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Universal Combat - Review (PC)

Wertung:
68 %

Einleitung:

Der vierte Part der Battlecruiser-Saga kommt nun von DreamCatcher Games in den Handel. Das Spiel vom Entwickler Derek Smart sollte eigentlich den Titel Battlecruiser Generations erhalten. Nun kommt das Spiel aber mit dem Namen Universal Combat auf den Markt. Es handelt sich hierbei um eine Space-Simulation in der Sciencefiction-Fans in fernen Galaxien aufbrechen können. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen. Ob sich das Spiel für ambitionierte Weltraumsimulations-Fans lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In dem Spiel Universal Combat kommandieren Spieler eine große Weltraumflotte. Mit bis zu 63 anderen Leuten können so unterschiedliche Spiele ausgetragen werden. Kampagnen- sind genauso vorhanden wie Action-Szenarios. Über 50 verschiedene Luft- und Weltraumschiffe stehen dem Spieler zur Verfügung. Dabei reicht die Palette von einfachen Kampfjägern über gewaltige Transportflugzeuge bis hin zu Kreuzern. Hinzu kommen gut 22 unterschiedliche Landfahrzeuge und 10 Marineschiffe inklusive Jeeps, Panzern, Boden-Luft-Raketen und U-Booten. Mit 28 Charakteren darf man sich dann noch den zwanzig First-Person-Waffen zuwenden. 250 Planeten sorgen für genügend Abwechslung. Spieler dürfen sich so in den unterschiedlichen Karriere Spielmodis beweisen. Sobald feindliches Leben auf anderen Planeten entdeckt wird erfolgt ein Angriff auf die gegnerische Station. So agiert der Spieler im Weltall oder auf Planeten sowie in Land- und Wasserumgebungen. Raumflug, planetarische Flüge, Fahrzeuge und First-Person-Action lassen Land-, Meer-, Luft- und Weltraumgefechte zu. So darf nun der Spieler im Single- aber auch im Multiplayer Modus agieren. Euch steht das ganze Universum offen. Alles darf erkundet und erforscht werden und wer die gesamte Spielumgebung sehen möchte hat mehr als genug zu tun.

Die Planeten auf die Ihr stößt können zusätzlich angeflogen werden. Vor allem macht hier Spaß, dass der Spieler Raum- oder Bodenstationen genauso betreten kann wie die vielen Fluggeräte oder Fahrzeuge. So agiert Ihr mal in Raumschiffen oder Kampfflugzeugen. Aber auch Kriegsschiffe, Panzer und Ü-Boote dürfen gelenkt werden. Wer es dann lieber zu Fuß mag darf als Fußsoldat auf den Planeten herum laufen. Hier habt Ihr die Wahl aus der Ego oder Third-Person Perspektive zu spielen. Je nachdem was Ihr spielt ändert sich die Spielart. Trotz der vielen Action ist Universal Combat weiterhin eine Simulation. Die Verwaltung wird in vielen Tabellen vorgenommen. Die unterschiedlichen Spielarten lassen schnell auf ein interessantes Spiel schließen. Leider verbringt der Spieler die meiste Zeit mit warten. Außerdem müssen sehr große Distanzen überbrückt werden die einen endlich zu den Kämpfen bringen. Diese sind dann aber auch nicht gerade spannend gestaltet worden. Simulationsfans stürzen sich lieber auf den Handelsbereich. Aber auch hier wird nicht so viel von Euch gefordert wie man vermuten könnte. Vor allem ackert man Tabellen durch die wenig motivieren. Zwar wird insgesamt so einiges in dem Spiel angeboten aber irgendwie kann kein Bereich so richtig überzeugen.

 

Technik:

Das wichtigste bei so einem Spiel ist aber die technische Umsetzung. Was hilft die größte Vielfalt, wenn die Technik nicht stimmt. Schauen wir uns das Spiel mal aus dieser Perspektive an. Schnell fällt auf das kein Tutorial vorhanden ist. Außerdem kann man die Tastenbelegung nicht selbständig ändern. So wird der Einstieg nicht gerade leicht gemacht. Hinzu kommt das die Bedienung nicht gerade einfach gestaltet wurde. Anfänger werden hier einiges an Zeit brauchen bis sie sich auskennen. Optisch wirkt Universal Combat ein wenig öde und detailarm. Vor allem bei den Planeten und Gebäuden wird dieses deutlich. Zwar wird der Spieler einiges zu sehen bekommen aber nichts was ihn so richtig vom Hocker haut. Wenigstens werden die Raumschiffe recht gut dargestellt. Auch das Weltall kann phasenweise überzeugen. Nette Lichteffekte und Explosionen bringen dann zusätzlich Farbe ins Spiel. Leider hält man sich sehr lange bei den Bedieneroberflächen auf und hier wirkt alles sehr veraltet und trist. Ein wenig mehr hätte der Hersteller hier ruhig machen können. Insgesamt gesehen ist das Spiel optisch nicht mehr zeitgemäß. Vergleicht man es mit anderen Spielen aus dem Genre so schneidet es eindeutig schlechter ab.

