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Stolen - Review (PC)

Wertung:
78 %

Einleitung:

Nach gut zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit bringt HIP Interactive ein neues Stealth-Action-Spiel auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Blue52-Spiel Stolen. Endlich dürfen Spieler mit einer weiblichen Heldin in ein Schleichabenteuer starten. Das Spiel erscheint übrigens auf PC, Xbox und Playstation 2. Wir durften jetzt die fertige PC-Version testen. Ob sich das Spiel lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In Stolen schlüpft der Spieler in die Rolle der russischen Meisterdiebin Anya Romanov. In der futuristisch anmutenden Metropole Forge City ist sie die Königin der Nacht. Ganz ohne Hilfe kommt die Meisterdiebin nicht aus. Über Funk wird sie ständig von ihrem Partner Louie Palmer mit allen nötigen Informationen versorgt. Wir sollen nun mit der gut aussehenden Diebin in vier unterschiedlichen Umgebungen diverse Missionen erfüllen. Diese erhalten wir von mysteriösen Auftraggebern, die uns engagieren um z.B. Unterlagen oder andere Gegenstände zu klauen. Anya ist eine sehr athletische Diebin und sie beherrscht als solche ein breites Repertoire von Bewegungen. So können wir uns mit ihr - aus der Third-Person Perspektive - kletternd und Salto schlagend durch die kalte, graue Stadt bewegen. Bevor wir etwas stehlen können, müssen wir erst einmal ungesehen und ungehört einen Weg zu den verschiedenen Plätzen finden. Für die heimliche Fortbewegung stehen zwei Geschwindigkeiten zur Verfügung - schleichen und gehen. In beiden Geschwindigkeiten bewegt sich Anya komplett lautlos. Zudem kann sie rennen, über Objekte springen und so weiter. Wenn der Spieler anfängt zu rennen wird er allerdings von den Wachen gehört - was entsprechenden Ärger bedeutet. Wie in vergleichbaren Spielen darf ein passendes Inventar nicht fehlen. Unsere Heldin kann auf unterschiedliche Hilfsmittel zurückgreifen. Eine GPS Karte verrät uns z.B. wo wir uns gerade aufhalten. Hinzu kommt eine Sichtbarkeitsanzeige, die uns anzeigt, inwieweit wir aktuell gesehen werden können. Diese Anzeige ist sehr wichtig, denn wir werden nur ungestört vorankommen, wenn wir uns unaufmerksam durch die Levels bewegen. Das schaffen wir vor allem mit den Schatten, die uns fast unsichtbar machen. Ist ein Raum zu hell, können wir mit gezielten Schüssen für genügend Dunkelheit sorgen. Lampen oder andere Lichtquellen sind zerstörbar und so braucht man nur eine Kugel zu opfern um ungesehen weiter zu kommen. Lärm ist auch noch ein Thema in diesem Spiel. Sollten wir Geräusche oder plötzliche Bewegungen machen, können uns die Wachen ebenfalls entdecken. Manchmal muss ein Raum dunkel sein, damit Anya ihn ungesehen durchqueren kann. In derartigen Situationen sollten wir das Nachtsichtgerät benutzen. Nachdem unsere Meisterdiebin in einen Raum eingedrungen ist, kann sie den Raum durchsuchen und diverse Gegenstände entwenden. Mit äußerster Präzision und Vorsicht kann Anya sich auch noch an Sicherheitsleute heranschleichen und sie bestehlen. Auf diese Weise gelingt es ihr an neue Gegenstände und Hilfsmittel zu kommen, die ihr Zugang zu Räumen verschafft, die anderenfalls versperrt bleiben. Im Laufe des Spiels stoßen wir immer wieder auf abgesperrte Bereiche. Diese können durch Schlösser oder Codes knacken, Stahlgitter durchschneiden oder Safes aufbrechen zugänglich gemacht werden. Entdecken uns doch mal Wachen, so bearbeiten uns diese sofort mit Kugeln. Wir dürfen uns natürlich wehren und dafür stehen uns diverse Waffen zur Verfügung. Außerdem haben wir noch einen Tracker, mit dem wir Wachen und Sicherheitskameras markieren und anschließend auf dem GPS beobachten können. Der Neutralisator verschießt dagegen Starkstromprojektile. Durch diese werden Sicherheitssysteme neutralisiert und Überwachungsdronen zerstört. Außerdem werden Wachen mit dieser Waffe betäubt. Das war aber noch nicht alles. Daneben gibt es noch den Schallstrahler. Dieser ist dazu da, die Aufmerksamkeit von Anya abzulenken und Wachen von ihren Posten wegzulocken. Mit der Stolperfalle kann die Meisterdiebin ebenso Feinde ausschalten wie mit ihren Kampftechniken. So dürfen wir uns nun den diversen Aufgaben stellen.

