. Dabei beschaffen wir uns verbotene Technologie, lernen neue Helden und fremde Planeten kennen. Wer lieber etwas anderes spielen möchte, sollte den Punkt "Die galaktische Eroberung" anwählen. Hier werden unterschiedlich große Szenarios angeboten. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Größe der Galaxis, die Technologiestufen und die Menge an Credits, die uns zu Beginn zur Verfügung stehen. In diesem Spielmodus kann man die Galaxis so erobern, wie man es für richtig hält. So etwas wie eine Hintergrundgeschichte ist nicht vorhanden. Die letzte Spielart wäre dann unter dem Menüpunkt "Die Gefechte" zu finden. Um einen freien Kampf zu führen, muss der Spieler nur eine der vielen Raum- oder Bodenkarten auswählen. In diesem Spielmodus könnt Ihr einzelne Schlachten schlagen, ohne gleich die ganze Star Wars Galaxis erobern zu müssen.

Neben der neuen Kampagne und vielen Missionen bietet das Add-On noch viele weitere Neuerungen. Grundlegend hat sich die Spielmechanik natürlich nicht geändert. Dafür sind so einige Sachen neu hinzugekommen. Da wäre z.B. die Korruption. Diese ist eine brandneue Spielweise, die dem Spieler eine Reihe einzigartiger Optionen bietet, um die gesamte Galaxis unter seinen Einfluss zu bringen. Für die Verbreitung der Korruption sorgen die Verderber. Diese können auf jedem beliebigen vom Konsortium kontrollierten Planeten in einem Palast rekrutiert werden. Bewegen wir dann einen Verderber auf einen feindlichen Planeten, startet der Korruptionsprozess. Insgesamt gibt es acht Korruptionsoptionen, unter denen der Spieler je nach Planet und jeweiligen Vorraussetzungen wählen kann. Von Einschüchterung über Piraterie, Entführung, organisierte Kriminalität, Bestechung, korrupte Miliz, Schwarzmarkt bis hin zu Sklaverei ist alles vorhanden. Das war natürlich noch nicht alles. Einen erweiterten Stützpunktbau gibt es ebenfalls noch. Der Spieler ist hierdurch in der Lage, Truppen und Gebäude zu organisieren. Außerdem gibt es neue Gebäudearten und Bauoptionen wie Bunker, mobile Verteidigungseinheiten und Truppentransporter. Das gilt jetzt nicht nur für die neue Fraktion, sondern auch für die Rebellen und das Imperium. Auch die alten Parteien dürfen sich über neue Updates für bekannte Einheiten und Gebäude freuen. Den einzelnen Fraktionen wurden außerdem noch neue bzw. verbesserte Helden wie Tyber Zann, Urai Fen, Luke Skywalker und Yoda sowie Kopfgeldjäger wie Bossk und IG-88 gegönnt. Ebenso hat sich bei den Raumeinheiten einiges getan. Viele neue Schiffe lassen uns unendlich viele taktische Möglichkeiten offen. Mit Guerilla-Taktik, chemischen Waffen, radioaktiver Kontamination, Minen, Hologrammen, Verkleidungen und Tarnung kann der Spieler seine Feinde dann auch noch überrumpeln. Raumschlachten werden durch einmalige Waffen, Tarntechnologie, Buzz-Droiden, Splitterbomben, Minen, Schildsaug- und Störfeldtechnologie noch spannender ablaufen. Die Technologieentwicklung des Konsortiums ist ebenfalls ein wenig anders. Im Galaxiseroberungsmodus erhält das Konsortium Zugang zu allen Schiffen, Fahrzeugen und Einheiten durch die Aufrüstung seiner Raumstationen und den Besitz entsprechender Gebäude auf Planeten. Im Gegensatz zum Imperium und den Rebellen verfügen die Einheiten des Konsortiums zunächst über keine Sonderfähigkeiten, bis sie mit der entsprechenden Schwarzmarkttechnologie aufgerüstet werden. Veränderungen gibt es selbstverständlich auch im Mehrspielerbereich. Spieler dürfen jetzt alle drei Seiten gegeneinander antreten lassen oder ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen, indem sie im Spiegelmodus gegen die eigene Seite kämpfen. Dafür gibt es dann noch eine ganze Reihe neuer Gefechtskarten für Raum- und Bodenkämpfe. Außerdem wurden viele alte Karten aus dem Hauptspiel verbessert. Es gibt also ausreichend neues Futter für spannende Mehrspielerschlachten. Ihr seht schon, dass sich einiges getan hat.

 

Technik:

