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World Racing 2 - Review (PS2)

Wertung:
73 %

Einleitung:  

Spieler die nicht nur die Playstation 2 besitzen, haben evtl. schon mal was von dem Rennspiel World Racing 2 gehört. Dieses Spiel kam vor gut einem halben Jahr auf der Xbox und dem PC raus. Jetzt hat es das Atari-Spiel auch auf Sony´s Konsole geschafft. Bei dem Spiel handelt es sich um eine Rennspiel-Simulation. Es ist der offizielle Nachfolger des erfolgreichen World Racing - Mercedes Benz. Entwickelt wurde das Game übrigens von Synetic. Wir konnten das Rennspiel jetzt ausgiebig testen. Ob die Umsetzung auf die PS2 gelungen ist und ob sich ein Kauf lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem wir das Spiel gestartet haben, erblicken wir - nach einem kleinen Intro - das Hauptmenü. Hier findet der Spieler die Menüpunkte "Profil laden", "Neues Profil" und "Demo Rennen". Wer schnell mal ein Rennen fahren möchte, kann dieses unter Demo Rennen sofort machen. Hier bestreiten wir mit einem Golf V R32 ein Ausscheidungsrennen, wo jede Runde ein Fahrzeug aus dem Rennen genommen wird. Lange kann man sich natürlich in diesem Bereich nicht aufhalten. Dieser Modus dient einzig dazu, schnell ein Rennen zu fahren. Wollt Ihr lieber direkt in das eigentliche Spiel einsteigen, so ladet ein bestehendes Profil oder falls keines vorhanden ist, erstellt ein neues unter gleichnamigen Menüpunkt. Nachdem wir nun unseren Namen eingegeben und einen Fahrer ausgesucht haben, erscheint ein weiteres Menü. Hier erblicken wir die Menüpunkte Karriere, Freie Fahrt, Statistik, Optionen und Profile. Wie gewohnt kann der Spieler unter Optionen alle spielrelevante Einstellungen vornehmen und unter Profile zwischen seinen bestehenden Spielerprofilen wechseln. Alle Erfolge im Spiel darf man dann noch unter Statistik betrachten. Wer mit seinen Lieblingsautos einfach nur so herumfahren möchte, kann dieses im "Freie Fahrt-Modus" machen. Hier kann man neben diversen Einzelrennen auch ohne lästige Vorgaben die 6 großen Szenarien erkunden und die Autos an ihre Leistungsgrenze bringen. Damit wir uns wirklich frei austoben können, benötigen wir allerdings Speedbucks. Diese verdient der Spieler während seiner Karriere. Je besser unsere Rennergebnisse sind, umso mehr Speedbucks erhalten wir. Mit diesen könnt Ihr dann neue Autos, coole Vinyls und Design-Felgen kaufen oder ein wenig die Fahrzeuge tunen. Wie gut die jeweilige Bewertung ausfällt, hängt nicht nur von der erreichten Platzierung ab. Der Spieler erhält auch Bewertungspunkte für rasante Drifts, gewagte Überholmanöver und für unfallfreies Fahren. Wir müssen also nicht jedes Rennen als Erster abschließen - auch wenn das unserer Karriere nicht schadet. Allerdings kann der Spieler auch manchmal Fortschritte in der Wertung machen, wenn er ein fehlerfreies oder besonders spektakuläres Rennen fährt.

So kommen wir nun zur wichtigsten Spielart - dem Karrieremodus. Nachdem wir den passenden Menüpunkt aktiviert haben, erblicken wir drei weitere Menüpunkte: "Eignungstest", "Lizenzprüfung" und "Karriere starten". Der Eignungstest und die Lizenzprüfung sind für Anfänger gedacht, die sich erst einmal mit dem Spiel und mit den Möglichkeiten von World Racing 2 vertraut machen möchten. Nachdem wir nun endlich die eigentliche Karriere gestartet haben, muss der Spieler viele unterschiedliche Aufgaben erledigen. Diese werden erst dann frei, wenn wir zur Verfügung stehende Rennen erfolgreich absolvieren. Die Rennen werden wir zum Teil mit vorgegebenen Wagen bestreiten müssen. Hin und wieder kommt es aber auch vor, dass der Spieler aus einer Reihe an Fahrzeugen ein Modell aussuchen darf. Wir werden übrigens in dem Spiel gut 90 lizenzierte Autos von 17 Herstellern auf gut 160 Rennstrecken fahren können. Diese bestehen übrigens aus normalen Rennstrecken, Stadtkursen und Offroadpisten. Dabei werden wir die ganze Welt kennen lernen, denn der Hockenheim Ring in Deutschland ist genauso in dem Spiel vorhanden wie fiktive Strecken in Ägypten, Italien und Hawaii. Die Strecken bestehen - wie schon beim Vorgänger - aus frei befahrbaren Landschaften. Bei den Rennen reicht es nicht aus, als erstes durch das Ziel zu fahren. Oftmals fahren wir alleine gegen eine ablaufende Uhr oder müssen das Rennen mit wenig Schaden überstehen. Fahren dann CPU-Fahrer mit, bekommen wir ein großes Problem, denn diese verhalten sich äußerst aggressiv. Das schlimme an der Sache ist aber, dass wir oftmals mit Punktabzug bestraft werden, wenn diese uns anfahren. Außerdem scheint es so, als wenn die gegnerischen Fahrzeuge bessere Motoren besitzen. Sie beschleunigen viel schneller als wir und so sind sie kaum einzuholen. Hinzu kommt, dass die Pisten alles vom Spieler abverlangen. Das liegt vor allem daran, dass die Strecken recht anspruchsvoll sind. Nicht immer fahrt Ihr auf breiten, mehrspurigen Straßen. Schnell muss auch mal von Tempo 200 abgebremst werden, weil die Strecke urplötzlich durch ein enges Aquädukt führt. Anfänger brauchen jetzt keine Angst zu haben. Richtungspfeile zeigen farbig an, ob die aktuelle Geschwindigkeit für eine Kurve in Ordnung ist. So stürzen wir uns nun mit vielen unterschiedlichen Autos in diverse Rennen und versuchen die gestellten Aufgaben zu lösen.