 

Technik:

Die Grafik sieht insgesamt ganz gut aus, auch wenn diese nicht an Topspiele wie Splinter Cell herankommt. Die Texturen könnten z.B. ein wenig hochauflösender sein. Dafür werden wir nicht nur gute Licht- und Schatteneffekte zu sehen bekommen, sondern auch nette Wettereffekte. Ein wenig kann man noch die Animationen kritisieren. Die Figuren bewegen sich nicht gerade geschmeidig durch die Räume und unsere Heldin kommt ebenfalls etwas hölzern rüber. Zumindest werden wir durch eine anständige Präsentation entschädigt. Besser ist der Sound ausgefallen. Je nach Situation werden wir einen anderen Soundtrack zu hören bekommen und auch die Ingamegeräusche klingen recht realistisch. Hinzu kommt eine gute deutsche Lokalisierung. Mit der Steuerung wird sich jeder schnell anfreunden können. Diese ist weder überladen noch komplex. Selbst die KI der CPU-Figuren kann ansatzweise überzeugen. Der Schwierigkeitsgrad ist u.a. auch deswegen recht hoch ausgefallen. Gerade Anfänger könnten hier Probleme bekommen. Trotz kleinerer Macken kann man mit der Technik insgesamt zufrieden sein.

 

Fazit:

Eigentlich wird sich jeder Stealth-Action-Fan mit dem Spiel anfreunden können. Viele Möglichkeiten sind vorhanden und so bleibt es uns überlassen, wie wir ein Level bestreiten wollen. Neben einer netten Grafik werden wir vor allem eine tolle Präsentation zu sehen bekommen, die genauso ansprechend ist wie der Sound oder die Story. Auf genügend Abwechslung hat der Hersteller auch noch geachtet. Actionpassagen sind genauso vorhanden wie Schleichmissionen und so wird man ohne Probleme Stolen bis zum Ende spielen können. Das fällt allerdings auch nicht schwer, denn geübte Spieler sehen nach wenigen Stunden den Abspann. Wer also nichts gegen sehr kurze Spiele hat und mal eine weibliche Diebin spielen wollte, darf bei Stolen ruhig zuschlagen. Allerdings seid nicht enttäuscht, wenn das Spiel nach zwei Tagen beendet ist. In dieser kurzen Spielzeit werdet Ihr aber gut unterhalten.

 

Features:

- Fesselnde Diebesthematik: Spieler infiltrieren unterschiedliche Szenarien, um Beute zu machen
- Variantenreiche Orte: Unbemerktes Eindringen in Museen, Firmen, Hochsicherheitstrakte usw.
- In Echtzeit berechnete Licht- und Schatteneffekte
- Detailreiche Grafikdarstellung in 3rd-Person-Prespektive
- Spannungs- und actiongeladene Erzählpassagen sowohl in Spielgrafik als auch in aufwändig gerenderten Zwischensequenzen
- Spieler nutzen vielseitige High-Tech-Ausrüstung: Ultraschallvisor, Kletterausrüstung, Ortungsgeräte usw.
- Virtueller Mithelfer beobachtet das Geschehen und gibt über Funkgerät Anweisungen zur Vorgehensweise

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Stolen (PC)

 
 Stolen
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 79 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 76 %  
Gesamtwertung:  78 %  

Systemvoraussetzungen PC:

- Win 2000/XP
- Pentium 3 mit 1 Ghz
- 128 MB RAM
- 3G Festplatte
- GeForce 2 Grafikkarte

 


 

 

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