Grundlegend hat sich optisch nicht viel verändert. Es fallen eigentlich nur etwas verbesserte Texturen, einige Effekte und viele neue Einheiten auf. Diese wurden selbstverständlich nett modelliert und animiert und so können sie locker mit den bekannten konkurrieren. Ansonsten ist die Grafik - wie schon beim Hauptspiel - recht ansprechend. Das fängt bei den unterschiedlichen Bodenkarten inkl. ansehnlichen Gebäuden an und endet bei den effektreichen Raumschlachten. Man muss natürlich auch dazu sagen, dass die Erweiterung die gleichen Systemanforderungen benötigt, wie das Hauptspiel. Dadurch kann man keine komplett überarbeitete Grafik erwarten. Der Sound bewegt sich auf einem gleich guten Niveau. Nette Soundeffekte sind genauso vorhanden, wie eine stimmungsvolle Musik und gute Synchronsprecher. Die Steuerung ist - wie beim Hauptspiel - sehr einfach ausgefallen. Jeder der Star Wars Empire at War gespielt hat, wird mit der Erweiterung sofort klar kommen. Die KI ist leider immer noch etwas bescheiden. Wirkliche Intelligenzsprünge haben die CPU-Einheiten nicht gemacht. Das gleiche gilt für die Wegfindung. Auch hier hätte man einiges verbessern können. Auch wenn es einige Probleme in diesem Bereich gibt, kann man gut gegen den Computer spielen. Nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich an die Eigenheiten und so stören die kleinen technischen Macken nicht wirklich das ansonsten gute Gameplay. Zum Glück gibt es außerdem noch einen tollen Mehrspielerbereich, der über Wochen am Bildschirm binden kann. Agiert man gegen menschliche Spieler, werden die Stunden nur so verfliegen.

 

Fazit:

Star Wars Empire at War: Forces of Corruption ist eine sinnvolle Erweiterung. Dank einer neuen Fraktion bzw. Kampagne können sich Fans in ein komplett neues und spannendes Abenteuer stürzen. Nett ist dann noch, dass nicht nur das Konsortium neue Einheiten, Helden, Gebäude usw. erhält. Auch die Rebellen und das Imperium erhielten viele Neuerungen, die neue taktische Möglichkeiten eröffnen. Übrigens wartet ein gewaltiger Super-Sternenzerstörer mit Namen Eclipse auf den Spieler. Hinzu kommen spannende, neue taktische Optionen am Boden - wie aufzurüstende Stützpunkte und die Guerilla-Taktik. Diese ermöglichen komplett neue Strategien. Das gleiche gilt auch bei den Raumschlachten. Durch die neuen Schiffe, Stationen und Features werden die Schlachten noch spannender ablaufen. Natürlich ist es ein wenig Schade, dass wir keine komplett überarbeitete Grafik sehen. Allerdings handelt es sich hierbei um eine Erweiterung und so musste sich das Spiel an den alten Systemanforderungen orientieren. Spieler die mehr auf den Mehrspielermodus setzen, werden ebenfalls einige nette Features erhalten. 13 neue Planetenkarten (Bespins Wolkenstadt, Mustafar, Kamino, Utapau, Felucia, Mandalore und mehr) und viele überarbeitete Karten aus dem Hauptspiel laden zu spannenden Multiplayergefechten ein. Da eine weitere Fraktion hinzugekommen ist, ergeben sich auch hier viele neue Möglichkeiten. Fasst man alles zusammen, so kann das Add-On voll überzeugen. Habt Ihr immer noch nicht genug von Star Wars Empire at War, so ist diese Erweiterung ein Pflichtkauf.

 

Features:

o Erleben Sie die Zeit von Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter als kriminelles Genie Tyber Zann aus einer völlig neuen Perspektive.
o Die Korruption ist der Schlüssel zur Dominanz der Unterwelt. Sie können:
... die galaktische Strategie aller Seiten beeinflussen.
... Geld und Boni für die Unterwelt ernten und die feindliche Produktion bremsen, Planetenverteidigungen schwächen und Kosten in die Höhe treiben.
... sich unbemerkt über korrupte Planeten durch die Galaxis bewegen.
... auf Informationen zu gegnerischen Kräften und Stützpunkten zugreifen.
o Neue Held-Charaktere wie Luke Skywalker und Yoda sowie Kopfgeldjäger wie Bossk und IG-88 setzen individuelle Sonderfähigkeiten ein.
o Modifizieren Sie im Bodenkampf das Gelände, nutzen Sie Bunker, mobile Verteidigungseinheiten und Truppentransporter.
o Eignen Sie sich neue, verbotene Einheiten und Schwarzmarkt-Technologie an und bauen Sie die verheerendste Streitmacht der Unterwelt auf.
o Erobern Sie 13 neue Planetenkarten (Bespins Wolkenstadt, Mustafar, Kamino, Utapau, Felucia, Mandalore und mehr) und alle 43 aus dem Hauptspiel Empire at War.
o Überrumpeln Sie den Feind mit Guerilla-Taktik, chemischen Waffen, radioaktiver Kontamination, Minen, Hologrammen, Verkleidungen und Tarnung.
o Gewinnen Sie Raumschlachten mit einmaligen Waffen, Tarntechnologie, Buzz-Droiden, Splitterbomben, Minen, Schildsaug- und Störfeldtechnologie.
o Verbünden Sie sich mit den Rebellen oder den Black Sun (unter Prinz Xizor, Star Wars: Shadows of the Empire) - alles aus Ihrer eigenen Gier heraus.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Star Wars Empire at War: Forces of Corruption (PC)

 
 Star Wars Empire at War: Forces of Corruption
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 82 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 85 %  
Singleplayer: 81 %  
Multiplayer: 85 %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Systemanforderungen:

- Betriebssystem: Windows 2000/XP
- Prozessor: Pentium III oder AMD Athlon 1.0 GHz oder besser
- Arbeitsspeicher: 256 MB RAM
- Festplattenspeicher: 2.5 GB frei
- Grafik: 32 MB Grafikkarte mit Hardware Transform ind Lighting (T&L)
- Sound: 100% DirectX 9.0 c kompatible Soundkarte
- DVD Laufwerk

 

 

 

 

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