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Swords of Destiny - Review (PS2)

Wertung:
68 %

Einleitung:  

Atari und Rising Star Games bringen mit Swords of Destiny ein neues Action-Adventure-Spiel auf den deutschen Markt. Schon beim Kauf dürfen sich Playstation 2-Besitzer freuen, denn das Spiel kommt mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von gerade einmal 29,99 Euro in den Handel. Wir konnten uns das epische Spiel jetzt genauer ansehen. Ob die Umsetzung des aus Japan stammenden Spieletitels gelungen ist, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich kommt so ein Spiel nicht ohne eine Story aus. Die von Lei Yung´s Meister zuvor besiegte allgegenwärtige Bedrohung kehrt in der Gestalt von Gyakis, einer Rasse von mächtigen Dämonen und ihrer tyrannischen Kaiserin zurück, wild entschlossen Tod und Zerstörung über das Land zu bringen. Lei Yung ist der einzige der sich dieser scheinbar unaufhaltsamen Armee des Bösen stellt. Wir übernehmen natürlich die Rolle von Lei Yung, einem sehr begabten Lehrling. Bevor sich unser Held den Gefahren stellt, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü. Hier finden wir die Menüpunkte New Game, Load Game und Option. Wie Ihr evtl. schon bemerkt habt, wurde das Spiel nicht übersetzt. Ihr müsst Euch also mit englischsprachigen Menüs auseinandersetzen. Zum Glück spediert uns der Hersteller ein deutsches Handbuch, das alle wichtigen Bereiche des Spiels gut erklärt. Kommen wir zurück zum Hauptmenü. Wie gewohnt kann man unter Option alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Besteht ein Spielstand, so kann man diesen unter Load Game aktivieren. Am Anfang bleibt uns natürlich nichts anderes übrig, wie ein neues Spiel zu starten. Nachdem der Akteur auf den Menüpunkt New Game gedrückt hat, muss er erst einmal den Schwierigkeitsgrad einstellen. Gewählt werden kann zwischen den beiden Stufen Easy und Normal. Im Anschluss startet das Spiel recht unspektakulär mit einer Art Tutorial. Im Einführungsbereich werden wir die Steuerung mit Hilfe von englischen Texten und kleinen praktischen Übungen gut kennen lernen. Sind wir damit fertig, folgt ein gut gemachtes Intro. Auch hier wird die Story mit englischer Sprachausgabe und Texten wiedergegeben. Wer der Sprache nicht mächtig ist, wird ein kleines Problem bekommen. Allerdings müssen wir auch erwähnen, dass man der Story mit gewissen Sprachkenntnissen gut folgen kann.

Kommen wir zurück zum Spiel. Die Geschichte beginnt mit Yan Des Trainings-Dojo auf dem Auraberg. In einem Level angekommen sollen wir nun - mit unserer Spielfigur - alles weg hauen, was sich auf dem Bildschirm bewegt. Dazu bewegen wir uns durch sehr lineare Levels, in denen die Gegner immer wieder aus dem Boden auftauchen. Dabei werden wir es nicht nur mit einfachen Monstern zu tun bekommen. Hin und wieder sollen wir auch fette Bosskämpfe gewinnen - was nicht immer einfach ist. Nur mit der richtigen Taktik werden wir gegen diese übermächtigen Gegner erfolgreich sein. Alle anderen Gegenspieler sind natürlich ein gefundenes Fressen für unsere Waffen. Damit wir den Überblick nicht verlieren, kann man - mit einem einfachen Tastendruck - einen Gegner direkt ins Visier nehmen. Somit verlieren wir ihn nicht aus dem Auge und können problemlos auf ihn eindreschen. Neben einfachen Attacken gibt es auch noch Sprintattacken, Ausweichattacken, Sprungangriffe, Luftattacken und Drachenattacke. Ist ein Gegner etwas weiter weg, kann man sich durch einen Sprint schnell zu ihm hinbewegen. Dank unserer Sprungfähigkeiten sind selbst Gegner in der Luft und in den Levels eingebaute Fallen kein großes Problem. Sind alle Gegner in einem Bereich besiegt, öffnet sich eine Tür, die uns in den nächsten Abschnitt bringt. Hin und wieder soll der Spieler dann noch Objekte aufsammeln und selten vorkommende Gegenstände zerstören, die ebenfalls nette Extras beinhalten. So erhalten wir dann auch neue Waffen - wie das Schwert des Erwachens oder die von Göttlichen Bestien besessenen Schwerter. Durch Einsatz der im Kampf verdienten Erfahrungspunkte, kann der Spieler übrigens die Fähigkeiten seiner Göttlichen Bestien ausbauen. So agieren wir nun durch die verschiedenen Levels und besiegen was uns vor die Klinge kommt.

