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Sudden Strike 3: Arms for Victory - Review (PC)

Wertung:
74 %

Einleitung:

Fans der Sudden Strike-Serie können sich freuen, denn Koch Media bringt endlich den dritten Teil der Reihe auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Spiel Sudden Strike 3: Arms for Victory. Alles begann vor gut sieben Jahren, als das erste Spiel das Licht der Welt erblickte. Es folgten dann Games bzw. Erweiterungen wie Sudden Strike 2 oder Total Victory. Jetzt dürfen sich Möchtegernstrategen in das neuste Abenteuer der Echtzeit-Strategieserie stürzen. Natürlich steht auch diesmal der Zweite Weltkrieg im Mittelpunkt. Wir konnten uns die fertige PC-Version jetzt ausgiebig ansehen. Ob das neuste Werk von Fireglow Games an alte Erfolge anknüpfen kann, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Sudden Strike 3: Arms for Victory basiert auf Ereignissen des Zweiten Weltkrieg, die an ausgesuchten Kriegsschauplätzen stattgefunden haben. Bevor wir allerdings auf das Schlachtfeld gehen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem Ihr das Spiel installiert und gestartet habt, muss ein Profil angelegt werden. Im Anschluss folgt das Hauptmenü mit den Punkten Einzelspieler, Mehrspieler, Optionen und Ruhmeshalle. Wie gewohnt kann man unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen wie Grafik, Sound und die Spieloptionen anpassen. In der Ruhmeshalle könnt Ihr Euch außerdem in aller Ruhe Statistiken der abgeschlossenen Kampagnen, eigenen Szenarios und Mehrspieler-Partien ansehen. Wer gerne gegen einen menschlichen Gegner eine Partie bestreiten möchte, sollte in den Mehrspielermodus wechseln. Über LAN oder das Internet warten diverse Spielarten darauf, von Euch bestritten zu werden. Bevor der Gamer allerdings hier sein Können unter Beweis stellt, sollte jeder den Einzelspielerbereich ausgiebig durchspielen. Hier dürft Ihr eine Kampagne oder ein eigenes Szenario beginnen, eine andere Kampagne auswählen oder einen zuvor gesicherten Spielstand laden. Insgesamt stehen übrigens fünf Kampagnen zur Verfügung. Der Gamer darf auf der Alliierten Seite genauso kämpfen, wie als Deutscher, Russe, Amerikaner oder Japaner. Jede einzelne Kampagne versetzt uns in die größten Schlachten des Zweiten Weltkriegs. Vor einem Einsatz gelangt der Spieler in das Missionszielmenü. Hier erhaltet Ihr Missionsziele und strategische Informationen vom Oberkommando über die Standorte unserer Truppen und die erwartete feindliche Militärpräsenz. Im Anschluss geht es ein wenig unspektakulär direkt auf das Schlachtfeld. Das Gameplay und die Steuerung sind sehr genretypisch. Zum einen orientieren wir uns mit Hilfe einer taktischen Minikarte. Hier sehen wir unsere Einheiten und die des Gegners. Unsere Truppen können wir nicht nur auf der Karte neu platzieren, sondern auch über die normale Map. Die unterschiedlichen Einheiten dürft Ihr nach Typ schnell zusammenfassen oder auch diverse Truppenteile über Schnelltasten gruppieren. Auf unserem Interface finden wir dann noch ein Befehlsfeld. Hiermit kann man seinen Jungs dann Befehle wie z.B. "Bewegen", "Angreifen", "Stürmen", "Drehen", "Einheiten abladen", "Verteilen", "Auftanken", "Reparieren", "Heilen" usw. geben. Selbstverständlich kann man auch alle Anweisungen über die Tastatur aktivieren.

Wahlweise suchen wir nun die entsprechenden Einheiten aus und agieren taktisch klug auf der Karte. Dabei müsst Ihr die Topographie beachten, denn die Landschaft wirkt sich direkt auf unsere Handlungsmöglichkeiten aus. Seid Ihr auf dem falschen Untergrund unterwegs, so kann die Geschwindigkeit rapide abnehmen. Verluste werden dann zum Teil durch Nachschubeinheiten ausgeglichen. Hinzu kommt in bestimmten Missionen, dass wir Bonusse erhalten. Mit Artillerieschlag, Flugzeuge oder ein Ziel für die Marine auswählen kann man zusätzliche und besonders wirkungsvolle Angriffe ausführen. Unsere Einheiten haben dann noch jeweils eine Statusanzeige. Hiermit erkennt der Spieler schnell, wie gut es einer Einheit geht und ob sie geheilt oder repariert werden muss. Bei den Einheiten schöpft der Hersteller natürlich aus den Vollen. MG-, MP-, und reguläre Schützen sind genauso vorhanden wie Offiziere, Sanitäter, Besatzungen, Mechaniker, Pioniere, Marines oder Flammenwerfer. Hinzu kommen Artillerie, Flugabwehr, Kanonen, Haubitzen, Mörser, Raketenwerfer, gepanzerte Wagen, Versorgungsfahrzeuge und diverse Panzer. Das war noch nicht alles. Auch Schiffe erfreuen das Strategenherz, genauso wie Züge und Flugzeuge. Im Spiel selber findet Ihr dann noch - neben normalen Gebäuden - Radarstellungen, Flugplätzen, Munitionsdepots, Bunker und vieles mehr. Ihr sehr schon das man hiermit ein wirklich vielschichtiges Strategiespiel aufziehen kann. Das liegt auch daran, dass auf viele kleine Details geachtet wurde. So ist die Entfernung zu einem Gegner wichtig um Angriffe effektiver zu machen. Außerdem muss man immer die passenden Jungs dabei haben, um z.B. ein Fahrzeug oder Geschütz zu besetzen. Es wurde auch viel Wert auf die Aufklärung gelegt. Nur wer das Terrain wirklich kennt, wird die Schwachpunkte des Feindes sehen und nicht in einen Hinterhalt geraten. Dass Ihr Eure Jungs nicht einfach so verheizen solltet, versteht sich von selbst. Schließlich sammeln die Truppen in einer Schlacht an Erfahrung, wodurch sie später noch besser werden. Ihr seht schon, dass an vieles gedacht wurde und so sind spannende Schlachten vorprogrammiert. Diesmal finden die Gefechte übrigens nicht nur auf dem Land statt. Jetzt dürft Ihr sogar auf dem Meer gegen feindliche Einheiten vorgehen.

