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Still Life Special Edition - Review (PC)

Wertung:
82 %

Einleitung:

Adventure-Fans dürfen sich freuen, denn dtp Entertainment bringt das Spiel Still Life als Special Edition auf den deutschen Markt. Das ursprünglich im Jahr 2005 erschienene Adventurespiel bietet neben der normalen deutschen Version noch viele weitere nette Extras. Ebenso erfreulich ist der Anschaffungspreis. Für noch nicht einmal 20 Euro können PC-Spieler in ein tolles Horror-Abenteuer abtauchen. Wir konnten jetzt die fertige Version ausgiebig testen. Ob sich das Spiel nicht nur für Sammler lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Still Life Special Edition bietet so einige nette Extras. Neben der bekannten deutschen Vollversion wird auch gleich die englische Version des Spiels mitgeliefert. Das war natürlich noch nicht alles. Daneben findet Ihr auf der DVD Artworks, Wallpapers, Videos und eine Komplettlösung des Spiels als PDF-Datei. Hinzu kommen Trailer und eine Demo von dem Adventurespiel Runaway 2. Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Bei Still Life schlüpft der Spieler in die Rollen zweier Personen. Zum einen ist es der Privatdetektiv Gustav McPherson, der Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts in Prag in einem mysteriösen Mordfall ermittelt. Die andere Spielfigur ist seine Enkelin Victoria McPherson, eine Special Agentin des FBI. Sie ermittelt in unserer Zeit in Chicago ebenfalls in einem Mordfall. Beide Figuren agieren in ihrer Umgebung und jeweiligen Zeit um die Morde aufzuklären. Wir beginnen das Spiel - nach einem einführenden Intro - mit der attraktiven Victoria. Sie ermittelt in einem Serienmordfall der schon fünf Opfer gefordert hat. Die Ermittlungen kommen ins stocken und so entschließt sie sich die Weihnachtsfeiertage bei ihrem Vater zu verbringen. Zufällig findet sie dort, auf dem Speicher, ein altes Tagebuch ihres Großvaters Gustav McPherson. Er ermittelte 1929 ebenfalls an einer Serienmordsache. Schnell werden Parallelen sichtbar und die Frage kommt auf, ob es derselbe Mörder ist. Die Opfer in beiden Fällen wurden schrecklich zugerichtet und mysteriöse Schriftzüge lassen auf einen kranken Psychopathen schließen. Der Spieler soll nun - über viele Gespräche - hinter das Geheimnis kommen. Diese Dialoge laufen sehr gradlinig ab. Auswahlmöglichkeiten gibt es keine. Ihr dürft Euch nur entscheiden, ob Ihr eine private oder eine arbeitsbezogene Frage stellt. Die jeweiligen Antworten enthalten oft Hinweise, wohin wir als nächstes gehen sollen. Obwohl das Thema recht ernst ist, hat der Hersteller immer wieder witzige Sprüche eingebaut, die das Spielgeschehen auflockern. Hin und wieder finden wir auch Objekte, die wir in unserem Inventar ablegen. Dort befinden sich auch ein persönliches Tagebuch und diverse Dokumente. Der Spieler sollte sich diese ebenfalls gründlich ansehen, da sie oftmals Hinweise enthalten. Neben den diversen Dialogen muss der Akteur auch noch viele Rätsel lösen. Diese sind sehr unterschiedlich ausgefallen. Schalterrätsel sind genauso vorhanden, wie Knobelrätsel oder Kombinationsrätsel. Der Schwierigkeitsgrad ist hierbei recht hoch. Anfänger könnten an so manchen Aufgabe scheitern. Habt Ihr aber schon rätsellastige Spiele gespielt, so werdet Ihr die Lösung mit der Zeit schon finden. Die Aufgaben sind zumindest so fair, dass man jedes Rätsel lösen kann. Außerdem sollen wir immer wieder Objekte finden, kombinieren und irgendwo einsetzen. Das Spiel lebt vor allem von der unheimlich spannenden Geschichte. Diese wird immer wieder durch tolle Filmsequenzen vorangetrieben. Hinzu kommt eine sehr düstere und beklemmende Spielwelt. Der Hersteller hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet.

