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World at War - Review (PC)

Wertung:
80 %

Einleitung:

Machthungrige Spieler haben jetzt die Gelegenheit, den Zweiten Weltkrieg komplett umzuschreiben. In Gary Grigsby´s World at War übernehmt Ihr die Kontrolle einer kriegswichtigen Nation. Mit dieser kann der Möchtegernfeldherr den Zweiten Weltkrieg - in rundenbasierten Schlachten - nachspielen. Wir durften das Strategiespiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich World at War für Hobbygeneräle lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

World at War ist ein rundenbasiertes Strategiespiel, indem die fünf Streitkräfte Deutschland, Japan, Sowjetunion, Westliche Allianz und China zur Auswahl stehen. Eine dieser Nationen dürfen wir nun durch vier verschiedene Szenarien führen. Diese teilen sich auf in die unterschiedlichen Startzeiten Frühling 1940, Sommer 1941, Frühjahr 1942 und Sommer 1943. Gespielt wird jeweils bis zum Kriegsende. Bevor der Spieler in ein Kriegsszenario startet, sollte er unbedingt das Handbuch lesen. Hier wird das Spiel bis ins kleinste Detail beschrieben. Zu erklären gibt es einiges, denn World at War ist ein sehr komplexes Spiel. Trotzdem kann man das Grundprinzip verstehen, wenn man die Hilfetexte im Spiel aufmerksam liest. Wir spielen auf einer Weltkarte, die mehr als 350 Bereiche aufweist. Diese gehören gut 38 Ländern. Wir kommandieren nun 15 verschiedene Kampfeinheiten zu Land, zur See und in der Luft. Hinzu kommen die Infrastruktur der Länder und die Versorgungseinheiten. Jede Einheit besitzt bis zu 14 Attribute. Die meisten davon können wir durch Forschung und Entwicklung verbessern. Die Einheiten dürfen wir natürlich frei auf der Weltkarte verschieben. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Einheiten auch an das Ziel gelangen können. Liegt zum Beispiel ein Meer zwischen zwei Ländern, so müssen wir auf dem dazwischen liegenden Wasser eine Transporteinheit haben. Außerdem sollten wir in eroberten Ländern Einheiten stationieren, damit keine Unruhen ausbrechen. Auf der Karte sehen wir natürlich welche Einheiten der Feind in den benachbarten Ländern stationiert hat. Sind wir der Meinung, dass unsere Stärke ausreicht, marschieren wir in das Land ein. Vorher können wir den Feind ruhig mit unseren Luftstreitkräften schwächen. Hat die feindliche Armee Flags in dem Land, so könnte ein Luftangriff aber schnell in die Hose gehen. Verfügen wir - in einem angrenzenden Gebiet - über Schlachtschiffe, so dürfen diese ebenfalls in das Geschehen mit eingreifen. Anschließend rücken wir mit Fahrzeugen und Bodeneinheiten in die Region ein. Ist ein Land erobert, so haben wir nicht nur etwas Erde dazu bekommen. Viel wichtiger sind die lebenswichtigen Ressourcen, die wir in einem langen Krieg dringend benötigen. Bevor wir nun eine Runde beenden, sollte unsere Verteidigungslinie stehen. Da unser Feind nicht tatenlos zusieht, wie wir sein Land erobern, wird in der nächsten Runde ein Gegenangriff folgen. Neben den Ländern der anderen Mächte, können wir auch in neutrale Gebiete einmarschieren. Diese lassen sich direkt und ohne Gegenwehr einnehmen. Wer keine Lust hat, die Produktion und Forschung manuell einzustellen, kann diese Aufgabe auch vom Rechner erledigen lassen. So könnt Ihr Euch ungestört auf das strategische Element in dem Spiel konzentrieren. Sind wir nun mit allen Einstellungen und Zügen fertig, beenden wir unsere Runde und der Gegner ist dran. Jetzt können wir zusehen, was er für Aktionen startet. Dabei dürfen wir nicht nur gegen computergesteuerte Mächte spielen. Auch Schlachten gegen menschliche Spieler sind möglich. Jede Person darf hier eine Nation übernehmen und so sind Kriege mit bis zu fünf menschlichen Spielern möglich.

