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The Movies - Review (PC)

Wertung:
88 %

Einleitung:

Wenn Peter Molyneux ein Spiel auf den Markt bringt, springen viele Spieler verzückt in die Luft. Kein Wunder, denn der Schöpfer von Black & White und Fable ist bekannt für seine interessanten Ideen. Mit The Movies kommt nun das neuste Molyneux-Spiel auf den deutschen Markt. Diesmal dreht sich alles um die Filmbranche. Schon im Vorfeld wurde das Spiel in den Himmel gelobt. Wir konnten The Movies jetzt ausgiebig testen. Ob das Spiel halten kann, was der Hersteller verspricht, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Grundlegend ist The Movies ein klassisches Tycoon-Spiel. Wir sollen in dem Spiel das erfolgreichste Filmstudio der Welt aufbauen. Der Spieler muss dazu das beste Studiogelände bauen, erfolgreiche Filme drehen, diverse Preise gewinnen und so viel Geld verdienen wie möglich. Dafür müssen wir die größten Talente einstellen, sie zu großen Stars machen und gleichzeitig dafür sorgen, dass sie in Filmen mit modernster Technik mitspielen. Allerdings bietet das Spiel noch viel mehr. Bevor wir dazu kommen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, gelangen wir in das Hauptmenü. Hier erblicken wir die Menüpunkte Spiel, Online, Filmwiedergabe und Optionen. Wie gewohnt dürfen wir unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Unter Filmwiedergabe sehen wir uns die gespeicherten Filme an oder betrachten welche, die wir Online heruntergeladen haben. Der Spieler kann allerdings auch eigene gespeicherte Filme laden und diese mit allen Post-Production-Werkzeugen des Spiels bearbeiten. Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Nachdem der Spieler den Menüpunkt Spiel aktiviert hat, kommt er in das Spielmenü. Hier können wir zum einen - unter Grundlagen - eine Einführung in das Spiel bekommen. Durch ein gutes Tutorial wird einem das Spielprinzip, die Steuerung und die vielen Möglichkeiten gut erklärt. Möchten wir lieber selber Einfluss auf ein Spiel und die Vorraussetzungen nehmen, so begeben wir uns in den Bereich Sandkasten. Hier können wir uns u.a. auf das Drehen von Filmen konzentrieren - ohne lästige Preise gewinnen zu müssen.  Der interessanteste Bereich ist natürlich das normale Spiel. Nachdem wir dieses gestartet haben, muss der Spieler ein Studio-Logo, den Studionamen und den Spielernamen bestimmen. Wir erblicken anschließend den Spielbildschirm. Hier sehen wir eine Zeitleiste, unseren Kontostand, aktive Filme und die Star-Symbole - die uns sofort zu unseren Schützlingen bringen. Hinzu kommt eine Studioplatzierung, die angibt, wie gut unser Studio im Vergleich zu den anderen ist. Über den Baubutton können wir außerdem drei verschiedene Bauprojekte anwählen. Zum einen die Einrichtungen, welche Objekte enthalten, die für unser Studiogelände wichtig sind. Von Toiletten bis Forschungslabor ist alles vorhanden. Hinzu kommen die Sets. Hier wählen wir die Drehsets aus, in denen später unsere Filme gedreht werden. Damit wir ein schönes Gelände bekommen, müssen wir zusätzlich eine Reihe an Objekten platzieren. Diese machen nicht nur unser Studio attraktiver, sondern unsere Stars werden hierdurch auch glücklicher. Von Pflanzen, über Lampen bis hin zu Freizeiteinrichtungen ist alles vorhanden. Die Starsymbole sind in dem Spiel sehr hilfreich. Zum einen können wir hierdurch schnell zu unseren Schauspielern und Regisseuren gelangen. Außerdem sehen wir deren aktuelle Charts-Platzierung, die Laune und die momentane Aktivität. Diese Symbole sollte man also nie aus dem Auge verlieren.