 

Technik:

Die Grafik ist leider nicht sonderlich gut ausgefallen. Eine geringe Sichtweite ist genauso vorhanden, wie viele Pop Ups und niedrig aufgelöste Texturen. Bei den Landschaften werden wir wenigstens viele unterschiedliche Umgebungen zu sehen bekommen. Viele Details am Streckenrand sind dann auch noch vorhanden. Allerdings merkt man stark, das World Racing 2 die technischen Möglichkeiten der Playstation 2 nicht ausschöpft. Bei den Fahrzeugen wird es nicht besser. Vor allem entgegenkommende Wagen sehen nicht gerade toll aus. Unsere Autos haben zwar ein paar Glanzeffekte aber ansonsten können auch diese nicht wirklich überzeugen. Hinzu kommen viele Ungereimtheiten. Geparkte Autos z.B. scheinen kaum Gewicht zu haben, denn sie gleiten sofort zur Seite, wenn wir diese berühren. Zumindest hat der Hersteller an ein Schadensmodell bei unseren Fahrzeugen gedacht. Dieses zeigt aber nicht alle entstandenen Schäden oder Lackkratzer an. Außerdem wurde dieses bei den CPU-Fahrzeugen vergessen. Bauen wir einen schweren Unfall, so fahren nur wir mit einer leicht wackligen Stoßstange weiter. Die anderen Wagen sehen genauso aus, wie vor dem Crash. Da dann noch viele Grafikfehler vorhanden sind, kann man mit der Optik kaum zufrieden sein. Das war aber noch nicht alles. Die Kollisionsabfrage ist auch nicht realistisch und so bleibt man oftmals an Objekten hängen, die man gar nicht gesehen hat. Die Fahrphysik ist ein wenig besser ausgefallen. Die vielen unterschiedlichen Autos fahren sich alle ein wenig anders und selbst wilde Fahrmanöver, mit ausgiebigen Drifts, gehen leicht von der Hand. Mit dem Sound kann man eigentlich ganz gut leben. Neben einer passenden Musik werden wir auch viele gute Motorgeräusche zu hören bekommen. Allerdings schleicht sich oftmals ein Wagen ein, der viel zu künstlich klingt. Mit der Kamera kann man voll zufrieden sein. Unterschiedliche Ansichten sorgen für eine gute Sicht. Die Steuerung ist recht einfach ausgefallen. Die Fahrzeuge lassen sich direkt lenken und das Pad ist nicht mit Funktionen überladen. Einzig bei der Menüsteuerung kommt die Frage auf, warum man eine Verzögerung eingebaut hat. Klickt man hier auf einen Punkt, so aktiviert sich dieser erst nach gut einer Sekunde. Fasst man nun alles zusammen, so kann das Spiel
technisch nicht wirklich überzeugen.

 

Fazit:

Das Spiel hätte ein wirklich gutes Rennspiel werden können. Viele unterschiedliche Fahrzeuge und Strecken sorgen für langen Spielspaß. Auch die riesigen Spielmodis bzw. die abwechslungsreichen Aufgaben motivieren einen immer wieder weiter zu spielen. Man kann sich wirklich lange mit dem abwechslungsreichen Karrieremodus beschäftigen. Leider ist die technische Seite katastrophal. Vor allen die Grafik mit den Fehlern, Pop Ups, dürftigen Texturen und den mittelmäßig aussehen Fahrzeugen hemmt das Spielvergnügen. Hinzu kommt ein hoher Schwierigkeitsgrad und unfaire CPU-Fahrer. Es ist wirklich unverständlich, warum wir bestraft werden, wenn diese uns rammen. Trotz diverser Kritikpunkte ist nicht alles schlecht. Grundlegend macht das Spiel sogar richtig Spaß - auch wenn so einiges nervt. Wenn der Hersteller gerade bei der Technik mehr gemacht hätte, könnte man das Spiel ohne Zweifel zu den Topgames zählen. So reicht es leider nur für einen Platz im breiten Mittelfeld aus. Da das Gameplay grundlegend gleich geblieben ist, können Fans des ersten Teils gerne zu World Racing 2 greifen. Wenn man nicht allzu hohe Erwartungen in das Spiel steckt, wird man einen Kauf nicht bereuen.

 

Features:

- Bleifuß: Verschiedene Spielmodi wie Arcade, Simulation, Mission Mode, Training und Mehrspielerrennen sorgen für Vollgas-Stimmung!
- Weltweit: Es erwarten Sie 160 Rennstrecken, die auch Off-Road befahren werden können.
- Gewaltig: Mehr als 90 verschiedene Fahrzeuge von 17 Herstellern lassen keine Wünsche offen!
- Achtung: Neuartiger Seiten- und Gegenverkehr kann ihrem Sieg schnell einen Strich durch die Rechnung machen!
- Nach Wunsch: Ausgefeiltes Tuning ist ebenso möglich wie das individuelle Einstellen von Farben, Reifen, Body Vinyl etc.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

World Racing 2 (PS2)

 
 World Racing 2
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 68 %  
Sound: 76 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer: 72 %  
Spielspaß: 70 %  
Gesamtwertung:  73 %  



 

 

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