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Warhammer 40.000 Fire Warrior - Review (PS2)

Wertung:
80 %

Einleitung:

Die "Warhammer"-Reihe erfreut sich bei Videospielern großer Beliebtheit. Neben diversen Strategieablegern wurde nun ein düsteres Ego-Shooter-Spiel entwickelt, das an Erfolge der Serie anschließen soll. Da die Ego-Shooter Fangemeinde immer weiter wächst ist es kein Wunder, das gerade dieses Genre für ein neues Spiel ausgewählt wurde. Die Thematik passt einfach zu so einer Reihe und so dürfen wir uns alle auf ein neues Spiel freuen. Es handelt sich hierbei um das Spiel Warhammer 40.000 Fire Warrior, das über THQ in Deutschland auf den Markt kommt. Wir hatten nun die Gelegenheit die Playstation 2 Version zu testen. Ob sich das Spiel für Shooterfans lohnt und ob es gegen die Konkurrenz bestehen kann erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Die Zivilisation der Tau basiert auf einem rigiden Kastensystem. Den einzelnen Kasten sind jeweils Naturelemente zugeordnet: Feuer, Wasser, Luft und Erde diktieren die Rolle eines Tau innerhalb der Gesellschaft. Sie sind entweder Soldaten, Diplomaten, Piloten oder Arbeiter. Die Herrscher bilden die fünfte Kaste die übersetzt die "Himmlischen" heißt. Der Frieden wird nun durch einen gewaltigen Zwischenfall in den äußeren Kolonien bedroht. Ein neuer Krieg zwischen Tau und der Menschheit könnte beginnen, denn der große Anführer Ko´vash aus der Kaste der Himmlischen wurde von menschlichen Kriegern entführt. Mit einem Pulsgewehr bewaffnet, durch eine intelligente Rüstung geschützt und mit einem brennenden Begehren nach Gerechtigkeit nimmt der Spieler an dieser Rettungsaktion teil, die ihn auf eine Kolonienwelt der Menschen führt. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Tau-Kriegers Kais, der in seiner Kaste aufsteigen möchte. Dafür muss unser Held aber einige Abenteuer bestehen und so starten wir in unsere erste Mission.

Nachdem wir eine Trainingsmission bewältigt haben kommen wir mit der Steuerung sehr schnell zurecht. Anschließend geht es schon in die erste Mission. Wir erblicken das Spiel aus einer Egoperspektive. Neben dem Fadenkreuz und der aktuell ausgewählten Waffe erblicken wir noch mehr auf dem Bildschirm. Da wäre eine Anzeige für die Munition der aktuellen Waffe, eine primär Waffe und sekundär Waffe Anzeige, eine Gesundheitsanzeige, die Schildanzeige, die Anzahl der Reservemunition, usw. bis hin zur Auftragsanzeige die angibt was wir machen müssen. Wir können in dem Spiel nur zwei Waffen tragen die über begrenzte Munition verfügen. Im Einsatzgebiet wird der Spieler ausreichende Waffen und Munition finden, so dass er immer alternativen hat - falls die eigene Waffe leer geschossen ist. Diese stammen von getöteten Gegnern oder liegen in Lagerräumen, wo wir auch Heilpacks finden. Die Items sollte man immer in Erinnerung behalten - auch wenn man sie aktuell nicht verwenden kann. Falls es mal eng wird lohnt es sich immer zurück zu rennen um diese aufzusammeln. So kommt man auch fast nie in Munitionsnot.

Das Waffenarsenal ist recht weit greifend - so gibt es Pulsgewehre genauso wie Laserpistolen, Scharfschützengewehr und Schrotflinten. Insgesamt stehen rund 16 verschiedene Waffen zur Auswahl die 24 verschiedene Waffenfunktionen aufweisen. Neue Waffen kann man übrigens sehr gut von erledigten Feinden aufsammeln. Allerdings muss man sich das aufnehmen sehr gut überlegen, da man eine eigene Waffe im Gegenzug fallen lässt. Diese neuen Waffen werden auch oft benötigt da neue Gegner oder Probleme auftauchen die mit den neuen Waffen besser bewältigt werden können. Außerdem findet man in den Missionen festinstallierte Waffenstellungen die man ebenfalls einnehmen darf. Sie zeichnen sich vor allem durch eine große Feuerkraft aus. Feuerkraft brauchen wir auch in Warhammer 40.000 Fire Warrior, denn die Gegneranzahl ist groß. Zwar unterstützen uns zum Teil Leidensgenossen aber diese sterben schneller als man sich das Wünschen kann und so sind wir am Ende immer wieder auf uns alleine gestellt. So müssen wir nun gegen rund 22 unterschiedliche Gegnerklassen in 17 Level kämpfen um unser Ziel zu erreichen. Am Ende der meisten Areale wartet dann auch noch ein besonderer Gegner auf uns, den wir mit Haftminen und Granaten erledigen.

