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The I of the Dragon - Review (PC)

Wertung:
83 %

Einleitung:

Neue Ideen sind bei Spielen recht selten. Um so erfreulicher ist es das über Zuxxez ein etwas andere Action-Rollenspiel auf den Markt kommt. Es handelt sich dabei um das Drachenabenteuer The I of the Dragon, dass von der russischen Spielschmiede Primal Softs entwickelt wurde. In dem Spiel agiert der Spieler diesmal mit einem Drachen. Das Spielprinzip ist recht einfach gehalten, was aber nicht bedeutet, dass keine Spieltiefe vorhanden ist. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen. Ob sich das Spiel gegen die breite Masse durchsetzen kann erfahrt Ihr in unseren Review.

 

Zum Spiel:

In dem Action-Rollenspiel schlüpft der Spieler in die Haut eines Drachens. Mit diesem erkunden wir fliegend die Spielwelt Nimoa. Diese Welt wird von dämonischen Monstern heimgesucht. Sie haben es auf die Menschheit abgesehen und nur der Sohn von Drachengott Ungh-Agor kann rettend eingreifen. Noch schläft dieser aber weise Männer wissen um seine erlösende Kraft und so beten sie um Hilfe. The I of the Dragon beginnt. Wir übernehmen den Part eines frisch geschlüpften Drachen. Drei Arten stehen zur Auswahl. Zum einen wäre da Barroth, ein blauer Eis-Drache der den kalten Hauch des Todes besitzt. Außerdem gibt es noch Nekromanten-Drache Morrogh der ätzende Säure speit. Der Feuerdrache Annoth versengt dagegen alles mit glühenden Feuerbällen. Euch ist es freigestellt mit welchen Drachen Ihr beginnen wollt. Jeder Drache hat unterschiedliche Vorteile die man im Spiel ausnutzen kann. Sie unterscheiden sich in Stärke, magische Begabung und Wendigkeit. Durch das vernichten von Brutstätten oder Gegnern wie Zyklopen erhält der Spieler Erfahrungspunkte wodurch der Drache aufsteigt. Mit den Aufstiegen bekommt der Spieler Punkte die er auf die Grundwerte packen kann. Außerdem dürfen wir auch neue Zaubersprüche erwerben. Eine Sache die Fans von Rollenspielen begeistern wird. Die unterschiedlichen Gegner finden wir in den zwölf riesigen Gebieten die wir frei befliegen können. In zehn Schwierigkeitsgraden sollt Ihr nun unterschiedliche Aufgaben bewältigen, wie z.B. das komplette säubern eines Areals von Gegnern. Daneben gibt es aber auch Levels die mehr auf Taktik ausgelegt sind. So müssen wir später auch Städte errichten und diese gegen Monster verteidigen.

Wir agieren in dem Spiel mit unserem Drachen in der Luft. Mit ihm können wir nicht nur fliegen, sondern auch in der Luft stehen bleiben. Die auftauchenden Gegner bekämpfen wir mit unterschiedlichen Mitteln. Zur Verfügung stehen uns zum einen die primären Fähigkeiten. Annoth z.B. kann mit seinen Geschossen Gegner verbrennen. Die Stärke der Geschosse können wir selber bestimmen. Daneben dürfen wir auch noch auf ganz eigene Magien zurückgreifen. Ist der Drache angeschlagen so frisst er auch mal schnell einen Gegner auf, wodurch die Lebensleiste aufgefüllt wird. Welchen Angriff wir ausführen ist uns freigestellt. Natürlich ist ein Gegner für manche Angriffe eher anfällig wie andere. Mit ein wenig Übung werden wir schnell die passenden Attacken für die jeweiligen Feinde finden. Die Gegner verhalten sich dann auch noch recht unterschiedlich. Da sie ebenfalls verschieden stark angreifen können, dürfen wir die Attacken nicht unterschätzten. Wir müssen aber nicht alles abbekommen was auf uns zufliegt. Durch ständige Bewegung kann man den Geschossen gut ausweichen. Da wir auch noch die Höhe verändern dürfen ist man durch ständige Bewegung sehr gut geschützt. Neben den Bodenfeinden treffen wir auch noch auf fliegende Gegner. Diese verlangen schon einiges mehr von uns ab. Ebenso gefährlich sind Schamane die uns mit Zaubern angreifen. Da der Schwierigkeitsgrad im Spiel leicht aber stetig steigt wird jeder mit den aufkommenden Feinden klar kommen. So agieren wir nun in den sehr großen Spielabschnitten und bauen unseren Drachen immer weiter auf.

