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WWII Battle Tanks: T-34 vs. Tiger - Review (PC)

Wertung:
69 %

Einleitung:

Fans von WWII-Spielen dürfen Ihre Festplatte putzen, denn ein neues Kriegsspiel kommt auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Panzer-Simulationsspiel WWII Battle Tanks: T-34 vs. Tiger. Schon beim Kauf kommt die erste kleine Freude auf, denn das Lighthouse Interactive-Spiel kostet keine 30 Euro. Wir konnten uns das Zweite Weltkriegsspiel jetzt genauer ansehen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

In WWII Battle Tanks: T-34 vs. Tiger werden wir zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs versetzt. An Bord des deutschen Tiger-Panzers nehmen wir an der legendären Weißrusslandoffensive teil oder versuchen auf sowjetischer Seite die selbige im stählernen Koloss T-34 abzuwehren. Bevor wir die Luke schließen und auf Panzerjagd gehen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü. Dort erblicken wir die Menüpunkte Einzelspieler, Mehrspieler und Einstellungen. Unter zu letzt genannten Punkt dürft Ihr wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen für Audio, Video, Steuerung und das Spiel vornehmen. Wer gerne gegen menschliche Spieler antreten möchte, der kann das im Mehrspielermodus machen. Bis zu 16 Gamer dürfen hier per LAN oder Internet auf diversen Karten gegeneinander oder im Teammodus auf Panzerjagd gehen. Bevor Ihr Euch allerdings so richtig auslasst, sollte jeder den Einzelspielermodus durchspielen. Schließlich muss man das Game und die Steuerung verinnerlicht haben um gegen andere Spieler zu bestehen. Im Singleplayermodus gibt es nun zwei missionsbasierte Kampagnen - eine russische und eine deutsche. Bei der russischen spielen wir in einem T-34/85 von der russischen Seite aus und bei der deutschen in einem Tiger auf deutscher Seite. Nach der Missionsauswahl wird uns ein Text gezeigt, der die Mission inkl. der Ziele erklärt. Anschließend begeben wir uns in unseren Panzer und die Schlacht kann beginnen. Mit unserem gepanzerten Vehikel sollen wir nun die vordefinierten Ziele erfüllen. Damit wir einen guten Überblick erhalten, gönnt man uns eine kleine Karte. Hier werden neben unseren auch die feindlichen Truppen eingezeichnet. Da das Spiel sehr simulationslastig ist, werden wir nicht alles gleichzeitig machen können. Vielmehr gibt es drei Bereiche für die sich der Spieler entscheiden kann. Entweder wir setzen uns auf den Fahrersitz um den Panzer zu steuern oder wir hocken uns als Schütze hinter das MG bzw. die Kanone. Wollt Ihr lieber als Kommandant agieren, so ist auch das möglich. Wahlweise darf man alle drei Positionen bekleiden oder man entscheidet sich für eine und lässt den Rest vom Computer machen. Diverse Ansichten werden uns daneben auch noch angeboten. Eine innere Sicht ist genauso vorhanden, wie die aus der Third-Person-Perspektive oder diverse andere Mannschaftspositionen. An den jeweiligen Positionen muss der Spieler nun wirklich alles machen. Als Fahrer bestimmen wir nicht nur die Drehzahl unseres Motors, sondern auch die Richtung in der wir fahren. Der Schütze muss dagegen die Ziele ins Visier nehmen und gegebenenfalls das Zielerfassungsgerät nachjustieren. Nach einem Schuss aus unserer Kanone, wird realitätsnah nachgeladen. Wir dürfen also ein paar Sekunden lang nicht feuern. Ihr müsst nun Euren Panzer geschickt über die Karte fahren, Deckungsmöglichkeiten nutzen und taktisch klug gegen die feindlichen Truppen und Panzer vorgehen. Wer einfach nur drauf losfährt und eine direkte Konfrontation sucht, der wird schnell den Ladebildschirm erblicken. Haben wir dann eine Mission abgeschlossen, so gönnt man uns eine kleine Statistik und der nächste Auftrag darf angenommen werden.