 

Technik:

Technisch gesehen ist das Spiel recht ausgereift. Der Bildschirm ist sehr übersichtlich aufgeteilt und so kann man schnell alles überblicken. Auch grafisch bietet das Spiel so einiges. So darf sich der Spieler auf gute Effekte wie Explosionen usw. freuen, die besser rüber kommen wie die Umgebung. Diese wurde leider ein wenig trist dargestellt. Bessere Texturen und ein wenig mehr Detailreichtum hätten nicht geschadet. Dafür wurden die gegnerischen Figuren und befreundete Soldaten passabel in Szene gesetzt. Gut animiert bewegen sie sich im Kampfgeschehen und sogar beim fallen wirken sie recht realistisch. Wir selber bewegen uns dank einer guten Steuerung sehr sicher durch die Missionen. Sprünge können genauso sicher ausgeführt werden wie das normale Zielen. Zwar ist das anpeilen mit dem Pad nicht ganz einfach aber nach einer gewissen Zeit hat man die Lenkung raus. Vor dem eigentlichen Spiel sollte sowieso jeder den Trainingspart absolvieren. Hier kann man alle nötigen Steuerungselemente erlernen so das der Spieler recht schnell in die erste Mission starten kann. Ansonsten darf man den Sound noch loben erwähnen der die Effekte gut rüber bringt. Ein wenig negativ fällt die Sprachausgabe auf, die ein wenig zerhackt klingt. Leider wurde auch auf eine komplette deutsche Lokalisierung verzichtet, so dass man gewisse Englischkenntnisse mitbringen muss um dem Spielgeschehen zu folgen. Recht gut ist auch die KI der Gegner, die nicht wahllos auf uns zustürmt, sobald sie uns entdecken. Teilweise bleiben sie sogar verschanzt hinter diversen Objekten versteckt, so das wir auf sie zukommen müssen.

 

Fazit:

Warhammer 40.000 Fire Warrior schreibt keine neue Ego-Shooter Geschichte. Das liegt vor allem daran das nicht viel Neues geboten wird. Alles was man in dem Spiel sieht kennt man schon aus anderen Spielen. Trotzdem kann das Spiel überzeugen, denn es besticht durch ein gutes Ambiente - das durch die nette Grafik und den guten Sound unterstützt wird. Schon in der ersten Mission wird das Schlachtfeld gut rüber gebracht. Ständig schlagen irgendwelche Granaten in unserer Umgebung ein, so dass wir nie ungestört verweilen können. Auch die Gegner und somit der Schwierigkeitsgrad ist angenehm. Zwar sind die Gegner nicht unbedingt einfach aber dank vieler Items kann man sich immer wieder heilen und mit neuer Munition und Waffen versorgen. Da auch noch genügend Vielfalt bei der Waffen und Gegner vorhanden ist kann das Spiel insgesamt überzeugen, auch wenn der Spieler nichts anderes macht wie Schalter drücken und Gegner auslöschen. Die Geschichte wird übrigens in schönen Intros erzählt was ein wenig entschädigt. Insgesamt gesehen ist das Spiel recht gut gelungen. Auch für nicht Warhammer-Fans kann sich eine Anschaffung lohnen - wenn sie sich mit dem Warhammer-Universums anfreunden können. Ego-Shooter-Fanatiker werden wohl sofort zugreifen. Allen anderen kann man das Spiel empfehlen, wenn sie nichts gegen ein sehr lineares und abwechslungsarmes Spiel haben. Da das Spiel auch noch kompatibel zum Network Adapter ist wird auf jedenfall ausreichend Spielspaß geboten, so dass jeder genug Spielspaß finden wird. Eine Anschaffung lohnt sich.

 

Features:

- 16 einzigartige Waffen
- 24 verschiedene Waffenfunktionen
- 22 unterschiedliche Gegnerklassen
- 17 aufregende und herausfordernde Levels
- Fesselnde Story, die Sie in eine düstere und Furcht erregende Zukunftsvision hineinzieht
- Intensive Horror-Atmosphäre
- Die Zeit kennt keine Gnade: Überleben Sie einen Tag in der Rolle von Kais
- Replay-Value durch Medaillensystem
- Freischaltbare fantastische Bonus-Modi
- 4-Spieler-Split-Screen auf einzigartigen Maps

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Warhammer 40.000 Fire Warrior (PS2)

 
  Warhammer 40.000 Fire Warrior
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Grafik: 80 %  
Sound: 75 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 79 %  
Multiplayer: 81 %  
Spielspaß: 80 %  
Gesamtwertung:  80 %  


 

 

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