 

Technik:

Die Grafik ist eigentlich in Ordnung. Viele Effekte sind genauso vorhanden wie gut modellierte Gegner. Selbst unsere Spielfigur bewegt sich recht geschmeidig durch die Levels. Diese sehen dagegen nicht ganz so schön aus. Zum einen bestehen die Levels aus engen Gängen, die in etwas größeren Plätzen enden. Neben schwachen Texturen werden wir auch immer wieder die gleichen Gegner zu sehen bekommen. Außerdem wären ein paar Details mehr - in den Räumen bzw. Gängen - echt nett gewesen. Etwas unverständlich ist auch, dass wir kaum Objekte zerstören können. So macht selbst das Absuchen nach nützlichen Items wenig Spaß. Da wir sehr hoch springen können, erblicken wir außerdem viele schwarze Bereiche - die sich hinter den Mauern befinden. Ein wenig mehr Mühe hätte sich der Hersteller wirklich geben können. Der Sound kann dagegen überzeugen. Neben passenden Ingamegeräuschen und einer stimmungsvollen Musik, dürfen wir auch professionellen Synchronsprechern lauschen. Leider hat uns der Hersteller keine deutsche Sprachausgabe gegönnt und so sollte man der englischen Sprache mächtig sein. Nett wäre natürlich ein deutscher Untertitel gewesen. Dieser ist aber ebenfalls nicht vorhanden. Zumindest wird in dem deutschsprachigen Handbuch alles gut erklärt und so kann jeder schnell in das Spielgeschehen einsteigen. Die KI der Gegner ist genretypisch mager. Sie warten förmlich darauf von uns erledigt zu werden. Nur die Bosskämpfe laufen ein wenig härte ab. Mit der Steuerung wir jeder sehr schnell klar kommen. Zum einen liegt das am Einführungslevel. Hier kann man schon im Vorfeld alle wichtigen Aktionen erlernen. Außerdem wurden die Funktionen gut auf das Pad gelegt und so kann der Akteur schon nach kurzer Zeit die wildesten Combos ausführen. Etwas nervig ist allerdings die Kamera. Diese muss der Akteur permanent selber nachjustieren. Einzig wenn wir einen Gegner ins Visier nehmen, dreht sich diese automatisch. Wird es mal hektisch, so kann man hierdurch recht schnell den Überblick verlieren. Fasst man alles zusammen, so kann die technische Seite leider nicht wirklich überzeugen. In der heutigen Zeit erwarten man einfach mehr von einem Spiel.

 

Fazit:

Swords of Destiny ist ein nettes Action-Adventure, dass allerdings schnell langweilig wird. Grundlegend läuft das Spiel immer gleich ab - alles niedermetzeln was sich bewegt. Hinzu kommen etwas dürftig gestaltete und vor allem sehr lineare Levels. Nett ist zumindest, dass ein paar eingebaute Fallen unser Leben hin und wieder erschweren. Wirklich vom Hocker hauen einen diese Herausforderungen aber nicht. Zumindest muss man dem Spiel zugute halten, dass die Eingewöhnungsphase sehr kurz ist. Schon nach wenigen Minuten kann man alle Aktionen sicher ansetzten und so ist man sehr schnell im Spielgeschehen drin. Nett sind auch die gut funktionierenden Combosysteme. Selbst Genreneulinge werden sofort wilde Attacken hinbekommen. Gelungen ist auch die Steuerung. Einzig die etwas nervige Kamera vermasselt die eine oder andere Aktion. Nett wäre natürlich auch eine deutsche Übersetzung gewesen. Diese fehlt genauso wenig, wie eine deutsche Sprachausgabe. Besser ist da schon die Vielfalt der Waffen. Der Hersteller hat uns davon gleich 48 gegönnt. Trotz diverser Kritikpunkte muss man auch den Anschaffungspreis berücksichtigen. Das Spiel kommt für unter 30 Euro auf den Markt und so muss man wohl einige Macken verschmerzen. Wer also einfache und sehr lineare Hack´n Slay-Spiele mag, der darf gerne zu diesem Spiel greifen. Sind Eure Erwartungen nicht allzu hoch, so könnt Ihr mit Swords of Destiny einige spaßige Stunden verbringen.

 

Features:

- Die fesselnde Storyline wird in atemberaubenden Zwischensequenzen erzählt
- Schauplatz ist das altertümliche China, das in überwältigender Graphik umgesetzt wurde.
- 48 wählbare Waffen, von denen manche nur durch spezielle Tötungsarten freigespielt werden können.
- Das intuitive "Swords-Time" Combo-System, führt auch noch nach längerer Spielzeit zu begeisterter Combo-Action.
- Kämpfen Sie gegen ihre Gegner auf dem Boden oder mitten in der Luft.

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Swords of Destiny (PS2)

 
 Swords of Destiny
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 68 %  
Sound: 76 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 62 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 60 %  
Gesamtwertung:  68 %  



 

 

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