 

Technik:

Die Grafik ist leider kein Meilenstein. Wir werden zwar eine nette Umgebung mit einer guten Vegetation zu sehen bekommen, dennoch wirken die Landschaften recht karg. Bis auf ein paar Gebäude, Hügel, Bäume und Sträucher wird kaum etwas gezeigt. Hinzu kommen verwaschene Texturen und kleinere Effekte. Zumindest sehen die Panzer recht ansprechend aus. Außerdem wurden kleine Physikeffekte eingebaut. So können wir z.B. Bäume umfahren. Wegschießen darf man diese allerdings nicht. Gut gelungen ist außerdem die Innenansicht des Panzers. Hier gönnt man uns Instrumente, Schalter und andere Details. Zufrieden kann man auch mit den Ansichten sein. Eigentlich wird uns jede gewünschte Perspektive angeboten. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Neben vereinzelten Ingamegeräuschen wird noch eine stimmungsvolle Musik eingespielt. Recht authentisch klingen die Motorgeräusche und die Waffen. Hin und wieder werden dann noch ein paar Sprachfetzen eingespielt, die allerdings allesamt ein wenig überzogen klingen. Die Steuerung ist recht kompliziert. Da kein anfängliches Tutorial angeboten wird, muss man sich mit Hilfe des Handbuchs in die einzelnen Steuerungsarten einlesen. Kommt es dann zum ersten Gefecht, bricht gerade zu Anfang das Chaos aus. Schließlich will man alle drei Positionen besetzen. Übergibt man allerdings ein paar Aufgaben dem Computer, so kann man sich gut mit einer Aufgabe beschäftigen und langsam dazu lernen. Später beherrscht man die Lenkung dann aber und da alle Aktionen passend ausgeführt werden, kommt man gut mit dem Spiel zurecht. Der Schwierigkeitsgrad ist recht anspruchsvoll. Da das Spiel simulationlastig ist, muss man schon taktisch klug agieren um am Ende als Sieger vom Schlachtfeld zu gehen. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es leider ein paar Sachen die man besser hätte machen können.

 

Fazit:

WWII Battle Tanks: T-34 vs. Tiger ist ein nettes Panzer-Simulationsspiel das gerade Genrefans begeistern kann. Alles ist recht authentisch und dank drei unterschiedlicher Positionen, kann man sich wie ein echter Panzerfahrer fühlen. Der ganz große Spielspaß will aber dennoch nicht aufkommen, denn zum einen ist die Präsentation etwas mager. Die Missionen werden nur mit Texten eingeleitet und auch das Gameplay ist recht eintönig. Eigentlich braucht man nur mit seinem Panzer zu den feindlichen Stellungen bzw. Panzer fahren und dann angreifen. Da dann noch nicht einmal eine atemberaubende Grafik angeboten wird, muss man sich schon ordentlich selber motivieren um lange dabei zu bleiben. Allerdings kostet das Game keine 30 Euro und daher darf man auch nicht zu viel von WWII Battle Tanks: T-34 vs. Tiger erwarten. Wer also mit technischen Defiziten leben kann und gerne mit Panzern die legendäre Weißrusslandoffensive nachspielen möchte, der darf gerne bei dem Spiel zuschlagen. Erwartet aber nicht zu viel von dem Spiel.

 

Features:

- Erlebe realistische Physikeffekte und Ballistik im originalgetreuen Panzer
- Meistere deine Waffe: T34 oder Panzer VI "Tiger"
- Vertraue auf Luftunterstützung und fürchte Erdkampfflieger
- Kommandiere, fahre oder schiesse - Kommandant, Fahrer oder Schütze - Du wählst frei, der Computer übernimmt die anderen Positionen
- Kämpfe in der Ego-Perspektive oder in der Außenansicht
- Siege in der umfangreichen Kampagne auf deutscher oder russischer Seite
- Erobere und verteidige zahlreiche Maps gegen bis zu 16 menschlichen Gegner in LAN- und Internetschlachten

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

WWII Battle Tanks: T-34 vs. Tiger (PC)

 
 WWII Battle Tanks: T-34 vs. Tiger
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Grafik: 64 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 68 %  
Multiplayer: 70 %  
Spielspaß: 65 %  
Gesamtwertung:  69 %  

Systemanforderungen:

- Microsoft Windows XP / Windows Vista ®
- CPU 3.0 GHz
- Festplattenspeicher: 2 Gb
- Arbeitsspeicher: 512 MB RAM
- Grafikkarte - nVidea GeForce 6600 oder ATI Radeon 9600 (128 MB)
- DVD-ROM
- DirectX Version 9.0c
- DirectX® 9.0 kompatible Soundkarte

 


 

 

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