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Stronghold Crusader Extreme - Review (PC)

Wertung:
80 %

Einleitung:

Auf eine erfolgreiche Vergangenheit kann die Stronghold-Reihe zurückschauen. Alles begann vor gut sieben Jahren mit dem gleichnamigen ersten Teil. Es folgten 2002 Stronghold Deluxe und Stronghold Crusader. Dann dauerte es fast drei Jahren bis endlich der richtige Nachfolger mit dem Titel Stronghold 2 auf den Markt kam. Die Fangemeinde hofft nun auf einen dritten Teil. Stattdessen bringt der Entwickler Firefly Studios eine Neuauflage von Stronghold Crusader in den Handel. Es handelt sich dabei um das Spiel Stronghold Crusader Extreme. Dieses Spiel kostet übrigens keine 30 Euro. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version des Echtzeitstrategiespiels ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung für alle Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Ganz ohne Grund werden wir natürlich nicht auf das Schlachtfeld geschickt. Wir schreiben das Jahr 1094. Der griechische Kaiser Alexius I sendet ein Hilfegesuch an Papst Urban II. Türkische Armeen haben die östlichen Provinzen des griechischen Reiches überfallen und nähern sich nun der Hauptstadt Konstantinopel. Der Papst legt den Rittern Westeuropas nahe, Ihre Differenzen und Streitigkeiten beizulegen, um den Griechen im Osten zu helfen. Er ruft sie alle zusammen, um einen heiligen Krieg zu führen, der gleichzeitig als Pilgerreise nach Jerusalem dient. Der erste Kreuzzug steht kurz bevor. Bevor wir Zehntausende Soldaten in die Schlacht führen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Stronghold Crusader Extreme umfasst eine auf den neusten Stand gebrachte Version des ursprünglichen Stronghold Crusader. Neue KI-Gegner und Karten, eine ganz neue Route und bis zu 10.000 Einheiten warten nun auf uns. Nachdem das Spiel installiert wurde, kann man neben Stronghold Crusader auch das Spiel Stronghold Crusader Extreme starten. Auf Stronghold Crusader gehen wir jetzt nicht näher ein, denn das in die Jahre gekommene Spiel sollte jeder kennen. Nachdem wir Stronghold Crusader Extreme gestartet haben, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten "Crusader Extreme", "Extreme Mehrspieler" und "Eigene Szenarien". Unter zu letzt genannten Punkt könnt Ihr eigene erstellte Karten spielen. Wer dagegen lieber gegen menschliche Gegenspieler antreten möchte, der sollte unter Extreme Mehrspieler ein Spiel über das Internet wagen. Das Herzstück des Spiels ist allerdings der Crusader Extreme-Modus. Hier darf man dann ein eigenes Spiel ganz nach seinen Vorstellungen oder einen Kreuzzug bestehend aus 20 Einzelmissionen bestreiten. Ist Euch hier eine Mission zu schwer, so dürft Ihr diese übrigens überspringen. Im Spiel angekommen, erblickt der Spieler die etwas veralterte Grafik. Hier sollen wir nun diverse Schlachten gegen computergesteuerte Gegner bestreiten. Wie oben schon geschrieben, stehen dazu gut zehntausend Mann zur Verfügung. Diese große Anzahl hat allerdings einen Nachteil, denn hierdurch wird alles ein wenig unübersichtlich. Das Spiel setzt natürlich wieder auf Burgen bauen und das bekannte Aufbausystem. Wir starten grundlegend mit einer Burg, die wir ausbauen sollen. Warenlager, Farmen und Sägewerke müssen genauso gebaut werden, wie Waffenkammern oder Kasernen. Dazu werden Rohstoffe wie Holz, Stein, Ruhm und Gold benötigt. Damit die Wirtschaft floriert, muss der Spieler Arbeiter rekrutieren. Diese kann man allerdings nicht nur für die Arbeit einsetzen, denn sie sind auch das Grundgerüst für unsere spätere Armee. Mit unseren Truppen müssen wir dann andere Siedlungen angreifen. Für unsere Aktivitäten erhalten wir dann Ehre und Ruhm - wodurch Spezialeinheiten frei werden. Das Spiel setzt stark auf die kriegerischen Handlungen. Daher darf sich der Spieler auf viele unterschiedliche Truppen und Waffen freuen. Selbstverständlich dürfen die bekannten Belagerungseinheiten wie Turm, Schutzwand, Katze, Katapult und so weiter nicht fehlen. Jede Partei hat dabei ihre ganz eigenen Einheiten, die spezielle Vor- aber auch Nachteile besitzen. Der Burgenbau stellt natürlich wieder einen wichtigen Bestandteil des Spiels dar. Der Hersteller gönnt uns eigentlich alles, was dazu nötig ist. Tore, Wälle, Treppen, Türme und diverse Verteidigungsanlagen lassen das Ritterherz schnell höher schlagen. So agieren wir nun in den unterschiedlichen Levels, bauen eine florierende Wirtschaft auf, kämpfen gegen starke Gegner und versuchen die missionswichtigen Ziele zu erfüllen. Damit das nicht zu langweilig wird, gönnt uns der Hersteller frische Karten, neue Kräfte und komplett neue Gegner.

