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Think Logiktrainer: Think again - Review (NDS)

Wertung:
79 %

Einleitung:

Nach dem recht erfolgreichen Start der Think-Reihe vor gut einem Jahr, läutet dtp Young Entertainment jetzt die zweite Runde ein. Mit Think Logiktrainer: Think again kann man nun erneut seine geistigen und kreativen Fähigkeiten ordentlich trainieren. Das Spiel entstand mal wieder in Zusammenarbeit mit dem Ravensburger Spieleverlag. Ob auch der zweite Teil an alte Erfolge anknüpfen kann und ob sich die Anschaffung für alle Gehirnakrobaten lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Es ist wieder Zeit, seinen Kopf zu trainieren. Nach dem erfolgreichen ersten Teil bietet Think Logiktrainer: Think again noch mehr Mental-Übungen und noch mehr Abwechslung. Wie im ersten Teil findet Ihr auch in diesem Spiel wieder Aufgaben, die auf dem gleichnamigen Trainingsprogramm der Think-Reihe des Ravensburger Spieleverlags basieren. Bevor wir ins Detail gehen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, muss entweder eines von vier Profilen angelegt werden oder wahlweise darf man gegen einen anderen Spieler im Mehrspieler Hot-Seat oder Multi-Karten-Spiel antreten. Duelle in den Spielarten Sprint, Marathon und Olympiade sind hier möglich. Im Vorfeld sollte allerdings jeder erst einmal im Einzelspielerbereich sein Können unter Beweis stellen. Dazu muss der Gamer zu Beginn seinen Namen eingeben. Es folgt ein Trainingsbereich. Dieser besteht aus 7 Oberbereichen. Jeder der Oberbereiche ist dann noch in 3 Unterbereiche aufgeteilt. Man wählt nun eine der sieben Hauptkategorien Sprache, Gedächtnis, Mathematik, Räumliches Denken, Auffassung, Logik oder Audiovisuell aus. Nachdem wir uns für eines der drei folgenden Übungsbereiche entschieden haben, muss nur noch der Schwierigkeitsgrad bestimmt werden. Im Anschluss starten wir in die einzelnen Übungen. Damit der Einstieg nicht zu schwierig fällt, wird alles durch einen hilfreichen Professor ausführlich erklärt. Nun sollen wir mit Hilfe des Touchpen die gestellten Aufgaben lösen. Diese sind recht vielseitig, denn jeder der 21 Aufgaben beschäftigt sich mit einer anderen Denksportaufgabe. So sollen wir unser Gedächtnis oder unser Sprachgefühl, mathematische Fähigkeiten, räumliches Vorstellungsvermögen, unsere Auffassungsgabe, das logische Denken oder die audiovisuelle Wahrnehmung trainieren. Dazu finden wir in kleinen Minispielen z.B. Pärchen oder wir ordnen Zahnräder so an, dass sie anschließend auch funktionieren. In einer anderen Übung besitzen Ballons Zahlen, die wir schnell eintippen sollen oder wir zerlegen Würfel. Daneben lösen wir noch Kopfrechenaufgaben, merken uns Namen oder buchstabieren ein vorgesagtes Wort. Dank der vielen unterschiedlichen Herausforderungen wird man wirklich ordentlich gefordert. Damit die Motivation nicht nachlässt, wird jede Übung im Anschluss mit einer Skala bewertet. So kann man durch wiederholen der Übungen seine Leistungen immer wieder verbessern. Das war noch nicht alles. Daneben gibt es noch den Think Quotient. Das ist eine Art Wertungsskala für den Erfolg unseres Trainings. Dieser ist in drei Varianten aufgeteilt: Springt, Marathon und Olympiade. Bei Sprint werden aus einem zufällig gewählten Oberbereich drei Module absolviert. Im Marathon dagegen wird aus allen sieben Oberbereichen jeweils ein zufällig gewähltes Modul gespielt. Der härtest Modus ist allerdings die Olympiade. Hier meistern wir aus allen Oberbereichen alle Module. Im Anschluss folgt auch hier eine Auswertung. Die Ergebnisse darf man sich übrigens auch im Hauptmenü unter Fortschritte zu jeder Zeit in aller Ruhe ansehen. So machen wir eine Übung nach der anderen und bringen unser Gehirn ordentlich auf Touren.

