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XIII - Review (PS2)

Wertung:
86 %

Einleitung:  

Schon seid einigen Monaten macht das Spiel XIII auf sich aufmerksam. Vor allem liegt es daran, dass das Spiel von Ubisoft mit einer ganz eigenen Optik daher kommt. Fans des Genres haben bis jetzt wenig Spiele gesehen in der ein Comicstil verwendet wurde. Trotz dieser Optik soll das Spiel genug bieten um auch alteingesessenen Genrefans anzusprechen. Wir konnten jetzt die fertige Playstation 2 Version testen. Ob das Spiel mit seinem ganz eigenen Stil überzeugen kann erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Der Spieler wacht schwer verletzt an einem Strand an der Ostküste der USA auf. Schnell wird klar, dass der Held sein Gedächtnis verloren hat. Es gibt nur zwei Hinweise auf seine Identität: Eine Tätowierung mit der römischen Zahl XIII und einen Schlüssel zu einem Schließfach bei der Nationalbank, NYC! Auf der Suche nach unserer wahren Identität wird der Spieler in eine Verschwörung verwickelt, bei der es um die Ermordung des amerikanischen Präsidenten geht. Eingeleitet wird das Spiel mit einem Intro was in bester Comic-Manier abgespielt wird. Wir beginnen in einem Strandhaus wo eine Strandschönheit uns hingebracht hat. Schon nach wenigen Sekunden beginnt das Chaos, denn die Hütte wird von unbekannten gestürmt. Nun müssen wir sofort reagieren um nicht getötet zu werden. Zur Verfügung stehen uns diverse Objekte die im Raum herumliegen. Nach den ersten Szenen bekommen wir auch die ersten Waffen. Unser Waffenarsenal wird im weiteren Spielverlauf um einiges erweitert werden. Dieses reicht dann von der 9mm Pistole, über ein Schnellfeuergewehr bis hin zur Armbrust mit Zielfernrohr. Von erledigten Gegnern sammeln wir die nötige Munition auf die wir dann für unsere Waffen verwenden. Außerdem darf der Spieler viele Werkzeuge benutzen. Mit einem Dietrich knacken wir Schlösser und mit einem Enterhaken überwinden wir diverse Mauern.

Neben den genretypischen Ego-Shooter-Einlagen darf der Spieler sich auch auf Schleicheinlagen freuen. In XIII ist man nicht nur erfolgreich wenn man wie ein Revolverheld durch die Gegend schießt. Oft genug muss der Spieler intelligent vorgehen um nicht die Aufmerksamkeit diverser Gegner auf sich zu ziehen. So schleichen wir uns auch mal von hinten an einen Wachmann heran um ihn niederzustrecken und anschließend aus dem Weg zu räumen. Machen wir das nicht so kann eine entdeckte Leiche ebenfalls die anderen Wachen alarmieren. Natürlich gibt es in dem Spiel genug Einlagen wo wir in bester Egoshooter-Manier durch die Gegend ballern können. Aber nicht jeder Gegner darf getötet werden, denn es befinden sich auch Personen in dem Spiel die Tabu sind. So muss der Spieler vor allem FBI Agenten verschonen obwohl diese fleißig auf uns ballern. In den einzelnen Umgebungen finden wir dann auch diverse Gegenstände die genutzt werden können. Vor allem um feindliche Gegner auszuschalten. Was bietet sich besser an als einen Wachmann mit einem Stuhl niederzustrecken. Das spart Munition und andere Wachen kriegen von unseren Aktionen nichts mit. Leider sind die Gegner nicht gerade Intelligent da sie sich sehr vorhersehbar verhalten. Untermalt werden alle Aktionen durch comictypische Schrifteinblendungen. Schüsse werden genauso untermalt wie Schritte die man durch eine Tür mit Tap-Tap schon frühzeitig vernimmt. So agieren wir nun in den gut 30 Spielabschnitten die jeweils durch ein nettes Comic-Intro eingeleitet werden und versuchen der Verschwörung auf die Spur zu kommen.

 

Technik:

Perfekt ist das Spiel technisch leider nicht. Vor allem die KI der Gegner muss man hier erwähnen. Diese verhalten sich alles andere als Intelligent. Entdecken sie uns, so jagen sie uns solange nach bis wir aus ihrem Blickwinkel verschwinden. Anschließend verhalten sie sich so als wenn nichts gewesen wäre. Auch können Leichen am Boden liegen ohne das sie wirklich entdeckt werden. Nur wenn die Wachen sehr nah herangehen entdecken sie diese. Das gleiche gilt bei Schusswechsel. Agiert man mit seiner Waffe so bekommen das nur die Wachen mit die unmittelbar in der Nähe sind. Andere die zumindest die Schüsse hören müssten machen nichts und gehen ganz ruhig weiter. So braucht der Spieler eigentlich nur die Scharfschützen zu fürchten, die uns sofort entdecken und unter Beschuss nehmen. Aber man muss immer bedenken, dass es sich bei XIII um einen Ego-Shooter handelt und so darf die fehlende Intelligenz wohl darauf geschoben werden. Ansonsten wird das Spiel und die Story wunderbar in Szene gesetzt. Alles erglänzt in einem netten Comicstil das nicht störend wirkt. Wunderbar wird alles dargestellt und so ist schon blad vergessen, dass man sonst eine andere Optik zu sehen bekommt. Hinzu kommt das alles toll durch diverse comictypische Schriftzüge wie BAM und so weiter untermalt wird. So werden dann auch spielrelevante Töne wie z.B. die Schritte hervorgehoben.