 

Technik:

Die Grafik kann leider nicht mit dem ansonsten guten Gameplay mithalten. Wir werden zwar viele unterschiedliche Umgebungen erblicken, diese weisen aber sehr unscharfe Texturen auf. Auch ein paar Details mehr in den Landschaften hätten dem Spiel gut getan. Die Einheiten wurden leider auch nicht sonderlich detailliert modelliert. Zumindest bewegen sie sich nett animiert über die Karte. Der Hersteller hat dann noch an kleinere Effekte und Licht bzw. Schattenspiele gedacht. Wirklich vom Hocker reißen diese einen allerdings nicht. Zumindest werden sehr viele Einheiten auf dem Schlachtfeld dargestellt. Etwas schade ist auch, dass die Präsentation in der Kampagne etwas dürftig ausgefallen ist. Wer gerne aufwendige Movies sieht, der wird ein wenig enttäuscht sein. Der Sound ist ganz in Ordnung. Viele passend eingespielten Ingamegeräuschen lauschen wir genauso, wie authentischen Waffen. Hinzu kommt eine stimmungsvolle Musik und ansprechende Synchronstimmen. Die Steuerung ist genretypisch. Wer schon einmal so ein Echtzeit-Strategiespiel gespielt hat, wird sofort mit dem Game klar kommen. Alle Handlungen mit der Maus klappen auf Anhieb. Die Schaltflächen wurden gut angebracht und so wird selbst ein Anfänger nicht überfordert. Wer dagegen gerne mit der Tastatur spielt, kann dieses ebenfalls problemlos machen. Die Kamera hat alles im Blick. Wir können diese frei drehen und zoomen und so sind wir immer selber für einen optimalen Blickwinkel zuständig. Ordentlich ist auch die KI der computergesteuerten Einheiten. Der Computer agiert mit seinen Truppen sehr geschickt und so machen die Schlachten im Singleplayerbereich jede Menge Spaß. Allerdings solltet Ihr den Schwierigkeitsgrad nicht unterschätzen. Es ist nicht immer leicht einen Sieg davon zu tragen. Fasst man nun alles zusammen, so kann das Spiel bei der Technik - bis auf die optische Seite - durchaus überzeugen.

 

Fazit:

Sudden Strike 3: Arms for Victory ist ein wirklich gelungenes Echtzeit-Strategiespiel. Zwar kann das Game bei der Grafik nicht mit anderen Genregrößen mithalten, allerdings stört das nur wenig. Dafür ist die Spieltiefe enorm und so kann man mit der zweckmäßige Grafik gut leben. Der Umfang ist einfach nur gigantisch. Neben vielen dargestellten Einheiten können auch die diversen unterschiedlichen Truppenteile und die spielerischen Möglichkeiten voll überzeugen. Es wurde auf vieles geachtet und so sind spannende und vor allem taktische Schlachten garantiert. Strategieexperten die mit einer bescheidenen Optik leben können, sollten sich das anspruchsvolle Spiel auf jedenfall einmal ansehen. Uns hat Sudden Strike 3: Arms for Victory wirklich gut gefallen und daher können wir auch einen Kauf befürworten.

 

Features:

- Moderne 3D-Grafikengine mit dynamischen Echtzeit-Lichteffekten
- Tausende Einheiten, hunderte Prototypen
- Riesige Karten (bis zu 8x8 km)
- Innovative Steuerung (weniger kompliziert, mit mehr Möglichkeiten)
- Starke KI
- Seeoperationen
- Der Geist der "Sudden Strike"-Reihe wird perfekt weitergeführt. Dies ist das Kriegsspiel Ihrer Träume!

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Sudden Strike 3: Arms for Victory (PC)

 
 Sudden Strike 3
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 64 %  
Sound: 70 %  
Bedienung: 81 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer: 76 %  
Spielspaß: 78 %  
Gesamtwertung:  74 %  

Systemanforderungen:

- Betriebssystem: Windows XP/ME/2000/98
- CPU: 2,8 GHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor
- Speicher (RAM): ab 1024 MB RAM
- CD-ROM: DVD Laufwerk erforderlich
- Grafikkarte: Shader 2.0 - Unterstützung. Mindestens: NVidia GeForce 5200 oder ATI Radeon 9500. Empfohlen: Radeon 9800 oder GeForce 6600.

 

 

 

 

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