 

Technik:

Grafisch haut das Spiel einen natürlich nicht um. Gespielt wird auf einer 2D-Karte, die in viele kleine Bereiche aufgeteilt ist. Hinzu kommen diverse übersichtliche Menüs. Daneben gibt es eigentlich nur noch kleine Animationen auf der Welt-Karte und die eingespielten Schlachten. Diese bekommen wir immer zu sehen, wenn feindliche Einheiten aufeinander treffen. Die Optik ist zwar nicht atemberaubend, aber das kennt man ja von solchen Spielen. Diese Art von Strategiespielen leben auch nicht von einer opulenten Grafik, sondern von dem genialen Gameplay. Zumindest gönnt uns der Hersteller ab und zu ein paar kleine Filme. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Eine passende Musik begleitet das Geschehen und kleine Soundeinspielungen lockern das Spiel immer wieder auf. Die Steuerung ist relativ einfach ausgefallen. Dank übersichtlicher Menüs kommt man recht schnell mit diesen klar. Auch das ziehen von Einheiten geht einem gut von der Hand. Kommen wir nun zum Schwierigkeitsgrad bzw. zur KI. Diese ist relativ gut ausgefallen, denn die Stärke des Computers passt sich dem Schwierigkeitsgrad an. In den höheren Stufen werden selbst Genreprofis ins Schwitzen kommen. Aber auch bei einer leichteren Einstellung wird uns der Computer oftmals mit überraschenden Manövern schocken. Fasst man nun alles zusammen, so kann das Spiel - trotz optischer Schwächen - technisch überzeugen.

 

Fazit:

World at War ist ein wirklich anspruchsvolles Strategiespiel. Allerdings werden sich auch Genreneulinge schnell in das Spiel einarbeiten können. Dafür müssen sie allerdings das gute Handbuch intensiv studieren. Nur so haben sie die Chance - gegen den starken Computer - zu gewinnen. Etwas leichter wird es, wenn Ihr gegen Freunde spielt. Hier machen die Spiele natürlich noch mehr Spaß. Allerdings werden die Schlachten sehr lange dauern, da jeder Spieler einzeln seine Züge macht. Nett wäre natürlich auch gewesen, wenn die Präsentation, die Grafik und der Sound etwas besser ausgefallen wären. Allerdings vermisst man bei solchen Spielen eine opulente Grafik auch nicht. Schließlich steht das Gameplay im Vordergrund und bei dem immensen Umfang des Spiels, wäre es zum Teil verwirrend gewesen, wenn wir eine nicht so zweckmäßige Grafik bekommen hätten. Außerdem ist die Grafik gut genug um das Spiel ordentlich zu spielen. Wer also gerne Strategiespiele im Brettspieloutfit mag, darf sofort zu diesem Spiel greifen.

 

Features:

- Vier Szenarien (Frühling 1940, Sommer 1941, Frühling 1942, Sommer 1943) dauern an bis zum Kriegsende
- Mehr als 350 Bereiche auf einer umfangreichen Weltkarte
- Fünf spielbare Streitkräfte (Deutschland, Japan, Sowjetunion,
- Westliche Allianz und China) und 38 verschiedene Länder
- Sie kommandieren 15 verschiedene Kampfeinheiten zu Land, zur See und in der Luft, einschließlich Infrastruktur und Versorgungseinheiten
- Jede Einheit besitzt bis zu 14 Attribute; die meisten davon können durch Forschung und Entwicklung verbessert werden
- Regelwerk umfasst strategische Züge, Forts, Kaltwetterzonen, Luftangriffe, Einsatz von Amphibienfahrzeugen, Partisanen, Milizen und viele andere Aspekte.
- Fog of War verbirgt feindliche Einheiten und Produktion
- PBEM-Spielbarkeit für zwei bis fünf Spieler
- Automatisierbare Produktions und/oder Forschungsfunktionen.
- Ausführliches Tutorial geht nahtlos ins eigentliche Spiel

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

World at War (PC)

 
 World at War

EUR 35,99
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Grafik: 68 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 82 %  
Multiplayer: 86 %  
Spielspaß: 85 %  
Gesamtwertung:  80 %  

Systemanforderungen: 

- Prozessor: 800 MHz CPU (2 GHz empf.)
- RAM: 512 MB RAM (1 GB empf.)
- Grafikkarte: 1024x768, 32 MB RAM
- Betriebssystem: Windows 2000/XP
- Soundkarte: 16 Bit Direct Sound komp.
- CD-ROM: 8fach CD-ROM Laufwerk
- DirectX: Version 9c
- Festplatte: mind. 500 MB frei

 


 

 

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