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Trackmania Sunrise - Review (PC)

Wertung:
83 %

Einleitung:

Vor über einem Jahr erschien das Actionrennspiel Trackmania in Deutschland. Schon damals konnte das Spiel mit seinen Stuntstrecken überzeugen. Knapp zwölf Monate später kommt der Nachfolger mit dem Titel Trackmania Sunrise auf den deutschen Markt. Wieder werden Spieler auf höllische Strecken geschickt, wo abenteuerliche Stunts ausgeführt werden sollen. Wir durften die fertige PC-Version jetzt testen. Ob sich das Spiel für Fans von Rennspielen lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Trackmania Sunrise ist mehr als nur ein einfaches Rennspiel. Zusätzlich zum reinen Fahrerlebnis und dem Spaß mit Höchstgeschwindigkeits-strecken, verrückten Streckenblöcken und riesigen Sprungschanzen kann man hier auch seine eigenen Rennstrecken einfach und intuitiv erstellen, in Echtzeit testen und mit Streckenelementen ändern, um ein spektakuläres Fahrerlebnis zu erreichen. Bevor wir mit dem eigentlichen Spiel loslegen fangen wir erst einmal ganz von vorne an. Nachdem das Spiel gestartet wurde gelangt der Spieler in das Hauptmenü. Hier erblickt er die Menüpunkte Profile, Solo, Multiplayer und Editoren. Unter Profile könnt Ihr ein Spielerprofil konfigurieren (Spielname, Schwierigkeitsgrad, Avatar, Fahrzeuge und Steuerung). Spielt ihr lieber alleine so bietet sich der Solo-Modus an. Es gibt hier vier offizielle Kampagnen. Die mehr auf fahrerisches Können ausgelegten Challenges findet Ihr unter Rennen. Hier fahrt Ihr gegen einen Ghost um die Bestzeit. Wer mehr auf wilde Stunts steht sollte Plattform auswählen und die Akteure die mehr auf Streckenbau stehen gehen am besten in den Bereich Puzzle. Hier sollt Ihr eine unvollständige Rennstrecke vervollständigen. Es gibt zudem die Kampagne Crazy, die Euch auf die extravagantesten Strecken führt. In diesem Modus sollt Ihr waghalsige Sprünge ausführen und Checkpoints rechtzeitig erreichen. Jede Challenge bietet drei Referenzzeiten, die jeweils zu einer Bronze-, Silber- und Goldmedaille gehören. Bei öffnen einer Serie wird nur eine Challenge angezeigt. Die anderen sind erst einmal gesperrt. Je nach Schwierigkeitsgrad muss der Spieler nun die Bronze-, Silber- oder Goldmedaille gewinnen, um die nächste Challenge freizuschalten. Gefahren wird in den drei Settings Island, Coast und Bay mit jeweils 4 Tageszeiten. 3 grundverschiedene Fahrzeugtypen und eine Designwerkstatt, in der wir individuelle Lackierungen bis ins kleinste Detail erstellen können, stehen ebenfalls zur Verfügung. So dürfen wir uns nun in die über 100 Levels stürzen. Das Streckendesign ist wie beim ersten Teil sehr abwechslungsreich. Rasante Pisten mit diversen Sprung- und Loopingeinlagen sollen bewältigt werden, genauso wie gefährliche Rampen, Tunnel und Kurven.

Je nach Strecke wird der Akteur immer wieder andere Fahrzeuge lenken, die sich jeweils unterschiedlich verhalten. Nicht immer ist Vollgas geben die beste Möglichkeit um die Bestzeit einzustellen. Bei bestimmten Vehikeln ist es ratsam vom Gas zu gehen oder sogar zu bremsen. Ansonsten kommt man schnell von der Ideallinie oder von der Strecke ab. Außerdem muss der Spieler auf das richtige Timing achten. Nur mit etwas Übung schafft Ihr einen Sprung von Rampe A auf Rampe B, welche nicht immer zu sehen ist. Je weiter Ihr kommt, desto schwieriger werden die Aufgaben. Am Ende werden nur noch echte Rennprofis einen Streckenabschnitt bewältigen. Da helfen auch die drei Schwierigkeitsgrade nichts. Diese sind nur für die Medaillenvorgabe zuständig … um die nächste Strecke freizuschalten. Ein Spieler wird also viel Training in eine Strecke investieren müssen um erfolgreich zu sein. Wem die vorgegebenen Strecken zu schwer sind kann auch eigene, leichtere Strecken bauen. Allerdings werden dafür Coppers benötigt, die Ihr im Solomodus bekommt. Hat man genügend verdient, darf man aus gut 400 Elementen seine eigene Lieblingsstrecke mit Steilkurven, Sprungschanzen und sogar Bäumen bzw. Häusern zusammenbauen. Nett ist bei dem Editor auch noch, dass wir unsere Piste sofort ausprobieren können. Außerdem gibt es noch den Mediatracker. Mit diesem wird man zum Regisseur, der die Rennstrecken vor, während und nach dem Rennen in Szene setzt. Man darf die Kameraführung selber einstellen, Intros bearbeiten, Texte einfügen und Grafik- oder Soundeffekte einbauen. Ebenso kann man gespeicherte Replays mit einem Editor bearbeiten. Wer noch mehr basteln möchte sollte auch noch mit dem Fahrzeugeditor experimentieren. Das Beste an der ganzen Sache ist, das man über das Internet die selbst erstellten Strecken tauschen darf. Es wird also lange dauern bis Langeweile aufkommt. Neben dem Einzelspielermodus verfügt das Spiel auch noch über einen ausgiebigen Mehrspielermodus. Online oder über LAN sollen menschliche Spieler ihr fahrerisches Können - in diversen Spielmodis - unter Beweis stellen. Außerdem dürfen bis zu acht Spieler hintereinander - unter Hot-Seat - ein Rennen auf demselben Computer bestreiten.

