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Titeuf Mission Nadia - Review (NDS)

Wertung:
78 %

Einleitung:

Einige von Euch werden die Figur Titeuf evtl. schon kennen. Titeuf ist in Frankreich schon sehr bekannt und jetzt erobert der kleine Junge auch auf dem deutschen Kinderkanal viele Herzen. Eine bekannte Figur muss natürlich auch ein passendes Spiel erhalten. Dieses wird jetzt von Atari auf den deutschen Markt gebracht. Es handelt sich dabei um das spaßige Nintendo DS-Spiel Titeuf Mission Nadia. Wir konnten uns das Funspiel jetzt näher ansehen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich werden wir Titeuf Mission Nadia nicht grundlos spielen. Tanjas Liste von Jungen, die ihr gefallen, macht die Runde auf dem Spielplatz. Titeuf ist weit abgeschlagen - wie ungerecht! Tanja steht halt nur auf Jungs, die sie mit den verrücktesten Mutproben beeindrucken. Das muss man Marco nicht zwei Mal sagen! Er fordert die Jungs zu einem Wettkampf heraus, in der ganzen Stadt so viele wilde Streiche wie möglich zu machen. Tanjas Liste wird zeigen, wer der wildeste Spaßvogel ist, und der Sieger wird mit einem Kuss belohnt! Titeuf weiß, was er zu tun hat, um an die Spitze der Liste zu kommen und Tanja zu beweisen, dass er ein Gewinner ist! Wie nicht anders zu erwarten schlüpfen wir nun in die Rolle von Titeuf. Mit ihm sollen wir völlig irre Streiche ausführen. Dabei agieren wir frei durch eine virtuelle Stadt. Im Spiel treffen wir viele Leute mit denen wir reden können. Hierdurch finden wir recht schnell die unterschiedlichsten Missionen. Die Stadt selber ist in drei Stadtviertel unterteilt, die der Spieler nacheinander freischalten kann. Dieses geschieht, wenn wir diverse Missionen erledigen. Dabei gibt es zwei verschiedene Schwierigkeitsgrade. Ihr startet am Anfang mit dem Schwierigkeitsgrad "Normal". Nachdem wir das ganze Spiel durchgespielt haben, wird der Schwierigkeitsgrad "Psycho-Hart" freigeschaltet. Ist dieser aktiviert, so ändert sich nicht nur der Schwierigkeitsgrad, sondern auch die Farbe des Spiels. In der Hauptmission Küsschen soll der Spieler nun 36 unterschiedliche Minispiele wie Techno-Pupsen, der Horrorfilm, Graffitti Style oder der Fluch des Slips erledigen. Diese Minispiele wurden sehr abwechslungsreich gestaltet, denn wir müssen immer wieder andere Aufgaben erledigen.

Hinzu kommen nette Bonus-Symbole in den einzelnen Missionen - wodurch z.B. die Steuerung umgedreht wird. Durch diese kleinen Extras laufen die Minispiele immer wieder etwas anders ab und so lohnt sich auch ein erneutes Durchspielen. Haben wir eine Mission abgeschlossen, so können wir diese zu jeder Zeit neu starten. Hierdurch kann ein Spieler immer wieder seine Rekorde verbessern. Im Spiel werden selbstverständlich beide Screens benutzt. Beim normalen Spielmodus ist das Top Screen das Spielfenster. Hier sehen wir dann auch Symbole, wenn Titeuf Aktionen ausführen kann. Im Touchscreen dagegen wird ein Überblick über die Stadt angezeigt. Hinzu kommt ein Notizblock mit einer Liste aller Missionen, ein Telefon über das wir Freunde anrufen dürfen und ein Kickboard mit dem wir weite Strecken zurücklegen können. Sind wir im Megarekord-Modus, so sehen wir im Top Screen die Missions-Infos. Auf dem Touchscreen kann der Spieler dann die Missionen auswählen und starten. Allerdings muss der Spieler etwas aufpassen, denn manche Missionen verwenden sowohl den oberen als auch den unteren Bildschirm, andere nur den Touchscreen. Am meisten werden wir uns natürlich mit den Missionen beschäftigen. Um diese abzuschließen müssen wir nicht nur die Tasten des Nintendo DS benutzen, sondern auch den Touchpen und das Mikrofon. Jede Mission beginnt mit einer Einleitung von Jakob. Er erklärt uns, wie die einzelnen Missionen und die Steuerung funktionieren und was wir erledigen müssen. Hin und wieder gibt er auch einen nützlichen Tipp, den der Spieler beachten sollte. Haben wir dann eine Mission abgeschlossen, können wir diese auf dem Touchscreen - mit dem Nintendo DS Touchpen oder einem Finger - durchstreichen. So agieren wir nun durch die virtuelle Welt und lösen eine Aufgabe nach der anderen.

