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Thorgal: Der Fluch des Odin - Review (PC)

Wertung:
76 %

Einleitung:

In Frankreich ist Thorgal eine bekannte Comicserie und so verwundert es nicht das endlich ein Spiel dazu erscheint. Das Game beruht dabei auf die Zeichnungen von Rosinski der auch für das Comic zuständig ist. Er ist aber nicht der einzige der aus dem Zeichnerteam mitgearbeitet hat, denn das Drehbuch stammt vom Originalautor der Thorgal-Comic-Serie. 

 

Zum Spiel:

Im 7. Jahrhundert wird Thorgal Aegirsson von einem Unwetter in der Fremde überrascht. Er begegnet einen geheimnisvollen Geist mit dem Namen Noral, der Thorgal einen magischen Spiegel vorhält. Dort sieht der Titelheld sein Schicksal - er tötet seinen eigenen Sohn Jolan durch einen Pfeil. Den Göttern und Menschen trotzend, muß Thorgal den Gefahren die Stirn bieten und an die Grenze von Raum und Zeit reisen, um die Seinen zu schützen und die Geheimnisse um diese schreckliche Version zu lösen. 

Der Spieler übernimmt die Rolle von dem Titelhelden, der seinen Sohn retten muß. Als erstes möchte Thorgal sich nach Hause begeben - was aber durch ein Unwetter verhindert wird. Er muß daher auf die andere Inselseite das aber gleichbedeutend ist mit vielen Gefahren ist. Unterwegs darf der Held zusätzlich noch viele Rätsel lösen und auf seiner langen Reise lernt er viele unterschiedliche Orte kennen - wie das Dorf von Wikinger, Raumschiff, Zwischenwelt, Räuberburg und seine Heimatinsel. Thorgal trifft unterwegs auch unterschiedliche Leute und nicht alle sind ihm wohl gesonnen. Da er aber lieber Konfliker vermeidet sucht er nach Lösungen um den Kampf zu verhindern. Das gelingt allerdings fast nie und daher muß sich der Spieler was einfallen lassen damit der Held nicht stirbt. Dialoge stehen in dem Spiel u.a. im Mittelpunkt und so erfolgen diese nachdem der Spieler auf eine Figur geklickt hat. Viele Informationen erhält man so, die später nützlich eingesetzt werden können. Übrigens werden die Dialoge in englische Sprache mit deutschem Untertitel ausgegeben.

Daneben müssen auch viele Rätsel gelöst werden die aber relativ logisch sind. Einige dieser Aufgaben haben dann noch ein Zeitlimit und andere sind so angelegt das der Held auch sterben kann. Da aber ein Spielstand Euch schnell zu der gefährlichen Stelle zurück bringt ist das nicht so ein großes Problem. Leider sind die Ladezeiten ein wenig lang. Das Menue ist nicht besonders groß, bietet aber alles was zum spielen benötigt wird. Neben Spiel speichern und laden können auch noch Optionen eingestellt werden. Daneben gibt es dann noch ein Logbuch. Dieses ist eine Zusammenfassung von Ereignissen die der Spieler erlebt hat. Ganz nett ist dieses Logbuch aufgebaut da die Zusammenfassung im Comicstil dargestellt wird. Erwähnen kann man auch noch das bis zu fünf Leute das Spiel bestreiten können, falls mal mehrere gleichzeitig interesse an dem Spiel haben. Neben den Dialogen und den Rätseln stehen Objekte im Mittelpunkt die gesammelt und verwendet werden müssen und so agiert der Spieler dann bis zum Ende des Spiels. 

 

Zur Technik:

Das Spiel ist leider auf Englisch aber wenigstens wurde ein deutscher Untertitel spendiert. Die engliche Synchroniation kommt sehr gut rüber sodas die Story stimmungsvoll untermalt wird. Auch die Stimmen passen zu den einzelnen Charaktere, genauso wie die Musik die man in dem Spiel hört. Optisch wird dem Spieler mit gerenderte Hindergründe und 3D Figuren dargestellt. Die Hintergründe wurden dabei sehr detailiert aber auch leicht unübersichtlich gestaltet, bieten aber ein schönes Ambiente. Ebenso ansprechend wurden die einzelnen Figuren designt, die sich allerdings ein wenig hölzern bewegen. Gesteuert wird Thorgal alleine mit der Maus. Eines der wichtigsten Bereich in dem Spiel ist das Inventar - das recht leicht bedient werden kann. Nimmt die Figur ein Objekt auf wird es kurz angezeigt und verschwindet. Objekte die im Spiel gefunden werden kann der Spieler dann im Inventar wiederfinden und benutzten. Das Spiel bietet dann noch eine Speicherfunktion die zu jeder Zeit aktiviert werden darf. So kommen kaum noch Frustmomente auf wenn der Spieler mal vor einer tödlichen Aufgabe steht. 

 

Fazit:

Dank einer ansprechenden Geschichte wird das Spiel kaum langweilig. Auch die Rätsel sind nicht zu schwer gestaltet worden und zum Glück sind diese dann auch noch recht logisch. Ein weing länger hätte das Spiel ausfallen können, trotzdem ist Thorgal: Der Fluch des Odin nicht zu kurz. Leider fehlt eine deutsche Sprachausgabe, aber dank des deutschen Untertitel bleibt der Spieler immer im Spielgeschehen. Der Hersteller hätte aber wenigstens auf der Verpackung erwähnen können das keine deutsche Sprachausgabe vorhanden ist. Ob das nun ein Kritikpunkt ist kann jeder selber entscheiden. Ansonsten kann das Spiel mit der netten Optik, gutem Sound, einfacher Bedienung und anständigen Rätseln überzeugen. Es ist zwar kein Meilenstein unter den Adventurespielen aber trotzdem wird der Spieler genügend Spaß an dem Spiel finden, um es mit Freude durch zu spielen. Dank der geringen Systemanforderungen wird es auch Leute erfreuen die noch einen recht kleinen Rechner ihr eigen nennen. Rundum kann man Adventurefans das Spiel nahe legen auch wenn es nicht zu den Top-Spielen dieses Genre gehört.

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Thorgal: Der Fluch des Odin (PC)

 
 Thorgal - Odins Course
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Grafik: 78 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 79 %  
Singleplayer: 77 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 75 %  
Gesamtwertung:  76 %  

Mindestanforderungen:

- Windows 95/98/ME/2000/XP 
- Pentium II 400 
- 64 MB RAM 
- 8fach CDROM-Laufwerk 
- 450 MB auf der Festplatte 
- 3D Grafikkarte mit mindestens 16 MB Videospeicher 
- DirectX 8.1


 

 

 

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