 

Technik:

Die Grafik ist eigentlich recht gut gelungen. Vor allem läuft alles sehr flüssig ab. Hinzu kommen viele Licht-, Schatten- und Spiegelungseffekte. Der Hersteller hat sogar mit den Tageszeiten gespielt. Gleich vier unterschiedliche lassen die Strecken immer wieder anders aussehen. Obwohl eine große Vielfalt angeboten wird, erkennt man schnell das Baukastensystem bei den Strecken. Viel zu oft wiederholen sich die einzelnen Streckenabschnitte. Hinzu kommen etwas dürftig modellierte Fahrzeuge. Ein paar Details mehr hätten hier wirklich nicht geschadet. Wirklich schlecht sehen sie allerdings auch nicht aus und so kann man großzügig über diesen Punkt hinwegsehen. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Nette Musik wird genauso eingespielt wie passende Motorengeräusche. Mit der Steuerung wird jeder schnell klar kommen. Bis auf die Lenkbewegungen kann der Spieler nur Gas geben und bremsen. Die gute Bedienung der Fahrzeuge ist allerdings abhängig von den Fahrzeugtypen. Am Anfang lassen sich noch alle Wagen sehr gut lenken. Später fahren wir auch Modelle die etwas träger sind. Hier muss man viel gefühlvoller steuern als bei den Anfangswagen. Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade wird jeder Spieler auch noch eine passende Herausforderung finden. Anfänger werden also genauso gefordert wie Genreprofis. Mit der Vielfalt im Spiel darf man ebenfalls zufrieden sein. Vor allem wenn Ihr die Editoren benutzt, bietet das Spiel unendlich viele Möglichkeiten.

 

Fazit:

Trackmania Sunrise ist auf jedenfall sein Geld wert. Die unterschiedlichen Spielmodis bieten genügend Abwechslung und so sind viele Stunden Spielspaß garantiert. Hinzu kommen die interessanten Editoren. Es wird eine Ewigkeit dauern bis man hier alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat. Wer zu Faul dafür ist, lädt einfach fertige Strecken aus dem Internet. Natürlich macht das rasante Actionspiel auch im Singleplayermodus Spaß. Allerdings wird man sich viel lieber im Mehrspielerbereich aufhalten. Hier fährt man nicht nur gegen einen Ghost, sondern man kann seine Fähigkeiten endlich gegen einen anderen menschlichen Fahrer messen. Interessant ist auch der Puzzle-Modus, den man so noch nie gesehen hat. Wer den ersten Teil mochte wird Trackmania Sunrise lieben. Einzig Fans von Rennsimulationen werden mit dem Spiel wenig anfangen können. Man muss sich wirklich im Klaren sein, das dieses Spiel eher ein Funracer ist. Hinzu kommt ein knackiger Schwierigkeitsgrad. Erst mit einiger Übung werdet Ihr die harten Herausforderungen meistern. Wer gerne anspruchsvolle und actiongeladene Rennspiele mag, darf bei diesem Spiel zugreifen. Alle anderen sollten evtl. erst einmal die Demo anspielen, bevor sie sich entscheiden.

 

Features


- Drei neue Wagen, die mehr als 500 km/h erreichen können
- Drei wunderschöne und detailreiche Landschaften
- Neue, verrückte Stunt-Blocks und neuer Spielmodus: Plattform
- Entwerfen Sie eigene Strecken, und spielen Sie diese online mit Ihren Freunden
- Integriertes Peer-to-Peer-Netzwerk zum Austausch von selbst entworfenen Maps
- Fahrzeuge und Spieler-Avatare können individuell gestaltet werden
- Umfangreicher Support durch eine bestehende, große Online Community
- sehr niedrige System-Voraussetzungen
- Herrliche neue Licht-Effekte: Rasen Sie in den Sonnenauf- und -untergang, bei Tag und Nacht

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Trackmania Sunrise (PC)

 
 Trackmania 2 Sunrise
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 84 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 86 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer: 88 %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  83 %  

Mindestanforderungen:

Betriebssystem: Windows 98/ME/2000/XP
Arbeitsspeicher: ab 64 MB RAM
Festplattenspeicher: ab 800 MB frei
Prozessor: 1,0 GHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor
CD-ROM: Laufwerk erforderlich
Soundkarte: DirectX 9 - kompatibel
Grafikkarte: DirectX 9 - kompatibel mit 32 MB

 

 

 

 

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