 

Technik:

Die Grafik ist in einem netten Comic-Stil gehalten worden. Dabei hat der Hersteller auf viele kleine Details geachtet. Vor allem die Figuren kommen gut rüber, denn diese ähneln sehr stark ihren Vorbildern. Hinzu kommen ansprechende Animationen, denen man gerne zuschaut. Die Umgebungen selber kommen allerdings etwas steril rüber. Ein paar Details mehr und ein paar nicht spielrelevante Personen hätte man ruhig einbauen können. Trotzdem passt alles gut zusammen und so bewegt man sich gerne durch die virtuelle Stadt. Mit dem Sound kann man ebenfalls gut leben. Soundeffekte wie Schritte sind genauso vorhanden wie eine Hintergrundmusik. Diese ist allerdings mit zunehmender Spielzeit etwas nervig. Eine Sprachausgabe ist leider nicht vorhanden. Mit der Steuerung wird jeder schnell klar kommen. Titeuf lässt sich aus der Third-Person-Perspektive sicher lenken und selbst bei den Minispielen kann man alle Aufgaben gut lösen. Allerdings muss man auch erwähnen, dass die Lenkung etwas ungenau ist. Dafür ist diese aber sehr einfach ausgefallen und so werden selbst Kinder sofort damit zurecht kommen. Die Kamera hat eigentlich alles im Blick, obwohl wir diese mit den Schultertasten immer wieder nachkorrigieren müssen. Der Schwierigkeitsgrad bei den Miniaufgaben variiert von einfach bis hin zu schwer. Hierdurch wird jeder Spieler eine passende Herausforderung finden. Außerdem sind die Aufgaben sehr motivierend und nie unfair. Selbst wenn wir etwas schwierigere Minispiele mehrmals spielen müssen, wird nie Frust aufkommen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der Technik grundlegend zufrieden sein.

 

Fazit:

Titeuf Mission Nadja ist eine spaßige Minispielsammlung. Durch die vielen unterschiedlichen Aufgaben wird man immer etwas anderes erledigen müssen und so wird das Spiel auch nicht langweilig. Da man später noch seine Rekorde verbessern kann, ergibt sich zusätzlich eine relativ lange Spielzeit. Auch das agieren in der virtuellen Stadt macht viel Spaß und so sucht man gerne nach den unterschiedlichen Missionen. Schade ist eigentlich nur, dass manche Aufgaben einen unnötig hohen Schwierigkeitsgrad haben. Die Möglichkeiten des Nintendo DS wurden außerdem gut ausgeschöpft, denn wir werden neben den normalen Tasten auch das Touchscreen und das Mikrophon nutzen können. Die Story und das Gameplay wurden ganz klar auf das jüngere Publikum zugeschnitten und so werden vor allen Fans der Vorlage sich für das Spiel begeistern können. Wer also die Figur mag und auf diverse Minispiele steht, darf Titeuf Mission Nadia sofort kaufen. Vor allem lohnt sich das Spiel für Gelegenheitsspieler, die mal für kurze Zeit etwas daddeln möchten. Uns hat das Funspiel recht gut gefallen und daher können wir das Spiel auch zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- 36 Mini-Spiele: Techno-Pupsen, der Horrorfilm, Grafitti Style, der Fluch des Slips und noch viel mehr
- Spielen auf beiden Bildschirme
- Innovatives Gameplay mit Einbeziehung des Touchpenns und des Mikrofon garantieren Mega-Spielspaß

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Titeuf Mission Nadia (NDS)

 
 Titeuf Mission Nadia
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 76 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 78 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  78 %  


 

 

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