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The Omega Stone - Review (PC)

Wertung:
76 %

Einleitung:

The Adventure Company bietet Fans des Adventuregenre mit The Omega Stone ein mystisches Abenteuer an. Bei dem Spiel handelt es sich um den Nachfolgeteil des PC-Spiels "Das Geheimnis der Sphinx". Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen, die mit 4 CD´s ausgeliefert wird. Ob sich das Spiel für Fans des Genres lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Die Story beginnt da, wo der erste Teil endete. In dem Spiel werden wir auf eine faszinierende Reise durch historische und archäologische Abenteuerwelten geführt. Zahlreiche Mysterien längst vergessener Kulturen warten auf uns. Nachdem The Omega Stone gestartet wurde wird erst einmal ein Intro gezeigt. In diesem Video erwachen wir aus einer Bewusstlosigkeit und sehen einen alten Bekannten wieder. Dieser erzählt uns von einer Schriftrolle die er gerade übersetzt hat. In dieser wird eine drohende Katastrophe angekündigt. Nun sollen wir zahlreiche mystische Rätsel von längst vergessenen Kulturen lösen. Das Video wir übrigens in einer passablen Qualität mit einem echten Schauspieler abgespielt, der mit einer guten deutschen Synchronstimmen die Story wiedergibt. In dem Intro führt uns unser Freund in eine Pyramide, wo wir die Steuerung übernehmen. Wir spielen nun in einer Egoperspektive und können uns um 360 ° drehen. Die Umgebung wird übrigens mit realistischer 3D-Nachbildung dargestellt. Um uns umzuschauen nutzen wir die Maus die auf dem Bildschirm mit einem Zeiger dargestellt wird. Dieser Cursor hat unterschiedliche Symbole. Sobald wir auf wichtige Objekte lenken wird jeweils ein anderer Cursor angezeigt. Erblicken wir z.B. eine Lupe so untersuchen wir ein gefundenes Objekt. Ist dagegen der Aktioncursor zu sehen führen wir eine Aktion aus. Daneben haben wir noch ein Inventar, der durch einen Rucksack dargestellt wird. Wichtige Hinweise fotografieren wir mit unserer vorhandenen Kamera. Die Bilder können wir uns dann jederzeit im Inventar ansehen. Finden wir in dem Spiel Objekte so verstauen wir diese ebenfalls in unserem Rucksack. Alles ist recht simple und logisch aufgebaut. So wird kaum einer mit dieser Steuerung Probleme bekommen.

Die Fortbewegung in dem Spiel erfolgt durch Bildwechsel. Dieses geschieht, sobald am Cursor ein Licht leuchtet. Klicken wir nun wird das nächste Bild geladen. In diesem können wir uns wieder umsehen. Bei interessanten Gegenständen wird dann noch einmal ein vergrößertes Bilder geladen. In dem Spiel werden sowohl Innen- als auch Außenaufnahmen gezeigt. Außerdem dürfen wir uns zu verschiedenen Orten auf der Erde begeben. So agieren wir am Anfang bei der Sphinx und später auch in Stonehenge, den Osterinseln, dem Bermudadreieck, Atlantis und so weiter. Bevor wir die neuen Länder erreichen wird durch einen kleinen Film gezeigt wie wir dort ankommen. Jeder Ort hat dabei sein eigenes Fortbewegungsmittel - Motorboot, Hubschrauber und diversen Fahrzeuge. Der Spieler muss nun jeden Ort penibel untersuchen. Vor allem finden wir viele Texte in Form von Büchern, Zetteln oder Briefen. Außerdem gibt es auch noch viele andere Gegenstände die uns weiterhelfen. Nicht alle sind ungefährlich. Auf den Osterinseln liegt z.B. in einem Zelt ein Sprengsatz. Stecken wir diesen in die Tasche und betätigen den Zünder ist das Spiel beendet. Selbst wenn wir diesen weit weg an den Monumenten legen ereilt uns der Tod. Eine riesige Lavawelle beendet unser Spiel. Also immer schön Speichern, denn Ihr wisst nie, wann es mal kritisch wird. Neben diesen Einlagen ist das Spiel allerdings sehr ruhig und so stehen vor allem die Puzzle und Rätsel im Mittelpunkt.