Gefallen kann dann auch noch die angewendete Fenstertechnik. So sehen wir oftmals mehrere Fenster gleichzeitig die alle aktuellen Situationen einzeln wiedergeben. Der Spieler hat so seine eigene Figur immer vor Augen und bekommt zusätzlich mit was sonst noch geschieht. Aber auch eigene Tötungsaktionen werden so noch einmal dramatisch von allen Seiten gezeigt. Der hier angewendete Stil kann sofort überzeugen auch wenn der Spieler am Anfang eine gewisse Eingewöhnungsphase benötigt. Ist diese überwunden erkennt er das einmalige Prinzip das hier angewendet wird. Vor allem bietet es Vorteile um die Story und die aktuellen Geschehnisse zu erklären. Hinzu kommt dann noch das die gesamte Optik inklusive Details begeistern kann. Das fängt bei den Umgebungen an und Endet bei den Figuren die passend im Spiel eingebunden sind. Trotz dieses Comic-Looks ist das Spiel alles andere als kinderfreundlich, denn XIII verwendet alle nötigen Effekte wie Blut um das Geschehen wiederzugeben.

Zu einem guten Spiel gehört natürlich auch ein guter Sound. Auch hier kann das Spiel mithalten. Effekte und Umweltgeräusche werden genauso gut wiedergegeben wie die Gespräche. Auch die Präsentation stimmt bei XIII, so dass die spannende Story wunderbar erzählt wird. Die Musik wird in dem Spiel nur eingesetzt wenn sie die Spannung anheizen soll. So wird der Spieler hier nicht mit stundenlangem Gedudel gequält. Die Steuerung passt sich dem hohen Niveau ebenfalls an. Zwar gibt es viele Funktionen die sind aber alle nach kurzer Zeit ins Blut übergegangen. Nur durch den Anfang wird der Spieler ein paar Probleme bekommen. Hier starten wir so schnell in das Spiel, das vor allem Anfänger Probleme bekommen können. Nach kurzer Zeit werden aber auch diese Spieler mit der Lenkung klar kommen und alle Aktionen sicher ausführen. Negativ fällt dann eigentlich nur noch auf das der Spieler jederzeit speichern kann aber beim Speicherstand laden am Levelanfang beginnt. Da manche Missionen dann noch sehr anspruchsvoll sind wird hier ein wenig Frust aufkommen. Wer dann genug vom normalen Spiel hat darf sich auch im Multiplayermodus per Netzwerkadapter oder über Splitscreen mit anderen messen. Alle klassischen Mehrspielermodis wie Deathmatch, TeamDeathmatch und Capture the Flag sind vorhanden.

 

Fazit:

Ubisoft hat mit XIII das wahr gemacht was sie im Vorfeld angekündigt haben. Ein ganz eigener aber wirklich guter Egoshooter kommt auf die Spieler zu. Vor allem können die Story und die Präsentation gefallen. Hinzu kommt die große Abwechslung im Spiel, so dass der Spieler nicht nur mit der Knarre in der Hand gestellte Aufgaben lösen muss. Wer aber lieber in altbekannter Shootermanier durch die Level laufen will kann dieses auch machen. Schade ist eigentlich nur, dass die künstliche Intelligenz der Gegner so eingeschränkt ist. Trotzdem ist das Gameplay wirklich gelungen. Anfänger aber auch Profis werden hier ihren Spaß bekommen. Noch nie wurde ein Shooter so interessant präsentiert. XIII hebt sich dann noch von den anderen Ego-Shootern ab da viele Action-Adventure Einlagen vorhanden sind die das Spielgeschehen wunderbar auflockern. So muss der Spieler immer wieder was anderes machen. Wer Angst wegen dem Comicstil hat kann sich beruhigen. Der Hersteller hat es wirklich verstanden diesen gekonnt einzusetzen. Der ganz eigene Stil passt wunderbar zum Spiel und stört überhaupt nicht. Wer also auf der Suche nach einem interessanten und ganz eigenen Ego-Shooter Spiel ist wird mit XIII das passende Spiel finden. XIII gehört einfach in jede gute Spielesammlung.

 

Features:

- Setze jeden Gegenstand im Spiel als Waffe ein!
- Basiert auf der Unreal Engine. Diese steht für exzellente, detallierte Grafik, riesige Umgebungen und eine sehr gute Künstliche Intelligenz!
- PC- und X-Box-Versionen sind onlinefähig!
- Multiplayer-Modus mit bis zu 4 Spielern auf PS2, GCN und X-Box, bis zu 16 Spielern auf PC!

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

XIII (PS2)

 
 XIII
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 87 %  
Sound: 85 %  
Bedienung: 86 %  
Singleplayer: 87 %  
Multiplayer: 85 %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  86 %  



 

 

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