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The Gladiators: Galactic Circus Games – Review (PC)

Wertung:
82 %

Einleitung:

Auf dem weit entfernten Planeten Myridion gilt das Prinzip Brot und Spiele um den Mob zu kontrollieren. Dafür werden Gladiatoren gebraucht die in den Arenen eingesetzt werden. Im Mittelpunkt des Spiels The Gladiators steht der Gefangene Greg D. Callahan der durch ein misslungenes wissenschaftliches Experiment in ein schwarzes Loch gesaugt und nach Myridion gebracht wurde. Dort wird er gezwungen, als Gladiator gegen die Erzschurken Maximix und Fargass anzutreten. Es geht um nichts weniger, als um die Kontrolle der Galaxie. Bei den Arenenkämpfen sind es nicht nur die drei Figuren die antreten, sondern sie bestreiten die Schlachten mit ihre Helfern die ebenfalls ins geschehen eingreifen. Bei Fargass sind es die Alien Horden, bei Maximix die tödlichen Droiden und bei Callahan die US-Marines. Egal welchen Gladiator man wählt, es geht nicht nur um den Sieg, sondern auch um die Gunst des Publikums. Dank des neuen Spiels aus dem Haus Arxel Tribe kann nun jeder in die modernen Gladiatorenkämpfe einsteigen.

 

Zum Spiel:

Von Beginn hat der Spieler ein kleines Kontingent an Einheiten, mit denen er sich den Weg durch die unterschiedlichen Arenen bahnen muß. Power Ups wie Heilung, stärkere Waffen, Panzerung oder so genannte Joker können eingesammelt werden. Letztere stellen die einzige Ressource dar und lassen sich an bestimmten Punkten (Spawnzonen) der Karte zum Einheitenkauf verwenden. Es gibt zwei Arten von Jokern: Einfache Joker, die sofort verschwinden, wenn sie aufgelesen werden, und jeweils 30 Punkte einbringen, und so genannte Respawnable Jokers. Diese können mehrfach reproduziert werden. Wenn der Gladiator genügend Ressourcen hat, kann er neue Einheiten schaffen - falls er eine Spawnzone besitzt. Diese Gebiete können weder gebaut noch kann man von Anfang an dort beginnen. Daher ist es wichtig die Spawnzone des Gegners zu erobern. Jegliches weitere Basismanagment fällt bei diesem Spiel weg und daher ist die Suche nach überlegende Positionen wie Türme oder Anhöhen oder den oben genannten Spawnzones der einzig taktische Aspekt in dem Spiel. 

Jetzt braucht der Spieler aber nicht befürchten das er in einer engen Arena spielt, sondern das Spiel ist so großzügig aufgebaut wie viele andere Strategiespiele. Es gibt Startpunkte, von wo man meist alleine den Kampf beginnt, und einen zu erreichenden Zielpunkt, an dem die Hauptfigur mit seinen Truppen ankommt. Grundsätzlich kann wohl gesagt werden, wer schon einmal ein Echtzeitstrategiespiel gespielt hat, wird sich mit The Gladiators auf Anhieb zurecht finden. Anweisungen gibt dabei u.a. eine blaue außerirdische Dame die allerdings nicht sehr hilfreich ist, da sie nicht immer richtige Hinweise gibt. Das Spiel selber hat besonderen Wert auf strategische Elemente gelegt. Es ist wichtig wie der Akteur seine Leute bewegt und wie er die Objekte nutzt. Kämpfer lassen sich z.B. in Büsche gut verstecken damit sie von den Feinden erst später gesehen werden. Auch Gebäude, wie Bunker oder Wachtürme sollten verwendet werden, da der Spieler ansonsten gegen die Übermacht kaum Chancen hat. 

Diese strategischen Elemente verursachen allerdings auch, das der Spieler kaum eine Arena auf anhieb schafft - sodas man vor allem erst mit Erfahrung weiter kommt. Oft gibt es nur einen logischen Weg durch die Arena den man mit Hilfe der Büsche, Steine, Bäume oder Gebäude erst einmal finden darf. Strategiefreaks wird dieses aber eher erfreuen. Sehr gut fallen aber die Arenen auf, die sehr unterschiedlich gestaltet worden sind. Es wird alles geboten - von der Dschungelumgebung bis hin zum Packeis. Insgesamt stehen rund 20 Missionen zur Auswahl die zu Beginn noch mit Callahan durchgespielt werden sollen. Später kann der Spieler aber auch in die Rolle der beiden anderen außerirdischen Rassen schlüpfen und so wird das Spiel dreifach interessant. Dieses geschieht in unterschiedlichen Kampagnen. Jedes mal, wenn der Spieler einen Ring beendet hat, schaltet sich übrigens die nächste Arena frei.