 

Technik:

Die Optik ist ganz ordentlich. Wir werden eine etwas einfache aber zweckmäßige Grafik erblicken. Die Übungen wurden so in Szene gesetzt, dass man sie gerne spielt. Meistens sehen wir allerdings nur wenige Objekte oder einfache Zahlen. Was will man allerdings auch mehr erwarten. Hinzu kommt ein netter Charakter der uns mit vielen Tipps zur Seite steht. Der Sound befindet sich auf einem ähnlichen Niveau. Neben passend eingespielten Ingamegeräuschen werden wir auch einer netten Musik lauschen. Diese wiederholt sich allerdings sehr schnell. Hinzu kommt eine kleine Sprachausgabe beim Buchstabiermodus, die aber nur das notwenigste sagt. Die Steuerung ist sehr gelungen. Die Schrifterkennung klappt eigentlich fast immer und auch die anderen Aktionen mit dem Touchpen funktionieren ohne Probleme. Alles wird dann noch durch kleine Texte im Vorfeld erklärt und so kann man eigentlich sofort in jede Übung starten. Auch die Menüs sind nicht überladen. Der Schwierigkeitsgrad ist, wie nicht anders zu erwarten war, recht ordentlich. Damit aber jeder eine passende Herausforderung findet, gönnt uns der Hersteller gleich zwei unterschiedliche Stufen. Um allerdings die Höchstnote zu bekommen, muss man sich schon ordentlich anstrengen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der soliden Technik sehr zufrieden sein.

 

Fazit:

Think Logiktrainer: Think again bietet genau das, was man von so einem Spiel erwartet. Einundzwanzig Übungen warten nur darauf von Euch gemeistert zu werden. Diese werden dann noch in zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten. So wird jeder nach einer gewissen Zeit auf seine Kosten kommen. Dank der anschließenden Auswertungen wird man auch ausreichend motiviert um immer wieder seine Leistungen zu verbessern. Zusätzlich kann man sich auch mit einem Freund messen, was natürlich noch mehr Spaß macht. Die Bedienung ist auch kinderleicht und da alles immer ausführlich erklärt wird, kann selbst ein Neueinsteiger direkt in das Spiel einsteigen. Schade ist eigentlich nur, dass neben den Aufgaben und den kleinen Turnieren nichts anderes angeboten wird. Zumindest ist alles von Beginn an frei verfügbar und so kann man nach Lust und Laune sein Gehirn malträtieren. Nervig war außerdem, dass nach einem Fehler keine Lösung gezeigt wurde. Manchmal möchte man doch wissen, was man falsch gemacht hat. Bei dem Spiel wird die Übung dann meistens unsanft abgebrochen oder es startet die nächste Aufgabe. Aus seinen Fehlern kann man also nur bedingt lernen. Wer also aktuell neues Futter für sein Gehirn braucht, der darf gerne bei Think Logiktrainer: Think again zuschlagen. Dank vieler unterschiedlicher Übungen wird man eine lange Zeit mit dem Spiel verbringen können. Vor allem wird man einen Kauf nicht bereuen, da das Game noch nicht einmal 30 Euro kostet. Da kann man über kleinere Schwächen locker hinweg sehen.

 

Features:

- Nachfolger des erfolgreichen ersten Spiels THINK® Logik Trainer
- Kategorien Sprache, Gedächtnis, Mathematik, Räumliches Denken, Auffassung, Logik und Audiovisuell
- 21 Aufgabentypen in drei Schwierigkeitsgraden
- Multiplayer-Modus per Multicard

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Think Logiktrainer: Think again (NDS)

 
  Think Logiktrainer: Think again (NDS)
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Grafik: 78 %  
Sound: 76 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 75 %  
Multiplayer: 77 %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  79 %  



 

 

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