 

Technik:

Das Spiel bietet zwar keine Action aber dafür eine erstklassige Story. Diese wird immer wieder durch tolle Filmsequenzen vorangetrieben. Allerdings kann auch die restliche Grafik überzeugen. Die vorgerenderten Hintergründe strotzen nur so vor Details. Ihr braucht jetzt keine Angst zu haben, dass Ihr alles kleinlich absuchen müsst. Kommt die Spielfigur in die Nähe eines Objektes oder eines wichtigen Ortes, so wird ein passendes Icon eingeblendet. So erkennt Ihr schnell, wo Ihr was machen müsst. Der Hersteller hat außerdem noch viele Wasser-, Licht- und Schatteneffekte eingebaut. Neben den genialen Levels können auch die Spielfiguren überzeugen. Diese sind allerdings ein wenig dürftig animiert worden. Gehen wir mit unseren Spielfiguren, sieht das noch ganz passabel aus. Etwas steif und unbeholfen wirkt es erst, wenn sie anfangen zu laufen. Ein paar Probleme gibt es noch mit der Kollisionsabfrage. Oft genug bleibt unsere Spielfigur an irgendwelchen Ecken hängen. Nervig ist dann noch, dass alle automatischen Aktionsbewegungen (wie z.B. Fahrstuhlfahrten) angesehen werden müssen. Man hätte es uns ruhig erlauben können diese Sequenzen abzubrechen. Der Sound kann nicht immer überzeugen. Zum einen gibt es eine gute Musik und viele Umgebungsgeräusche. Etwas schlechter sind die Synchronstimmen. Die Hauptcharaktere wurden noch mit guten Sprechern besetzt. Nebenfiguren dagegen sprechen viel zu oft überzogen und mit verstellter Stimme. Trotzdem wird die Story gut wiedergegeben. Mit der Kamera kommt man gut klar. Diese zeigt das Geschehen immer aus einer vorgegebenen Perspektive. Die Steuerung mit der Maus bereitet ebenfalls keine Probleme. Schon nach wenigen Minuten hat man diese erlernt und so steht dem Spielspaß nichts mehr im Wege. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite insgesamt überzeugen.

 

Fazit:

Die Still Life Special Edition lohnt sich nicht nur für Sammler. Alle die das Spiel noch nicht gespielt haben, sollten hier zuschlagen. Das PC-Spiel ist ein wirklich schaurig schönes Horror-Adventure-Game. Vor allem Spieler die eine gute Story bevorzugen, werden voll auf ihre Kosten kommen. Die Geschichte ist nicht nur interessant und spannend, sondern sie hat auch immer wieder überraschende Wendungen. Trotz kleiner Macken kann das Game auch technisch überzeugen. Die vorgerenderten Hintergründe passen ideal zum Spiel und vermitteln schnell ein beklemmendes Gefühl. Passend dazu werden stimmungsvolle Musikstücke und Soundeffekte eingespielt. So entsteht ein düsteres Ambiente, indem sich Fans von Horror-Adventures sofort wohl fühlen. Natürlich wird der Spieler bei diesem Spiel keine große Action erleben. Dafür sind aber viele witzige Dialoge und anspruchsvolle Rätsel vorhanden. Hat man den Anfang erst einmal überstanden, so kommt man von dem Spiel nicht mehr los. Interessant ist auch das Feature der zwei spielbaren Charaktere, die in unterschiedlichen Orten und Zeitepochen ermitteln. So ergeben sich zwei spannende Storystränge. Wer also gerne Adventurespiele mag, der kann bei dem höchst atmosphärischen Thriller-Spiel ohne große Bedenken zuschlagen. Auch wenn das PC-Spiel selber schon gut 1 ½ Jahre alt ist, kann das Preis-Leistungsverhältnis immer noch überzeugen. Für unter 20 Euro erhaltet Ihr neben der deutschen auch gleich die englische Vollversion. Hinzu kommen viele weitere Extras wie Artworks, Wallpapers, Videos und eine Komplettlösung. Uns hat die Still Life Special Edition sehr gut gefallen und daher können wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Original deutsche und englische Sprachausgabe
- Eine inhaltsgleiche Geschichte, die sich im Jahr 2005 in Chicago und 1929 in Prag abspielt
- Stoffreiche, intrigante Personen
- Ermittlungen über gemeine, mysteriöse Mordszenen
- Knifflige und mit der Geschichte verwobenen Rätseln
- Ausgesprochene detaillierte Landschaften
- Atemberaubende Bewegungsabläufe
- Die Special Edition enthält die deutsche und englische Vollversion, Artworks, Wallpapers, Videos und eine Komplettlösung

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Still Life Special Edition (PC)

 
 Still Life Special Edition
EUR 19,89
Bei Amazon bestellen

Grafik: 84 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 79 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 83 %  
Gesamtwertung:  82 %  

Mindestkonfiguration:

- Pentium III 800 MHz
- DirectX 8.1-kompatible 3D-Grafikkarte 32 MB
- 128 MB RAM
- 600 MB freier Speicher
- CD-ROM-Laufwerk 16X
- DirectSound-kompatible Soundkarte



Empfohlene Konfiguration:

- Pentium III 1.0 GHz
- NVidia GeForce oder ATI Radeon 3D-Grafikkarte
- 256 MB RAM
- 1200 MB freier Festplattenspeicher
- CD-ROM-Laufwerk 24X
- DirectSound-kompatible Soundkarte

 


 

 

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