 

Zur Technik:

Die Optik ist eigentlich recht gut gelungen und braucht sich auch nicht vor anderen Spielen zu verstecken. Details wie fließendes Gewässer oder die detailreiche Flora und Fauna sorgen für eine optisch gelungene Spielumgebung. Mit einem entsprechend starken PC, kann man das Ganze auch in Auflösungen jenseits der 1024x768 und selbstverständlich in 32bit Farbtiefe genießen. Ebenfalls recht gut gelungen sind auch die Animationen der einzelnen Figuren. An Details wie Art des Ganges kann jeder sofort die schwere der mitgeführten Waffe erkennen. Ebenso gut sind die unterschiedlichen Waffeneffekte und zersplitternden Objekte gelungen. Leider besteht ein kleines Manko in der Zoomfunktion. Sie ist zwar gut zu bedienen aber leider läßt sie sich nicht gerade weit wegzoomen. So kann der Spieler immer nur einen recht kleinen Ausschnitt sehen und daher ist er gezwungen immer hin und her zu schwenken um das ganze Kampfgeschehen zu überblicken. Ein wenig mager fallen auch die Zwischensequenzen aus. Vor allem der unterschiedliche Stil führt zu Verwirrungen - da man mal Comicgrafik sieht und dann wieder eine 3D Optik. Trotzdem wird die Handlung recht gut erklärt. Dialoge werden übrigens mit Sprachfenster dargestellt. Der Sound bietet rockige Durchschnittskost. Die Kämpfer geben leider immer wieder die gleichen Sprüche ab die allerdings im Kampfgeschehen unter gehen.

Die Steuerung ist leicht erlernt und wer schon Erfahrung mit Echtzeitstrategiespielen hat wird sich recht schnell zurecht finden. Man sollte aber im Vorfeld einmal in das Handbuch schauen um alle gewünschten Aktionen auf Anhieb zu können. In der Regel wird der Spieler vor allem nur mit der Maus spielen. Zu Hilfe kommen dabei sehr logisch und selbsterklärende Icons die das agieren einfach machen. Selbstverständlich sind alle wichtigen Aktionen auch auf der Tastatur zu finden. Wer im Singlemodus keinen Spaß mehr findet kann außerdem auch über LAN oder Internet mit bis zu 16 anderen Spielern agieren.

 

Fazit:

Wenn man sich an die überzeichneten Charaktere und der abstrusen Story gewöhnt hat bekommt der Spieler mit The Gladiators ein Echtzeitstrategiespiel geliefert, das mal etwas anderes bietet. Allerdings erwartet den Spieler auch kein komplett anderes Spiel denn es ähnelt im Grundprinzip gängigen Strategiespielen. Durch die 20 Missionen, den unterschiedlichen Spielpersonen und dem Multiplayerpart - der ebenso umfangreich ausgefallen ist - wird dem Akteur ein Game geboten das langen Spielspaß verspricht. Dank der leicht zu erlernenden Steuerung, den vielen Details und der ansprechenden Grafik wird das Spiel trotz hohem Schwierigkeitsgrad nie langweilig und so kann man sich auf ein langzeitmotivierendes Strategiespiel freuen.

 

Features: 

-  Eine neue Generation der Realtime Strategy. RTS Action mit einer starken RPG Komponente

-  Enthält 3 Rassen: US Army/Aliens/Galactic Forces

-  3 Kampagnen, 20 Missionen, bis zu 500 zu kommandierende Einheiten

-  Der Gladiator kann Artefakte, Sprüche und Erfahrungspunkte sammeln Zusätzlich kann er Punkte erobern, wenn er die Gunst des Publikums gewinnt

-  Eine komplette interaktive Umgebung - Gebäude, Vegetation, fast alles ist zerstörbar und die Szenerie damit änderbar

-  Die Kampagnen, die der Spieler bestehen muß, um am Ende als Sieger dazustehen, sind gespickt mit Überraschungen und Wendungen

-  Netzwerkmodus für bis zu 8 Spieler mit Team-Mode, Deathmatch oder Capture the flag

Screenshots:

Wertungsbox:

The Gladiators: Galactic Circus Games (PC)

 
 The Gladiators
EUR 41,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 83 %  
Sound: 76 %  
Bedienung: 86 %  
Singleplayer: 82 %  
Multiplayer: 84 %  
Spielspaß: 83 %  
Gesamtwertung:  82 %  

Mindestkonfiguration:

-            Windows 98, ME, 2000 oder XP

-           Pentium II 350 MHZ oder AMD K6-2 350 MHZ oder höher

-           128 MB RAM

-           1 GB Festplattenspeicher

-           3D-Grafikkarte 16 MB

-           CD-Rom-Laufwerk

-           Modem 33 KPBS oder schneller für Internet

-            Netzwerkkarte für LAN

 

Offizielle Seite:

http://thegladiators.arxeltribe.com/

 

 

 

 

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