Wir starten nun ein Spiel im Jahr 1920. Bis auf ein paar Dollar und ein Filmgelände besitzen wir so gut wie gar nichts. Am Anfang müssen wir erst einmal ein paar Leute wie Handwerker und Hausmeister einstellen und erste spielwichtige Gebäude errichten. Ein Produktionsbüro wird genauso dringend benötigt wie ein Casting-Gebäude. Genauso wichtig ist die Schauspiel-Schule. Nun können wir aus der Warteschlange erste Schauspieler, Statisten und Regisseure einstellen. Mit dem Star-Maker-Programm kann der Spieler übrigens auch ganz eigene Spielfiguren entwickeln. Die eingestellten Schauspieler dürfen wir außerdem noch in einem speziellen Gebäude nachbearbeiten. Dabei wird der komplette Bereich abgedeckt, denn das Gesicht kann genauso verändert werden wie die Frisur oder die Kleidung. Jede Spielfigur hat spezielle schauspielerische Fähigkeiten. Diese beziehen sich auf Genres wie Action, Komödie, Horror, Romanze, Sci-Fiction usw. - in denen wir sie auch hauptsächlich einsetzen sollten. Durch Proben und Filme drehen werden diese Erfahrungen immer weiter ausgebaut. Zu Beginn des Spiels werden uns die Drehbücher noch zur Verfügung gestellt. Im späteren Spielverlauf müssen wir uns auch um diese kümmern. Dazu werden Autoren eingestellt - die sich in einem speziellen Gebäude um die neuen Meisterwerke kümmern. Ist ein Drehbuch fertig, wird die Produktion angeleiert. Dazu besetzen wir die Posten der Schauspieler, Statisten und des Regisseur. Nach einer gewissen Probezeit können im Filmset die Dreharbeiten beginnen. Bis der Film fertig gestellt ist, haben wir genügend Zeit um neue Schauspieler zu engagieren, das Gelände zu verändern oder neue Gebäude zu bauen. Dabei schöpft der Hersteller alles aus, denn von der Entziehungsklinik bis hin zum Schönheitschirurg ist alles vorhanden. Straßen dürfen natürlich genauso wenig fehlen wie Pflanzen, Laternen oder Statuen. Nach einer bestimmten Zeit ist der Film fertig gestellt. Nun geht es ans Geld verdienen, denn jeder veröffentlichter Film bringt uns dringend benötigten Schotter ein. Die Features sind am Anfang des Spiels noch recht überschaubar. Mit der Zeit werden aber immer mehr Möglichkeiten frei und so nimmt das Spiel an Komplexität zu. Das Spiel orientiert sich jeweils an dem Zeitalter, das wir erreicht haben. Gerade bei den technischen Möglichkeiten wird sich einiges weiterentwickeln. 1920 war das Filme drehen doch ein wenig einfacher wie in der heutigen Zeit. So rüsten wir immer weiter auf, bauen aufwendigere Sets, erforschen neue Technologien und kümmern uns um die Erweiterung unseres Studios. Alle paar Jahre kommt es sogar zu einer Preisverleihung, bei der wir nette Extras gewinnen können.

Neben den Filmen müssen wir uns vor allem um die Personen kümmern. Die sind - wie in der Branche wohl üblich - nicht gerade pflegeleicht. Sie nörgeln schnell herum, bekommen Stresssymptome, schauen neidisch auf Gehälter von Kollegen und wollen auch in ihrer Freizeit anständig beschäftigt werden. Schnell kommt es vor, dass ein Darsteller Dauergast in einer Bar wird. Am Anfang sind die Eskapaden noch überschaubar. Später werden diese Eigenheiten zu einem ganz großen Problem - wenn gleich mehrere unserer Stars einen Filmdreh zum platzen bringen. Das bedeutet für den Spieler viel Stress aber auch immer witzige Situationen. Kommen wir nun zum zweiten wichtigen Bereich in diesem Spiel. Neben dem Micro-Management in unserem Filmstudio, können wir auch eigene Filme drehen. Der Spieler darf nicht nur Drehbücher erstellen und Filme produzieren, sondern er kann diese auch noch nachbearbeiten und später im Internet veröffentlichen. Die entstehenden Filme sind allerdings auch für das normale Spiel gut, denn oftmals sind unsere Streifen um einiges besser wie die der CPU-Autoren. Um nun einen eigenen Film herzustellen, müssen wir drei Sachen machen: Zum einen Schauspieler rekrutieren und ein Set bzw. die Szenen im erweiterten Filmeditor auswählen. Nun wird der Film gedreht und anschließend bearbeitet. Musik müssen wir genauso hinzufügen wie Soundeffekte, Untertitel und Sprache. Dank vorgefertigter Szenen - die wir über eine Art Baukastensystem zusammenfügen - ist das kein großes Problem. Allerdings hat diese Machart den Nachteil, dass wir nicht jedes Detail bestimmen können. Trotzdem wird genügend Vielfalt angeboten, sodass interessante Filme entstehen. Hinzu kommt, dass wir auch das drum herum wie Wetter, Kostüme, Tageszeit, Requisiten bestimmen dürfen. So entstehen schnell echten Meisterwerke.