 

Technik:

Leider fällt schnell auf, dass das Spiel keinen Mehrspielermodus hat. Außerdem werdet Ihr keine ausgiebigen Nebenquests finden. Gerade hier hätte man einiges mehr machen können. Trotz dieses Mankos bietet das Spiel aber sehr viel. Die Gebiete sind riesig und so dauert es schon einige Stunden bis man ein Level komplett erkundet hat. Der Wechsel zwischen den Örtlichkeiten fällt allerdings etwas öde aus. Über eine Karte klicken wir einfach in das nächste Gebiet. Optisch wird so einiges geboten. Neben netten Texturen können wir auch gute Licht- und Schatteneffekte bewundern. Außerdem bietet das Spiel unterschiedliche Tageszeiten und imposante Explosionen. Toll sind auch die Gegner und deren Vielfalt. Immer wieder erblicken wir neue Arten. Bei den Animationen wird zwar nichts außergewöhnliches geboten aber die Bewegungen reichen aus um die Figuren gut darzustellen. Leider zeigt die Engine das sie nicht mit den aktuellen mithalten kann. In der heutigen Zeit hat man dann auch schon bessere Umgebungen gesehen. Vor allem die Bäume sehen etwas ärmlich aus. Hinzu kommt das die Umgebungen sehr öde wirken. Ein paar Details mehr hätten wirklich nicht geschadet. Zumindest werden wir durch die spielbaren Drachen entschädigt die toll aussehen. Der Sound überzeugt einen fast komplett. Zur richtigen Zeit wird das passende Geräusch eingespielt. Das Geschehen wir dann noch durch eine nette Musik begleitet die auch nach längerem zuhören nicht nervig klingt. Positiv fallen auch die deutschen Stimmen auf. Ein wenig problematischer ist die Steuerung. Sie muss erst einmal beherrscht werden. Vor allem der Drache lässt sich nicht immer so lenken wie man es sich wünscht. Fasst man alles zusammen, so kann das Spiel technisch überzeugen. Es ist zwar nicht alles Perfekt aber mit der Zeit gewöhnt man sich an die kleinen Macken. Das Gameplay wird zumindest nicht beeinträchtigt.

 

Fazit:

Mit The I of the Dragon wird sich jeder Spieler schnell anfreunden können. Der Einstieg wird durch ein Tutorial sehr leicht gemacht und falls man doch einmal Hilfe braucht, kann man immer noch auf ein gutes Handbuch zurückgreifen. Die Story ist dann ebenso ansprechend wie die Rollenspielelemente. Dadurch wird ein Gameplay erschaffen was wirklich Spaß macht. Ist man erst einmal so richtig in das Spiel eingetaucht lässt es einen nicht mehr los. Anfänger werden hier genauso gefordert wie Profis. Durch den stetig steigenden Schwierigkeitsgrad wird niemand überfordert. Trotz der 12 großen Karten vermisst man einen Onlinemodus oder einen Mehrspielerbereich. Zumindest wird jeder im Singelplayerpart viele Stunden verbringen können. Spieler die aktuell ein etwas anderes Action-Rollenspiel suchen, erhalten mit The I of the Dragon ein interessantes Spiel. Zwar ist das Game nicht das technisch stärkste aber die kleinen Einschränkungen stören nicht den Spielspaß. Jeder der in diese Spielwelt eintaucht, wird nur schwer davon los kommen. Hinzu kommt das man mit den unterschiedlichen Drachen erneut in ein Abenteuer starten kann. Dadurch verlängert sich die Spielzeit noch einmal. Wer also aktuell ein neues Rollenspiel sucht sollte sich dieses Game einmal näher ansehen. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht.

 

Features:

- Drei Drachen stehen zur Auswahl, jeder mit spezifischen Fähigkeiten (auf Feuer, Säure oder Eis beruhend)."Kampf"-, "Magier"- und "Sniper"-Drachen können geschaffen werden - die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt
- 12 einzigartige Gebiete repräsentieren jeweils unterschiedliche Landschaften: Berge, Wüsten, Wälder, Steppen etc. Jedes Gebiet umfasst mehr als 10 Quadratkilometer
- Mehr als 60 Zaubersprüche mit Spezialeffekten stehen jedem Drachen zu Verfügung
- Die Direct3D-basierende Engine entspricht dem neuesten Stand der Technik und unterstützt T&L Hardware und Multi-Texturen
- Echtzeit Terra-Forming lässt ganze Bergketten verschwinden und an anderer Stelle neu entstehen
- Statische sowie auch Echtzeit-Beleuchtung sorgen für das jeweils richtige Licht zu jeder Tages- und Nachtzeit
- Faszinierende Sonnenuntergänge und tausende von Sternen erwarten Sie
- Jedes grafische Subsystem arbeitet mit Echtzeit-Detaillierungsgrad-Algorithmen, die es ermöglichen, riesige Landschaften und tausende von Objekten ohne erkennbare Bildfrequenzstörungen sogar an Low-End-Geräten darzustellen
- Die Time Control-Option ermöglicht es, das Spiel zu verlangsamen und der eigenen Spielgeschwindigkeit anzupassen
- Slow Motion-Effekte mit faszinierender Wirkung

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

The I of the Dragon (PC)

 
 The I of The Dragon
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 81 %  
Sound: 85 %  
Bedienung: 77 %  
Singleplayer: 84 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  83 %  

Systemanforderungen:

- Windows 98/ME/2000/XP
- Pentium 500 MHz
- 128 MB RAM
- 3D Grafikkarte mit 32 MB RAM
- 1200 MB Festplatte
- CD-Rom-Laufwerk

 


 

 

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