 

Technik:

Optisch wirkt das Spiel mit den vorberechneten Grafiken sehr realistisch. Verstärkt wird dieses durch die netten kleinen Filme die immer wieder eingespielt werden und direkt in die Spielegrafik übergehen. Auch das An- und Abfahren wurde sehr realistisch gelöst. Schade nur, dass die Auflösung sehr gering ist. Hinzu kommt eine starke Komprimierung und daher wirkt alles ein wenig unscharf. Trotz dieses Mankos kann man alle wichtigen Objekte gut erkennen. Nachteilig ist dann noch das alle Orte menschenleer sind. Bis auf unseren Begleiter werden wir kaum einen anderen Menschen zu sehen bekommen. Dadurch kommt keine wirklich gute Stimmung auf. Ebenso zweigeteilt ist der Sound. Die Gespräche laufen sehr angenehm ab, da der Sprecher hoch motivierend redet. Allerdings werden wir bis auf ein paar Umgebungs- und Aktionsgeräusche kaum andere Töne zu hören bekommen. Hier hätte der Hersteller wirklich mehr machen müssen. Die Steuerung ist dagegen sehr einfach und schnell erlernt. Dank dieser präzisen Lenkung wird kaum ein Spieler Probleme bekommen. Da wir aber nicht viel machen können, konnte der Hersteller auch kaum was falsch machen. Das Spiel wird übrigens mit 4 CD´s geliefert. Ihr habt die Möglichkeit entweder nur die Grundinstallation durchzuführen oder alle 4 CD´s komplett auf den Rechner zu packen. Das hat dann den Vorteil, dass nicht ewig die CD gewechselt werden muss. Wer jetzt glaubt, dass es sowieso nur ein paar mal vorkommt hat sich geschnitten. Bei fast jedem Ortswechsel wird nach einer anderen CD verlangt. Die Vollinstallation verlangt dann aber leider einige GByte von Eurem Rechner. Habt Ihr die übrig läuft das Spiel um einiges flüssiger. Vergleich man The Omega Stone technisch mit genreüblichen Titeln schneidet es trotz leichten Macken recht gut ab.

 

Fazit:

So eine Spielart muss einem schon liegen, damit man The Omega Stone wirklich mit Freude spielen kann. Das liegt vor allem daran das der Spieler eigentlich immer das gleiche macht. Ein Bild weiterklicken um dann alles zu untersuchen was nach einem wichtigen Objekt aussieht. Gefunden Hinweise in Form von Texten lesen und wichtige Informationen nutzen. So stehen dann auch die Puzzle und Rätsel allein im Mittelpunkt des Spiels. Action werdet Ihr hier genauso wenig erleben wie weitere Spielfiguren. So kommt das Spiel recht öde rüber. Wir bewegen uns halt nur in menschenleeren Umgebungen. Eine richtige Stimmung will so einfach nicht aufkommen. Zumindest muss man The Omega Stone zugestehen, dass es recht gut präsentiert wird. Schade nur, dass der Hersteller eine so geringe Auflösung gewählt hat. Wer aber solche Spiele mag wird mit The Omega Stone gut 50 Stunden Knobelspaß bekommen. Das Spiel braucht sich zumindest nicht vor Klassikern wie Atlantis oder Myst zu verstecken. Wer also diese Spiele mag darf hier sofort zuschlagen.

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

The Omega Stone (PC)

 
 The Omega Stone
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 75 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 74 %  
Gesamtwertung:  76 %  

Mindestanforderungen:

- Windows® 98/2000/ME/XP
- Pentium® II 300 MHz or Equivalent Processor
- 64 MB RAM
- 12x CD-ROM Drive
- DirectX® Compatible Video Card
- DirectX® Compatible Sound Card

 

 

 

 

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