 

Technik:

Kommen wir nun zur technischen Seite. Grundlegend ist diese recht gelungen. Der Hersteller hat an viele kleine Details gedacht und so kann das Spiel mit aktuellen Genregrößen locker mithalten. Das gleiche gilt für den Sound. Nette Synchronstimmen begleiten das Spiel und jede Menge Ingamegeräusche lassen alles sehr lebendig wirken. Hinzu kommt eine passende Musik, die selbst nach Stunden nicht nervt. Mit der Steuerung findet man sich schnell zurecht. Zum einen liegt das am gut gemachten Tutorial. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Steuerung sehr einfach ausgefallen ist. Das gilt jetzt für das Drag&Drop-System im Spiel, genauso wie für die vielen übersichtlichen Menüs. Leider hat der Hersteller bei ein paar Kleinigkeiten geschlampt. So kann man z.B. kein Gebäude direkt abreißen. Erst wenn ein Handwerker drauf angesetzt wird, ist dieses möglich. Nervig ist auch, dass manche Aktionen nicht automatisch ablaufen. Ist z.B. ein Film nicht mehr profitabel, so landet er nicht direkt im Archiv. Der Spieler muss das Filmsymbol erst aufnehmen und dann in den entsprechenden Bereich ziehen. Da keine andere Verwendung möglich ist, könnte das Spiel dieses auch selber machen. Es gibt noch viele andere Beispiele, die ähnlich umständlich ablaufen. Ein wenig mehr Intelligenz wäre hier sehr wünschenswert gewesen. Vor allem, wenn das Spiel später komplexer wird, haben wir wirklich wichtigeres zu tun. Diese Sache nervt zwar ein wenig aber es trübt nicht wirklich das Gameplay. Andere Bereiche wurden dafür genialer gelöst. So zeigt uns z.B. ein Leitstrahl immer an, was für Möglichkeiten gerade offen stehen. Ansonsten ist eigentlich alles selbsterklärend, so dass wir mit allen Bereichen sehr gut klar kommen. Die Kamera bereitet ebenfalls keine Probleme. Diese ist frei einstellbar und so können wir uns immer den besten Blickwinkel aussuchen. Fasst man nun alles zusammen, so kann das Spiel - trotz kleinerer Kritikpunkte - technisch voll überzeugen.

 

Fazit:

The Movies hat mich wirklich positiv überrascht. Dank vieler Features wird für jeden Spieler etwas dabei sein. Vor allem macht es Spaß, in der netten Umgebung zu agieren. Optisch wird genauso viel angeboten wie spielerisch. Der Hersteller hat dabei auf viele kleine Details geachtet. Jeder Schauspieler und Regisseur hat z.B. seine eigene Persönlichkeit und so müssen wir mit jeder Person anders umgehen. Dank vieler unterschiedlicher Gebäude, Objekte und Sets können wir uns voll in dem Spiel auslassen. Allerdings hat diese Komplexität einen Nachteil: Das Mikromanagement sehr üppig ausgefallen. Wir müssen uns wirklich um alles kümmern und so verlieren wir manchmal den Überblick. Dafür ist aber genügend Spielpotenzial vorhanden um sich sehr lange mit dem Spiel zu beschäftigen. Der Film-Editor alleine kann schon für Stunden binden. Es macht einfach tierische Laune eigene Filme zu drehen. Nach einer gewissen Zeit wird man sich fast ausschließlich mit diesem Bereich beschäftigen, denn The Movies ist eigentlich nichts anderes wie ein gutes Tycoon-Spiel. Trotzdem lohnt sich das Spiel für jeden kreativen Spieler. Uns hat The Movies sehr gut gefallen und so können wir dieses Game ohne Probleme zum Kauf empfehlen. Wer also gerne selber Filme drehen möchte und nette Tycoon-Spiele mag, muss bei diesem Spiel einfach zugreifen.