Die Kamera ist im Weltall frei einstellbar. Der Spieler hat also selber in der Hand aus welchem Blickwinkel er das Spiel betrachten möchte. So regelt man dann aber auch permanent die Position nach aus der man sein Raumschiff sehen möchte. Da wir uns aber im Weltall befinden ist das die einzige Möglichkeit um den Überblick zu behalten. Im Spiel selber gibt es dann noch viele Sachen zu bemängeln. Hier sieht man so einige Bugs. Vor allem die Kollisionsabfrage fällt negativ auf. Es verwundert einen schon, dass noch nicht einmal Bäume bei Fluggeräten eine Auswirkung haben. Gleiter fliegen einfach durch Bäume hindurch ohne Schaden zu nehmen oder abgelenkt zu werden. Das hätte der Hersteller selber sehen müssen. Der Sound kann wenigstens mit orchestralen Soundtracks begeistern. Effekte und die Sprachausgabe klingen dagegen eher mittelmäßig. Leider wird so kein schönes Ambiente erzeugt. Da auch noch eine Story fehlt wird der Spieler sich selber dazu ermutigen müssen weiter zu spielen. Zumindest stimmt die Vielfalt, so dass Ihr hier wenigstens ein paar Motivationsschübe erhaltet. Man will ja schließlich wissen was es noch zu entdecken gibt … und das Weltall ist verdammt groß.

 

Fazit:

Das Spiel Universal Combat hat positive aber auch negative Punkte über die man sprechen muss. Gefallen kann vor allen die riesige Spielumgebung. Diese ist wirklich gigantisch und bevor man alles gesehen hat vergehen einige Wochen. Auch die große Handlungsfreiheit macht Spaß. Allerdings wäre eine gute Story auch nicht verkehrt gewesen die einen zumindest zum Teil durch das Spiel geführt hätte. Klasse ist auch das die Planeten im Spiel eingebunden sind. Der Sound mit den orchestralen Soundtracks kann ebenfalls unterhalten. Allerdings trüben so manche Punkte das Gesamtbild. Die Bedienung ist nicht einfach und durch das fehlende Tutorial wird der Einstieg sehr schwer gemacht. Außerdem hätte die Optik etwas zeitgemäßer sein können. Es sieht alles sehr trist und detailarm aus. Beim Gameplay muss man sich ständig selber motivieren um weiter zu machen. Die vielen Möglichkeiten werden bei weitem nicht ausgeschöpft und so entwickelt sich oft ein langweiliges Gameplay. Vor allem die weiten Strecken nerven ein wenig. Kommt es dann zur Schlacht wird der Spieler nur bedingt belohnt. Viel zu unspektakulär laufen die Kämpfe ab. Trotz der Vielfalt und den vielen Möglichkeiten kann Universal Combat sein großes Potenzial nicht ausschöpfen. Nur Spieler die viel Geduld mitbringen und mit den Macken leben können werden genügend Motivation aufbringen um lange an dem Spiel zu sitzen. Sie werden zumindest durch die Vielfalt belohnt. Aber das kennt man ja schon von anderen Battlecruiser-Spielen. Wer also Fan der Battlecruiser-Saga ist darf ruhig zuschlagen. Alle anderen sollten erst einmal die Demo spielen bevor sie einen Kauf bereuen.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Universal Combat (PC)

 
 
Universal Combat

EUR 34,95
Bei Amazon bestellen

Grafik: 68 %  
Sound: 70 %  
Bedienung: 64 %  
Singleplayer: 66 %  
Multiplayer: 72 %  
Spielspaß: 69 %  
Gesamtwertung:  68 %  

Systemanforderungen: 

- WIN 98/ME/2K/XP
- DirectX 8.1b oder höher
- Pentium III 1Ghz
- 128MB RAM
- 32MB DirectX 8 Grafikkarte mit TnL & Vertex Shader
- 16Bit DirectX 8 oder höher
- 8X CD-ROM oder DVD-ROM
- 1GB Festplattenspeicher

 


 

 

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