 

Technik:

Die Grafik wird heutzutage keinen mehr umhauen. Wir agieren in grob gestalteten und etwas sterilen Landschaften. Zumindest wurde auf eine vereinzelte Vegetation und ansehnliche Burgen geachtet. Auch die Texturen zeigen nur wenige Details. Vor allem, wenn man nah heranzoomt, wirken diese sehr verwaschen und unspektakulär. Allerdings muss man dazu sagen, dass das Spiel auf die Grafik-Engine des Originals setzt und so sollte keiner eine opulente 3D-Welt erwarten. Dürftig kommen auch die Figuren rüber. Sie wurden recht klobig modelliert. Hinzu kommen staksige und sich oft wiederholende Bewegungen. Der Sound ist grundlegend in Ordnung. Neben diversen Ingamegeräuschen und einer stimmungsvollen Musik, werden wir auch gute deutsche Synchronstimmen zu hören bekommen. Diese geben nicht nur wichtige Informationen, sondern sie treiben auch die Handlung gut voran. Die Steuerung ist genretypisch. Alle Aktionen kann man recht einfach mit der Maus ausführen und so wird jeder sehr schnell damit klar kommen. Hinzu kommen übersichtliche Schaltflächen und Menüs und so verlieren wir eigentlich nur den Überblick, wenn wir die vielen Einheiten unter Kontrolle bringen wollen. Etwas mager ist dann noch die KI. Eigene Einheiten aber auch computergesteuerte Feinde verhalten sich nur selten intelligent. Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich auf einem ordentlichen Niveau. Vor allem die Missionen im Extreme-Spiel haben es in sich. Anfänger sollten daher ruhig den mitgelieferten Vorgängerteil anspielen. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite nicht wirklich mit heutigen Maßstäben mithalten.

 

Fazit:

Stronghold Crusader Extreme ist selbstverständlich kein Strategiespiel, das mit aktuellen Topgames mithalten kann. Alleine die Grafik hinkt heutigen Spielen um Meilen hinterher. Dennoch können sich Spieler mit dem Game eine ganze Weile beschäftigen. Das Strategiespiel ist ein zeitloser Klassiker mit einem guten Gameplay. Selbst heutzutage macht das Spiel noch sehr viel Spaß. Auch die neuen Features und die erweiterten strategischen Möglichkeiten werden Strategiespielern gefallen. Man muss allerdings ein Liebhaber von Stronghold-Spielen sein, um einen Kauf nicht zu bereuen. Schließlich kostet die erweiterte Neuauflage gut 30 Euro. Wer also aktuell ein nettes Strategiespiel ohne grafische Highlights sucht, der darf bei Stronghold Crusader Extreme ruhig zuschlagen.

 

Features:

- Befehlige gigantische Armeen und kämpfe epische Schlachten im besten Stronghold Crusader aller Zeiten
- Das erste Stronghold mit exzessivem Multiplayer Teil
- Das Feature auf das die Community so lange warten musste
- Völlig neuartige Spezialaktionen eröffnen dem Spieler ungeahnte taktische möglichkeiten
- 20 brandneue Kampagnenmissionen, die selbst die Nerven der erfahrensten Crusader auf die Probe stellen
- Das "Extreme" Package beinhaltet neben Stronhold Crusader Extreme auch das Original Stronghold Crusader und massig Bonusmaterial (u.a. von der limitierten Edition War Chest, das zuvor niemals in Europa veröffentlicht wurde)
- Verbesserte künstliche Intelligenz und acht neue Gegenspieler Dreißig neue eigenständige Karten stehen sowohl für Multiplayer als auch für Singleplayer zur Verfügung.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Stronghold Crusader Extreme (PC)

 
 Stronghold Crusader Extreme
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 72 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 83 %  
Singleplayer: 82 %  
Multiplayer: 84 %  
Spielspaß: 83 %  
Gesamtwertung:  80 %  

Systemvoraussetzungen:

Minimum:

- Proz.: Pentium® III 500 mhz / RAM: 128MB / HDD: 850 MB
- OS: Windows 98SE/ME/2000/XP/XP Media/Vista
- Grafik: DirectX 7 compatible 4MB Grafikkarte
- Sonst. DVD Laufwerk erforderlich
- Sound: DirectX 7 compatible sound card


Empfohlen:

- Proz.: Pentium® III 500 mhz / RAM: 128MB / HDD: 850 MB
- OS: Windows 98SE/ME/2000/XP/XP Media/Vista
- Grafik: DirectX 7 compatible 4MB Grafikkarte
- Sonst. DVD Laufwerk erforderlich
- Sound: DirectX 7 compatible sound card

 

 

 

 

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