 

Features:

- Vom Nobody zum Filmmogul - Werden Sie zum stinkreichen Studiobonzen, der seine Leute je nach Lust und Laune feuert. Lassen Sie sich von den Wutausbrüchen der Stars beeindrucken? Gehen Sie auf ihre übergroßen Egos ein und sehen Sie geduldig zu, wie sie sich verlieben und verkrachen, an Gewicht zulegen oder mit einer Schönheits-OP nachhelfen? Oder zeigen Sie ihnen, wer der Boss ist, beenden Karrieren und lassen Träume platzen, um nicht zurückstecken zu müssen?
- Vom Konzept bis zur Premiere - Geben Sie nur ausgewählten Drehbüchern grünes Licht, sehen Sie bei den Dreharbeiten zu oder übernehmen Sie die Regie gleich selbst. Drehen Sie Ihre Lieblingsfilme nach oder produzieren Sie brandneue Meisterwerke. Investieren Sie in die neuesten technologischen Entwicklungen oder lassen Sie andere Studios das Risiko tragen und schwimmen dann mit auf der Welle.
- Vom Flop zum Kassenschlager - Drehen Sie Komödien, Actionfilme, Kriegsepen, Romanzen, Science-Fiction-Streifen, Horrorfilme oder was Sie wollen. Jedes Genre zieht ein anderes Publikum an und zu jeder Zeit ist etwas anderes gefragt. Worauf legen Sie größeren Wert - auf ein gutes Einspielergebnis oder auf gute Kritiken?
- The Movies macht alles möglich - An Ihren Filmen werden Sie gemessen. Haben Sie den Mut, Ihre Werke im Internet zur Schau zu stellen oder Ihren Freunden vorzuführen? Werden Ihre Filme gar für einen echten Preis nominiert? Ist dieses Spiel der Anfang Ihrer Filmkarriere? Studioboss, Talentsucher oder Regisseur - treffen Sie Ihre Wahl oder übernehmen Sie gleich alles. The Movies macht's möglich.
- Zwei Seiten von Hollywood - Im Sandkasten-Modus können Sie sich ganz aufs Filmemachen konzentrieren, im Story-Modus müssen Sie aus dem Nichts Ihr eigenes Studio aufbauen. Versuchen Sie Ihr Glück und finden Sie heraus, ob Sie das Zeug haben, um Hollywood zu erobern.

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

The Movies (PC)

 
 The Movies
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 88 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 85 %  
Singleplayer: 90 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 92 %  
Gesamtwertung:  88 %  

Systemanforderungen:

- 3D-Beschleunigerkarte benötigt - 100% DirectX® 9.0c-kompatible Grafikkarte mit 32 MB und Hardware T&L samt aktueller Treiber*
- Microsoft® Windows® 98SE/Me/2000/XP
- Pentium® III 800 MHz- oder Athlon(tm) 800 MHz-Prozessor oder höher
- 256 MB RAM
- DVD-ROM-Laufwerk samt aktueller Treiber
- 2,4 GB unkomprimierter Festplattenspeicher (plus 500 MB für die Windows®-Auslagerungsdatei)
- 100% DirectX® 9.0c-kompatible 16-Bit-Soundkarte samt aktueller Treiber
- 100% Windows® 98SE/Me/2000/XP-kompatible Maus und Tastatur samt aktueller Treiber
DirectX® 9.0c
- Erforderlich für den Online-Modus: Spiel über Internet (TCP/IP) wird unterstützt. Für Internetspiele wird eine Breitbandverbindung mit den dazugehörigen Treibern benötigt.

 

 

 

 

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